LETZTES SPIEL AKTUELLES SPIEL NÄCHSTES SPIEL

14. Spieltag
TSV Crailsheim - Eintracht Frankfurt
0:3 (0:0)

15. Spieltag
FV Löchgau - TSV Crailsheim
ausgefallen
Neuer Termin: 17.12.17, 14 Uhr

Winterpause




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Mit gemischten Gefühlen nach Löchgau
Crailsheim mit dezimiertem Kader zum Tabellenneunten

Die Verantwortlichen des TSV schauen am Sonntag mit bangem Blick nach Löchgau, wo ein verletzungsbedingt stark gebeutelter TSV Crailsheim gegen einen ebenfalls im Abwärtstrend befindlichen Gegner Löchgau zum letzten Pflichtspiel dieses Jahres antreten muss. Bereits im Vorspiel hatte man im Schönebürgstadion den Gegner eine Halbzeit lang dominiert. Ging frühzeitig durch ein Tor von Simone Klenk verdient in Führung und verlor dennoch mit 1:2 Toren. Dieses Muster zog durch viele der Vorrundenspiele durch und das Selbstvertrauen der Mannschaft ging von Spiel zu Spiel mehr verloren. Durch die neuerliche Rückenverletzung von Lisa Wich und die Kopfverletzung von Sophia Klärle hat sich der Kader weiter dezimiert. Ob Simone Klenk, die letzten Sonntag kurz vor dem Spiel wegen einer Oberschenkelverletzung passen musste, einsatzfähig sein wird, ist auch noch eine unbeantwortete Frage. So sind von dem ohnehin dünnen 19-köpfigen Kader derzeit nur noch 12 Spielerinnen einsatzfähig, da die Langzeitverletzten Linda Megerle, Ann-Kathrin Huber und Lena Hofmann und zuletzt auch Sarah Herrmann wohl nicht vor Beginn der Rückrunde wieder einsatzfähig sein werden. Trainer Wulf bleibt nichts anderes übrig, als sich Spielerinnen von der bereits in der Winterpause befindlichen B-Juniorinnen-Elf des älteren Jahrgangs auszuleihen.
Das sind keine guten Vorzeichen für so ein richtungsweisendes Spiel. Dennoch will das Team um Spielführerin Juliane Klenk in Löchgau beweisen, dass es auch in einer so prekären Situation nicht bereit ist, das Spiel kampflos abzugeben. Der Teamgeist stimmt und die Hoffnung auf eine bessere Zeit in der Regionalliga nach der Winterpause bleibt bestehen.

 

Verdienter Sieg der Eintracht
TSV Crailsheim - Eintracht Frankfurt 0:3 (0:0)

Als hätte der TSV nicht schon Verletzungssorgen genug, war nach kurzem Aufwärmen klar, dass neben der Langzeitverletzten Stürmerin Lisa Wich auch die zweite Offensivkraft der Heimmannschaft, Simone Klenk, passen musste. Noch war das Spiel nicht auf dem von der Mannschaft selbst komplett vom Schnee geräumten Kunstrasenplatz angepfiffen, stellte man auch bei Stammtorhüterin Sasika Gieck eine Fingerverletzung fest. Ein Einsatz war somit auch von ihr nicht möglich und Jil Schneider musste kurzfristig für sie zwischen die Pfosten.
Ihr wurde auch von Eintracht Frankfurt gleich mächtig eingeheizt und machte ihre Sache wirklich gut. Mehrere gefährliche Bälle fing sie ab, hatte ein gutes Stellungsspiel und rettete mehrmals vor den einschussbereiten Hessinnen. Frankfurt hatte von Anfang an wesentlich mehr vom Spiel. Sie waren ballsicherer und schneller kombinierend als die Einheimischen. Den ersten Torschuss gab Bianca Uhl in der 42. Spielminute auf das Tor der Frankfurter ab. Bis dahin hatten die Frauen vom Main schon mehr als das zehnfache an Offensivaktionen. Dennoch stand es zur Pause 0:0.
In der Halbzeitpause wurde der grüne Kunstrasen von Frau Holle in ein weißes Feld verwandelt. Es sah ganz so aus, als dass die Crailsheimerinnen die ganz in Weiß gekleideten Frankfurterinnen nun nicht mehr vom Spielfeld unterscheiden hätten können. Die Fehlpässe der Einheimischen mehrten sich und es war kein Wunder dass Kaho Fushiki in der 51. Minute nach einem Gewühle im Strafraum den Ball das erste Mal über die Linie brachte. Kurz danach wurde Sophia Klärle mit dem Ellbogen direkt ins Auge geschlagen. Sie blieb minutenlang im Strafraum benommen liegen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Anstatt eines Strafstoßes ging es mit Abstoß weiter. Durch diesen Ausfall sichtlich geschockt, war die Abwehr von allen guten Geistern verlassen und passte in der 69. Minute den Ball kurz vor dem Strafraum zur aufgerückten Inga Joest. Diese bedankte sich mit dem 0:2. Nach diesem Treffer hatte die Crailsheimerinnen für kurze Zeit ihre einzige Drangphase, in der sie den Gegner so in die Defensive trieben, dass sie mehr als einmal kurz vor der Torlinie retten mussten. In dieser Phase hätte der Anschlusstreffer eigentlich fallen müssen.
Kurze Zeit später war dieses verzweifelte Anrennen auch verpufft und völlig abgeklärt spielten die Hessinnen ihr Spiel weiter. Rosalie Sirna war es in der 80. Spielminute mit dem 3. Tor, das der Heimelf den endgültigen K.o. gab.

 

Mehr Ballbesitz macht keine Siege
TSV Frauen verlieren deutlich gegen Tabellenführer

Die vielen Zuschauer sahen auf dem Kunstrasen eine bis zum Strafraum überlegen spielende Crailsheimer Mannschaft. Die Chancenverwertung der Gäste lag bei 100%, fünf Chancen – fünf Tore, während die Heimmannschaft derer viele benötigte und daraus lediglich ein Tor machte.
Crailsheim fand relativ gut in das Spiel und ließ in der ersten Viertelstunde deutlich erkennen, dass sie das Spiel gewinnen wollte. Es wurde schön kombiniert, man ließ Ball und Gegner laufen. Allerdings nur bis zum zum Strafraum der Weinberger gelang dies gut. Der letzte Zug zum Tor war jedoch bei den Crailsheimerinnen auch schon in dieser Phase des Spiels nicht so deutlich zu erkennen. Anders die Weinbergerinnen, sie machten aus keiner Chance in der 20. Minute das 0:1. Ein unnötiger Rückpass brachte anscheinend Torsteherin Saskia Gieck so in Verlegenheit, dass sie die anlaufende Stürmerin Nina Heisel anschoss und diese sich auf ihre Art für dieses Geschenk bedankte. Dies brachte die Heimelf offensichtlich so durcheinander, dass sie Weinberg auf Linksaußen unbedrängt flanken ließ. Vorbei an Freund und Feind fiel der Ball exakt vor die Füße von Maren Haberecker, die aus kurzer Entfernung den Ball nur noch einschieben musste. Dieses Tor weckte offensichtlich die Geister der Crailsheimerinnen etwas und aus schönen Spielzügen heraus ergaben sich für die Horaffen tatsächlich drei gute Torchancen. Luisa Scheidel bekam den Ball kurz vor der Strafraumgrenze schön zugespielt. Ihr strammer 20 m Schuss wurde von der gut reagierenden Torhüterin gerade noch an die Latte gelenkt. Die zweite gute Möglichkeit hatte Simone Klenk nach einem schönen Sololauf über halbrechts. Sie kam frei zum Schuss, scheiterte aber wiederum an der Gästetorhüterin. Auch Sophia Klärle konnte, technisch versiert wie ihre Spielweise nun mal ist, sich an der Strafraumkante gleich gegen drei Gegenspielerinnen durchsetzen. Ihr Schuss war zu unplatziert, als dass sie die Weinberger Torfrau hätte in Verlegenheit bringen können.
Nach der Pause wollte man es auf Crailsheimer Seite wissen und erarbeitete sich noch mehr Ballbesitz. Nur noch gelegentlich gelang es den Weinbergerinnen sich von dem Druck der Heimelf zu befreien. So auch in der 51. Spielminute nach einemabgefangenen Freistoß für Crailsheim kamen die Weinbergerinnen zu einem Konter. Dieser konnte nur durch ein Foul der Horaffen an der Außenlinie gestoppt werden. Der Ball war lange unterwegs in den Fünfmeterraum. Die Weinbergerin Nina Heisel sah sich von zwei Gegenspielerinnen und der Torhüterin umgeben. Trotzdem gelang es ihr, den Kopf eher an den Ball zu bekommen als ihre Kontrahentinnen. Das Ergebnis erhöhte sich auf 0:3. Trotz dieses deutlichen Rückstandes kam nun die stärkste Phase der Crailsheimer Elf. Meike Bohn startete über halblinks durch und verfehlte das Tor nur äußerst knapp. Kurz darauf war die gute Weinberger Torhüterin schon geschlagen, aber der Ball wurde von einer Mitspielerin per Kopf auf der Linie geklärt. Crailsheim drückte weiter und bekam aus halblinker Position an der Strafraumkante einen Freistoß zugesprochen. Juliane Klenk zirkelte den Ball unhaltbar zum 1:3 in die Maschen. Nun verloren die Weinbergerinnen völlig den Faden. Crailsheim bestimmte ganz klar das Spiel, jedoch war nach wie vor zu wenig Zug zum Tor zu erkennen. Trainer Wulf versuchte alles und brachte mit Lisa Wich und Celine Pollak zwei Stürmerinnen neu ins Spiel. Weinberg reagierte clever und wartete nur auf die Fehler der Crailsheimerinnen und konterten diese gnadenlos in der 88. Minute und in der Nachspielzeit aus. Das 1:5 ist sicherlich vom Ergebnis her zu hoch ausgefallen, aber Ballbesitz allein macht halt keine Siege. Bereits am kommenden Wochenende können es die Crailsheimerinnen im Schönebürgstadion gegen Eintracht Frankfurt besser machen.
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Meike Bohn, Anna Horwath (81. Celine Pollak), Melike Baki, Bianca Uhl ( 71. Lisa Wich).
Torfolge: 0:1 Nina Heisel (20.), 0:2 Maren Haberäcker (26.), 0:3 Nina Heisel (51.), 1:3 Juliane Klenk (61.), 1:4 Nina Heisel (88.), 1:5 Annika Kömm (90+2)

 

B-Juniorinnen Bundesliga TSV Crailsheim – SC Freiburg 0:1
Großartige Leistung des TSV gegen Tabellenführer SC Freiburg
Mit achtbarem 7. Tabellenplatz geht es in die Winterpause

Crailsheim fand sofort ins Spiel und ließ erkennen, dass sie vor dem Tabellenführer überhaupt keinen Respekt hatten. Sie gewannen viele Zweikämpfe und bauten ihr Spiel gut auf, während Freiburg etwas gehemmt wirkte. Nach einem Viertel der Spielzeit sah auch der neutrale Zuschauer keinen Unterschied zwischen dem Tabellenführer und den Höß-Schützlingen. Im Gegenteil, die größeren Spielanteile waren auf Seiten der Crailsheimerinnen. Ines Husic hatte die sonst so gefährliche Nationalspielerin Ivana Fuso im Griff und gewann sogar die meisten Laufduelle gegen die pfeilschnelle Freiburgerin. Sie und Theresa Frech sprachen sich in der Innenverteidigung hervorragend ab und konnten den Strafraum bis zu diesem Zeitpunkt sauber halten. Auch alle anderen im Crailsheimer Team arbeiteten gut gegen den Ball und beherrschten das Umschaltspiel hervorragend. Die Breisgauerinnen erhöhten ab der 20. Spielminute den Druck und nutzten nun die Räume etwas besser. Durch eine Unachtsamkeit auf der linken Seite bekam Freiburg an der Strafraumkante den Ball, eine schöne Ballstafette an deren Ende Marie Philipzen plötzlich frei vor dem Crailsheimer Tor stand. Für sie war es dann keine Schwierigkeit, den Ball aus 10 m unhaltbar für die gute Nadine Steiner im Gehäuse der Gastgeber unterzubringen. Die erste gefährliche Aktion führte gleich zum Führungstor der Gäste. Eine weitere Chance der Breisgauerinnen machte Nadine Steiner durch gutes Stellungsspiel souverän zunichte. Danach fanden die Horaffen sehr schnell wieder zu ihrem Spiel. Wieder war es gutes Pressing, das den Einheimischen viele Ballgewinne brachte. Bis zur Pause tat sich in den Strafräumen dann nicht mehr viel. Dennoch konnten die Zuschauer wirklich hochklassigen Fußball beider Mannschaften bewundern.
In Halbzeit zwei wollten die Freiburgerinnen das Heft besser in die Hand nehmen. Das erkannte man schon an den ersten Spielszenen. Crailsheim musste noch kompakter stehen, um nicht von den nun stürmischen Attacken überrannt zu werden. Doch sie blieben ihrer Linie treu und doppelten rasch die jeweilige Gegenspielerin, so dass es weiterhin wenige brenzliche Situationen vor dem Tor der Einheimischen gab. Anders in der 60. Spielminute. Da herrschte totale Konfusion im Crailsheimer Strafraum. Mit viel Glück und Geschick konnte die vielbeinige Abwehr nach mehreren Versuchen den Ball aus der Gefahrenzone bringen. Drei Minuten später konnte sich Nadine Steiner durch zwei herrliche Torwartparaden auszeichnen und so den knappen Ergebnisstand halten. Nach dieser kleinen Drangperiode der Gäste konnte Crailsheim wieder mehr Ruhe ins Spiel bringen. Beunruhigt wurden zumindest die einheimischen Zuschauer dann durch eine Verletzung der Abwehrstrategin Ines Husic, die sich bei einer gelungenen Abwehraktion das Knie verdrehte und verletzt ausscheiden musste. Das Team konnte die von Trainerin Anika Höß notwendige Umstellung in der Defensive gut umsetzen und sogar noch den einen oder anderen Konter fahren. In einem Spiel auf Augenhöhe blieb es beim 0:1. Mit dieser Leistung dürfen die Crailsheimerinnen optimistisch in die Zukunft schauen und sich auf die restlichen Spiele der Rückrunde im neuen Jahr freuen.
So spielten sie: Nadine Steiner, Ines Husic (66. Pauline Graf), Sophie Gronbach, Chantal Halici (73. Pia Wolfmeyer), Theresa Frech, Celia Kirbach, Kim Feyl (78. Marlen Schmelze), Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt, Paula Schwab (60. Lucy Schmitt).
Torfolge: 28. Min. 0:1 Marie Philipzen

 

TSV Crailsheim – SV Weinberg
Wer hätte das zu Beginn der Saison gedacht, dass dieses Regionalliga-Derby zwischen dem TSV Crailsheim und dem SV Weinberg unter diesen Vorzeichen stattfinden wird. Hier Crailsheim mitten im Abstiegskampf – dort Weinberg von der Tabellenspitze der Regionalliga grüßend.
Dass die Crailsheimer nicht so schlecht wie ihr Tabellenplatz sind, haben sie schon in einigen Spielen dieser Saison bewiesen. Insbesondere gegen Mannschaften aus vorderen Tabellenhälfte schlugen sich die Horaffen immer ganz gut. Der Sieg in Regensburg war zusätzlich Balsam für die Moral des Teams. Immerhin hat Weinberg als Tabellenführer auch schon drei Niederlagen hinnehmen müssen. Das zeigt, dass in dieser Liga Jeder Jeden schlagen kann.
Besonders achten müssen die Gastgeber am Sonntag im Schönebürgstadion sicherlich auf den agilen Sturm der Weinberger. Die Mittelstürmerin Nina Heisel führt die Torschützenliste der Regionalliga nach zwölf Spieltagen mit bereits 13 Treffern an. Crailsheim hat insgesamt kaum mehr Treffer erzielt als diese Ausnahmestürmerin der Mittelfranken. Das zeigt schon das ganze Dilemma des Offensivspiels der Crailsheimerinnen auf. Allerdings kommt TSV-Stürmerin Simone Klenk nach und nach zu ihrer alten Form zurück und konnte im Spiel gegen Regensburg aufgrund ihrer verbesserten Grundschnelligkeit die Laufduelle gewinnen und dadurch beide Treffer zum Sieg setzen. Auch bei Offensivspielerin Lisa Wich ist wieder ein fast schmerzfreies Lauftraining möglich. Ob Trainer Wulf sie gleich in die Startelf stellen wird, ist noch fraglich. Unsicher ist auch noch der Einsatz von Spielführerin Juliane Klenk. Sie ist in Regensburg nach einem Schlag auf das Knie noch nicht schmerzfrei. Sophia Klärle konnte in Regensburg überzeugen und wird sicherlich auch im Schönebürgstadion ihre Einsatzzeiten erhöhen können. In Celine Pollak und Djellza Istrefaj hat Trainer Wulf zwei hoffnungsvolle Alternativen auf der Bank, die in so einem wichtigen Spiel durchaus in der Lage sind, das Spiel in der Endphase mit zu entscheiden.
Stimmt die Einstellung zum Spiel bei den Hausherrinnen, so ist auch ein Sieg gegen den Tabellenersten im Bereich des Möglichen. Allerdings ist hierzu auch ein hohes Maß an Konzentration in allen Mannschaftsteilen notwendig, um diesen schwierigen Gegner 90 Minuten in Schach halten zu können.
Das Aufgebot: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk (?), Sophia Klärle, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj, Meike Bohn, Celine Pollak, Anna Horwath, Melike Baki, Bianca Uhl, Lisa Wich (?), Jil Gehder, Jil Schneider

 

B-Juniorinnen Bundesliga
Spitzenreiter der B-Juniorinnen Bundesliga zu Gast in Crailsheim
Crailsheim will Freiburg nichts schenken und verspricht großen Kampf

Mit bereits 10 Punkten und dem derzeit 7. Tabellenplatz können die Mädels von Anika Höß völlig ohne Druck in das Spiel gegen den Tabellenführer SC Freiburg gehen. Ziel wird es sein, besser mitzuspielen als im Vorspiel, wo die Nationalspielerin Ivana Fuso allein für sieben der acht Gegentore mit verantwortlich zeichnete. Fuso wird derzeit in der 2. Bundesliga für die zweite Mannschaft von Freiburg eingesetzt. Aber mit Greta Stegemann, Victoria Ezebinyuo, sowie mit Jule Kleymann werden drei aktuelle Nationalspielerinnen der U-17 im samstäglichen Spiel im Einsatz sein. Letztere ist derzeit mit 11 Treffern in in 10 Spielen auch an der Spitze der Torjägerinnenliste der B-Juniorinnen Bundesliga zu finden.
Die Crailsheimer Mannschaft ist durchaus in der Lage, mit kämpferischem Einsatz starken Teams Paroli zu bieten und mit guten spielerischen Ansätzen auch noch druckvoll nach vorne zu spielen. Dies haben sie eindrucksvoll gegen Hoffenheim und Nürnberg bewiesen. Natürlich wartet mit Freiburg ein ganz anderer Gegner im Schönebürgstadion auf die Gastgeberinnen. Auswärts sind die Breisgauerinnen in dieser Runde noch ungeschlagen und wollen dies auch bleiben. Crailsheim wird sich sicherlich nicht nur hinten reinstellen und mit Zähnen und Klauen verteidigen. Auf schnelles Umschaltspiel wurde von Trainerin Anika Höß im Training gezielt geachtet. Alle Spielerinnen freuen sich auf das letzte Feldspiel in diesem Jahr und gehen hochmotiviert in diese Partie.

 

Crailsheim erzwingt Sieg in Regensburg
Gutes Pressing bringt Gegner in Schwierigkeiten

Mit einem absoluten Siegeswillen ging das Crailsheimer Team in das schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Regensburg. Das merkte man in jeder Phase dieses Spiels. Auch der Gegner war nicht gewillt, das Spielfeld kampflos dem Gegner zu überlassen und so entwickelte sich ein Spiel, das die ersten 20 min. weitestgehend zwischen den Strafräumen ablief. Viele Ballverluste auf beiden Seiten waren ein deutliches Zeichen, dass für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand und die Nervosität legte sich eigentlich während des ganzen Spiels nicht völlig.
So waren Torraumszenen in der ersten halben Stunde eher Mangelware. Die Crailsheimerinnen setzten die Vorgabe von Trainer Wulf weitestgehend um und spielten bei Ballbesitz des Gegners ein konzentriertes Pressing. So auch in der 32. Spielminute, als Jil Gehder im Mittelfeld einen Angriff des Gegners stören konnte. Ihr weiter Ball kam präzise auf Halblinks zu der rechtzeitig gestarteten Simone Klenk. Unwiderstehlich zog sie ihrer Gegnerin davon und schloss erfolgreich aus 16 m flach unten rechts ab. Die Torhüterin hatte keine Chance und Crailsheim ging in Führung. In den Folgeminuten erhöhte Regensburg den Druck und die Horaffen mussten zwei kritische Situationen überstehen. Aus zentraler Position bekamen die Domstädterinnen einen Freistoß zugesprochen. Dieser wurde jedoch von der vielbeinigen Abwehr abgefangen. Dann musste Saskia Gieck in einer 1:1-Situation ihr ganzes Können aufbieten, um eine durchgebrochene Stürmerin gerade noch abzufangen. Kurz vor der Pause war wieder Konfusion in den Reihen der Crailsheimer Abwehr. Nina Hasenfuß konnte den Ball so gerade noch für ihre schon geschlagene Torhüterin von der Linie schlagen. Mit der Führung im Rücken ging man in die Pause.
Gestärkt durch die motivierende Ansprache des Trainers Wulf Saur, kam man auf den Platz und wollte das Spiel nun endgültig entscheiden. Das Pressing klappte noch besser und die Gelb-Schwarzen ließen vor dem Tor nicht mehr viel zu. In der 64. Spielminute wieder ein Ballgewinn der Crailsheimerinnen durch Sophia Klärle im zentralen Mittelfeld. Sie schickte mit einem klugen Pass Simone Klenk auf die Reise und diese gewann wiederum eindeutig das Laufduell mit ihrer Gegenspielerin. Frei vor dem Tor konnte sie überlegt an der Torhüterin vorbei einschieben.
Mit einer beruhigenden 2:0 Führung im Rücken spielt es sich normalerweise etwas leichter. Aber die Gäste machten sich das Leben selbst noch schwer, in dem sie den Ball oft zu spät abspielten und so den Gegner ein ums andere Mal wieder ins Spiel brachten. Doch mit Geschick und auch etwas Glück brachte man auch die letzte halbe Stunde ohne Gegentor über die Runden und sammelte so drei wichtige Punkte.
Um den Anschluss an das Mittelfeld zu gewinnen, wird es auch kommenden Sonntag gegen Weinberg im heimischen Schönebürgstadion notwendig sein zu punkten. Anpfiff Sonntag 14:00 Uhr.

Torfolge: 0:1 und 0:2 Simone Klenk (33., 64.min.)
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle (72. Celine Pollak), Simone Klenk (76. Lisa Wich), Luisa Scheidel, Meike Bohn, Anna Horwath, Melike Baki (82. Djellza Istrefaj), Bianca Uhl, Jil Gehder;

 

TSV B-Juniorinnen holen sensationell drei Punkte in Hoffenheim
Tabellendritten mit Teamspirit und Einsatzfreude niedergekämpft

Wer hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass die B-Juniorinnen nach dem ersten Spieltag der Rückrunde mehr Punkte auf dem Konto haben würden als das Team in der gesamten letzten Saison in der Bundesliga beim Klassenerhalt ergattert hatte. Durch einen sensationellen Auswärtssieg in Hoffenheim stehen sie nun auf dem 7. Tabellenplatz und haben schon vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
Gleich nach wenigen Minuten erkannte Hoffenheim, dass Crailsheim nicht gewillt war, auf dem Rasenplatz in St. Leon-Rot die Punkte freiwillig abzugeben. Im Gegenteil, die Crailsheimerinnen gingen energisch dazwischen und erkämpften sich viele zweite Bälle und zwangen die Blauen, mehr als ihnen lieb war, zu reagieren. So auch in der 6. Spielminute, in der Maren Schmitt mit langen Schritten unaufhaltsam in den gegnerischen Strafraum eindrang und nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Der gut leitenden Schiedsrichterin blieb überhaupt nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu entscheiden, den die erst 14-jährige Defensivspielerin Ines Husic eiskalt verwandelte. Der Schock der Hoffenheimerinnen war nur kurz und es folgten wütende Attacken auf das Crailsheimer Tor. Alle Angriffe wurden sicher abgefangen oder von der souveränen Torspielerin Nadine Steiner pariert. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Horaffen sogar mehr und mehr von dem Angriffsdruck befreien und kamen ihrerseits wieder öfters vor das gegnerische Tor, ohne sich jedoch ganz zwingende Torchancen zu erarbeiten.
Es bedurfte keiner lauten Ansprache der Trainerin Anika Höß, um weiterhin eine aggressive Zweikampfführung und hohe Laufbereitschaft zu fordern. Mannschaftsdienliches Spiel, Kampf um jeden Ball, das zeichnete die Höß-Schützlinge auch in den nun folgenden 40 Minuten aus. Wenn auch die „1899-iger“ die besseren Einzelspieler (zwei stehen im Kader der Nationalelf) auf dem Feld hatten, konnten sie wenig gegen deren mannschaftlichen Geschlossenheit und die taktisch klug eingestellten Crailsheimerinnen ausrichten. Mit zunehmender Spielzeit gewannen die in Rot spielenden Gäste mehr Sicherheit und so war es eigentlich am Ende keine Zitterpartie, in der man noch um die Punkte fürchten musste. Dennoch löste der Schlusspfiff einen befreienden Jubel aller Spielerinnen und deren Anhang aus. Seit mehr als 10 Jahren hatte man erstmals wieder gegen Hoffenheim einen Sieg erzielen können.
Ganz entspannt darf die Höß-Elf am kommenden Samstag um 14 Uhr im Schönebürgstadion nun gegen den Tabellenführer SC Freiburg antreten. Die Breisgauerinnen können sich ihrer Sache nicht so sicher sein, dass der heimische TSV die Punkte kampflos abgeben wird.
Torfolge: 0:1 Ines Husic (FE 6. Min).
So spielten sie: Nadine Steiner, Ines Husic, Sophie Gronbach, Chantal Halici (77. Pia Wolfmeyer), Theresa Frech, Celia Kirbach (51. Marlen Schmelzle), Kim Feyl ( 77.Pauline Graf), Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt, Paula Schwab (77. Lucy Schmitt)

 

 

Regionalliga Süd SC Regensburg – TSV Crailsheim
Wende in Sicht? Crailsheim ist Ernst der Lage bewusst.
Mit schmalem Kader gegen Tabellennachbarn nach Regensburg

Tief enttäuscht über ihr Spiel nach der 0:1 Niederlage in Würzburg fuhren die Frauen des Regionalligisten Crailsheim nach Hause. Jede einzelne Akteurin konnte mit sich und der Leistung des Teams nicht zufrieden sein. Trainer Wulf ist in dieser Situation nicht zu beneiden. Muss er doch den tiefen Fall in den Tabellenkeller abfangen und sein Team für das schwere Spiel gegen den Tabellennachbarn Regensburg neu motivieren. Da hat es seine Trainerkollegin aus Regensburg, Birgit Fellner, schon etwas leichter. Immerhin gewannen die Domstädterinnen ihr letztes Heimspiel gegen Frauenbiburg und haben auch die zwei Spiele zuvor gegen Würzburg und gegen Wacker München gepunktet, so dass sie drei Spiele in Serie ungeschlagen sind. Mit einem Sieg über Crailsheim würden sich die Donaustädterinnen von den Abstiegsrängen vorübergehend verabschieden können.
Dies kann Crailsheim selbst nach einem Sieg in Regensburg nicht gelingen. Aber es wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Noch muss man vier Spiele vor der Winterpause bestreiten. Eigentlich sehnt man diese schon jetzt herbei und hofft danach wieder voll durchstarten zu können. Erst nach der Winterpause kann hoffentlich wieder auf einen größeren Kader zurückgegriffen werden. Dann werden vermutlich auch die verletzten Sarah Herrmann, Ann-Kathrin Huber und auch Linda Megerle mit dabei sein können. Neuverpflichtungen in der Winterpause sind noch nicht in Sicht. Vielleicht kann nach Beendigung der B-Juniorinnen-Runde die eine oder andere talentierte Spielerin der Frauenmannschaft aushelfen.
Ob Lisa Wich gleich am Sonntag wieder als Joker auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Sie will es zwar mit aller Macht versuchen und mit ihrer Erfahrung der Mannschaft mit ihrem Einsatz aktiv beistehen. Ob das langfristig für ihre Rückenproblematik gut ist, wird sich herausstellen. Jedenfalls stimmt es nach wie vor im Mannschaftsgefüge. Allerdings hat auch der neutrale Beobachter in Würzburg fehlenden Einsatzwillen in allen Mannschaftsteilen und Abstimmungsprobleme in der Abwehr erkennen können. Dies gilt es bis Sonntag abzustellen.
Fans haben Mitfahrgelegenheit mit dem Bus nach Regensburg, um ihre Mannschaft in diesem richtungsweisenden Spiel zu unterstützen. Abfahrt 9:00 Uhr ab Schönebürgstadion. Voranmeldung auch tel. kurzfristig über Günther Herz (0151/12524353) möglich.

 

B-Juniorinnen Bundesliga
In Hoffenheim gut mithalten
Am Samstag gegen den aktuell Tabellendritten

Am Samstag treten die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim zum letzten Auswärtsspiel der B-Juniorinnen Bundesliga dieses Jahr in Hoffenheim an. Dies ist zugleich die erste Begegnung in der Rückrunde. Die Badener gaben sich in dieser Saison zumindest gegen die Mannschaften der zweiten Tabellenhälfte noch keine Blöße und siegten jeweils immer, ohne ein Gegentor zu bekommen. Nur gegen Tabellenführer Freiburg und den Tabellennachbarn Bayern München mussten sie sich knapp geschlagen geben. Auch gegen Crailsheim streben sie einen klaren Sieg an.
Die Crailsheimerinnen wollen sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften dagegen wehren und gehen nach dem Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg mit etwas mehr Selbstvertrauen ins Spiel. Wenn auch mit Hanna Birkner und Neele Wedde zwei hervorragende Defensivkräfte verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen werden, wollen sie das Spiel lange offen halten. Die Horaffen werden gut daran tun, mit einer etwas defensiveren Grundeinstellung als gegen die Bayern oder Freiburg ins Spiel zu gehen. Und je länger ein torloses Unentschieden gehalten werden kann, desto eher ist dann auch eine Überraschung möglich.
Hoffenheim hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit einem tiefen Kader ohne herausragende Stürmerinnen. Auch ihre Mittelfeldspielerinnen oder die flinken Außenverteidigerinnen schalten sich abwechselnd ins Angriffsspiel mit ein und sind somit nicht ganz so ausrechenbar wie ihre Kontrahenten. Auch eine knappe Niederlage wäre für die Moral der Crailsheimerinnen nicht abträglich. Und mit dem 0:2 im ersten Heimspiel der Saison war man gegen die Hoffenheimerinnen auch nicht ganz unglücklich. Man sollte schon jetzt das Torverhältnis im Auge behalten, das durchaus am Ende der Saison über Abstieg oder Klassenerhalt eine Rolle spielen könnte.
Am Samstag, den 25. November um 14 Uhr findet dann das letzte Heimspiel diesen Jahres im Schönebürgstadion gegen Tabellenführer Freiburg statt.

 

Crailsheim enttäuscht auf der ganzen Linie
Verdienter Sieg der Würzburgerinnen bei irregulären Bedingungen

War die knappe Heimniederlage gegen Ingolstadt wirklich unglücklich, ist die Niederlage gegen einen nicht übermächtigen Gegner aus Würzburg auf der ganzen Linie verdient. Wenn sie auch mit 0:1 sehr knapp ausfiel.
Doch zuerst muss über die Platzverhältnisse etwas gesagt werden. Der frisch eingeweihte Kunstrasen in Erlabrunn (15 km nördlich von Würzburg) stand zentimeterhoch unter Wasser. Die Linienrichter mussten im Spielfeld ihre Aufgabe verrichten, weil sie am Spielfeldrand eher Schwimmbewegungen hätten machen müssen, als dass sie die Außenlinie hätten auf und ablaufen können. Im Vorfeld wollten beide Mannschaftsverantwortlichen einen Heimrechttausch, den der Süddeutsche Fußballverband jedoch aus Wettbewerbsverzerrungsgründen kategorisch ablehnte. In Crailsheim hätte man auf dem Kunstrasen unter regulären Bedingungen spielen können.
Offensichtlich tief beeindruckt von den katastrophalen Platzverhältnissen, fand die Crailsheimer Mannschaft nie zu ihrem Spiel. Die Würzburger machten das Beste daraus und kombinierten, soweit es möglich war, sicherer. Auch verloren die Horaffen viele Zweikämpfe in allen Mannschaftsteilen. Keine der Gästespielerinnen erreichte Normalform. Dennoch waren auf beiden Seiten Torszenen in der ersten Hälfte Mangelware und man ging mit einem bis dahin gerechten Unentschieden in die wärmenden Kabinen.
Das fahrige Spiel setzte sich in Halbzeit zwei fort. Viel Krampf im Mittelfeld – wenig Szenen vor beiden Toren. Doch eine Viertelstunde vor Schluss witterten die Würzburger ihre Chance. Ein weiter Ball über rechts, wurde von der Außenspielerin in die Strafraummitte gepasst. Die Konfusion im Crailsheimer Strafraum war groß. Man brachte den Ball nicht weit genug weg und Marie-Christine Seeger konnte aus 8 m unbedrängt flach in die rechte Ecke schießen. Die Torhüterin Saskia Gieck traf hier die wenigste Schuld, denn der Ball hätte schon viel früher aus der Gefahrenzone sein müssen. Nun wurden die Uni-Städterinnen mutiger und kamen wesentlich häufiger vor`s Tor als den Gästen lieb war. Gegenangriffe der verzweifelt anrennenden Crailsheimerinnen verpufften kläglich. Letztendlich war deshalb auch der Sieg für die Würzburgerinnen verdient.

 

B-Juniorinnen Bundesliga TSV Crailsheim – 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0)
Mit viel Elan den zweiten Sieg errungen

Wie verwandelt gegenüber dem Bayernspiel traten die B-Juniorinnen auf dem heimischen Kunstrasen gegen die Nürnberger auf. Von Anfang an wurde der Zweikampf angenommen und zielgerichtet den Weg zum Tor gesucht. Gleich in der Anfangsminute erzwang man den ersten Eckstoß und bei der Hereingabe sah man schon, dass die Abwehr der Franken merklich ins Wanken kam. So auch wenige Minuten später, als die Crailsheimerinnen wieder tief in den Strafraum eingedrungen waren und eigentlich fast unbedrängt zum Abschluss kommen konnten. Das erste Mal klärte die Torfrau, das zweite Mal stand nur der Pfosten im Weg. Die Nürnbergerinnen waren sichtlich beeindruckt von der Anfangsoffensive und fanden nur selten zu flüssigem Kombinationsspiel. Erst Mitte der ersten Hälfte kamen sie etwas besser auf. Immer war jedoch ein Bein der in Rot spielenden Crailsheimerinnen dazwischen und konnte klären. In der 30. Spielminute brachten die Clubberer wieder nicht den Ball energisch genug aus dem Sechzehner. Aus 8 m kam dieser zur Maren Schmitt, die kaum Mühe hatte, das Spielgerät flach rechts ins gegnerische Tor zu wuchten. Wütende Angriffe der Nürnbergerinnen folgten. Crailsheim konnte jedoch die verdiente Führung gut verteidigen.
Die Pausenansprache in der Nürnberger Kabine dauerte länger. Jedoch schienen die Mädels den Trainer verstanden zu haben. In den ersten zehn Minuten spielten die Franken durchaus gefällig. Jedoch konnte Crailsheim den Spielfluss des Gegners mit zunehmender Dauer besser stoppen und man merkte den Fränkinnen an, dass ihnen das nicht schmeckte. Mehrmals zeigten sie sich von der unangenehmeren Seite und die Schiedsrichterin tat gut daran, die härtere Gangart der Lebkuchenstädterinnen mit gelben Karten zu ahnden. Die Hohenloher Franken ließen sich hiervon jedoch nicht beeindrucken und spielten konzentriert weiter. Ein schön vorgetragener Angriff über die rechte Seite wurde konsequent zu Ende gespielt und fand den Weg in den Strafraum zu Maren Schmitt. Diese wurde unsanft von den Beinen geholt und der gut leitenden Schiedsrichterin blieb nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu erkennen. Dieser wurde von Ines Husic in der 74. Spielminute ausgeführt und ins rechte untere Toreck zum 2:0 verwandelt. Die restlichen sechs Minuten brachten die Crailsheimerinnen dann sicher über die Zeit. Das ganze Team hat an diesem Tag gut gespielt und sich als ganze Einheit präsentiert. Mit nun sieben Punkten stehen die Mädels erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz. Diesen gilt es die nächsten zwei Spiele zu halten, wenngleich dies in Hoffenheim und zu Hause gegen Frankfurt kein Spaziergang werden wird.
Torfolge: 1:0 Maren Schmitt (31.) 2:0 Ines Husic (74. FE).

 

 

Frauenfußball Regionalliga Süd
Sehr unglückliche 0:1 Niederlage für Crailsheim
Bessere Mannschaft über das ganze Spiel – Zwei Lattentreffer und kein Glück dazu

Die wenigen Zuschauer sahen bei strömenden Regen eine gute Partie. Insbesondere die Gastgeberinnen hatten sich an diesem Tag viel vorgenommen und wollten auch ohne Sarah Herrmann (Mittelfußbruch) und Jil Gehder zeigen, dass sie wesentlich besser sind als ihr derzeitiger Tabellenplatz. Dies ist ihnen aufgrund ihres tollen kämpferischen Einsatzes hervorragend gelungen. Leider hatten sie nicht das notwendige Glück, das Ingolstadt über das ganze Spiel hinweg gepachtet zu haben schien.
Crailsheim kam, bedingt durch genaues Passspiel und eines hohen läuferischen Einsatzes, gut ins Spiel. Bereits in der siebten Minute traf Luisa Scheidel, aus 25 m vehement abgezogen, lediglich die Latte. Auch in der Folgezeit war Crailsheim am Drücker. Ingolstadt hatte in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance, während Luisa Scheidel in der 28. Minute aus ähnlicher Distanz wieder nur die Unterkante der Latte traf. Crailsheims Abwehr um Nina Hasenfuß und Bianca Uhl stand sicher. Insbesondere muss jedoch die junge Anna Horwath hervorgehoben werden, die ihre Rolle als Innenverteidigerin hervorragend ausfüllte und auch noch für das präzise Spiel nach vorne sorgen konnte. Das Mittelfeld mit Meike Bohn, Juliane Klenk und Luisa Scheidel kämpfte um jeden verlorengegangenen Ball und ging weite Wege. Melike Baki gewann viele Laufduelle und auch Simone Klenk zeigte, dass sie wieder zu alter Form gefunden hat und lief ihrer Gegnerin das eine oder andere Mal davon. Trotzdem gingen die Crailsheimerinnen nur mit einem 0:0 in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause dasselbe Bild. Die Gelb-Schwarzen ließen den Ball laufen und machten das Spiel. Die „Schanzer“ machten ihrem Namen alle Ehre und verschanzten sich eher in ihrer eigenen Hälfte als dass sie gefährlich vor das Crailsheimer Tor kamen. In der 57. Spielminute hätte eigentlich die Entscheidung fallen müssen. Simone Klenk hatte mal wieder ein tolles Laufduell gewonnen und stand plötzlich frei vorm Tor. Ihr Schuss strich um Haaresbreite am rechten Torpfosten vorbei. In der 68. Spielminute zog ihre Schwester Juliane aus 20 m ab. Ihr platzierter Schuss wurde eher zufällig von einer Gegenspielerin noch zur Ecke abgelenkt. In der letzten Viertelstunde drehte sich das Spiel dann etwas. Plötzlich fingen die Ingolstädter an, mit schnellen Kombinationen das Mittelfeld zu überbrücken und hatten nun eher den Zug zum Tor. Alle Angriffe wurden von der Crailsheimer Abwehr mit Übersicht und Geschick abgewehrt. So auch in der 85. Minute, als eine Ingolstädterin abgelaufen und der Ball vermeintlich zum Eckstoß geklärt wurde. Bei diesem eigentlich geglückten Abwehrversuch wurde sie auch noch leicht am Schuh getroffen und bekam hierfür einen Freistoß an der linken Strafraumkante zugesprochen. Dieser Freistoß wurde scharf nach innen getreten ausgeführt und prallte von einer Mitspielerin unhaltbar in das von Saskia Gieck bisher tadellos gehütete Tor.
Anstatt die Köpfe hängen zu lassen, starteten die Crailsheimerinnen den nächsten Angriff. Die eminent antrittsschnelle Melike Baki gewann das finale Laufduell und sprintete alleine auf die Torhüterin zu. Überhastet setzte sie den Ball neben den linken Posten. Bereits in der Nachspielzeit bekam die Heimelf noch einen Freistoß zentral 17 m vor dem gegnerischen Tor zugesprochen. Die junge Sophia Klärle übernahm Verantwortung, konnte jedoch den Ball nicht im Gehäuse der Audi-Städter unterbringen. So blieb es beim überaus glücklichen 0:1 der Gäste. Trotzdem können die Crailsheimerinnen erhobenen Hauptes vom Platz gehen, zeigten sie in diesem Match eines ihrer besten Spiele der Saison.
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Meike Bohn, Celine Pollak (69. Djellza Istrefaj), Anna Horwath, Melike Baki, Bianca Uhl.
Torfolge: 0:1 Ramona Maier (85.min.)

 

B-Juniorinnen Bundesliga
Deutscher Meister schlägt Crailsheim deutlich
Crailsheim hält nur phasenweise mit

Mit viel Optimismus fuhren die Crailsheimerinnen mit mehr als 30 Fans nach München, um sich mit dem amtierenden Deutschen Meister zu messen. Man merkte der Mannschaft die Nervosität zu Spielbeginn schon etwas an und sie konnten die aggressive Spielweise der letzten Woche nicht so auf den Platz bringen. Dennoch war in den ersten zehn Minuten nicht zu erkennen, wer denn die eindeutig spielbestimmende Mannschaft sei. Maren Schmitt hatte in dieser Phase sogar das Führungstor der Gäste auf dem Fuß. Ihr Torschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei.
Nach dieser Abtastphase zog München doch das Tempo etwas an und erkannte, dass Crailsheim vor allem mit langen Bällen in die Schnittstelle der hochstehenden Abwehr anfällig war. Ein Pass erreichte die schnelle Nationalspielerin Vanessa Fudalla über halblinks. Diese zog von der Strafraumkante ab. Torspielerin Nadine Steiner hatte gegen den strammen Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Zehn Minuten später dann große Konfusion im Crailsheimer Strafraum. Die Abwehrspielerinnen brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und schossen sich gegenseitig an. Laura Donhauser bedankte sich auf ihre Weise und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie.
Danach folgte die stärkste Phase der Crailsheimerinnen. Sie hielten nun ordentlich dagegen und gaben keinen Ball verloren. Maren Schmitt wurde in der 24. Spielminute schön freigespielt, hätte vielleicht noch einige Schritte laufen können, anstatt gleich zu schießen. Die Torhüterin konnte ihren nicht sehr platzierten Schuss jedoch abwehren. Besser hätte sie es fünf Zeigerumdrehungen machen können. Wieder kam sie am Elfmeterpunkt frei vor dem Tor stehend zum Schuss, verzog aber knapp. In diese Phase, in der die Spielanteile ausgeglichen waren, fiel durch einen schön vorgetragenen Konter das 3:0 der Bayern durch Laura Donhauser. Noch vor der Pause wollten die Bayern die endgültige Entscheidung und erhöhten den Druck. Einen schnellen Vorstoß über die rechte Flanke konnte Nadine Steiner, geschickt herauslaufend, gerade noch entschärfen.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Nach anfänglich ordentlichen Beginn bekamen die Gelb-Schwarzen in regelmäßigen Abständen vier weitere Gegentore immer nach dem gleichen Muster. Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, die aufgerückte Abwehr wurde von den präzis angespielten Stürmerinnen der Bayern überlaufen und diese konnten eiskalt verwandeln. Crailsheim war nicht um sieben Tore schlechter, aber unerfahrener.
Trainerin Anika Höß wird unter der Woche alles versuchen, um die Moral des zweifellos talentierten Crailsheimer Teams wieder zu heben. Am nächsten Samstag um 14:00 Uhr im Schönebürgstadion will man gegen den 1. FC Nürnberg wieder zu Punkten zu kommen.
So spielten sie: Nadine Steiner, Neele Wedde (55. Marlen Schmelzle), Ines Husic, Sophie Gronbach, Chantal Halici (70. Pauline Graf), Theresa Frech, Celia Kirbach (45. Paula Schwab), Kim Feyl (55. Lucy Schmitt), Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt.

 

Spielvorschau Frauenfußball Regionalliga TSV Crailsheim – FC Ingolstadt
Mit dem Rücken zur Wand gegen Ingolstadt
„Schanzer“ seit fünf Spielen ungeschlagen

Mit großem Selbstvertrauen werden sich die Audi-Städter in Crailsheim präsentieren. Immerhin haben sie sowohl gegen Nürnberg als auch gegen Augsburg in den letzten Spielen Siege eingefahren, gegen diese Crailsheim deutlich Niederlagen bezogen hat. Doch diese indirekten Vergleiche sind nicht immer aussagekräftig. Und gerade die Crailsheimerinnen können mit Druck gut umgehen und sind in diesen Situationen unberechenbar. Dies haben sie schon in vielen Spielen bewiesen. Wichtig ist nun für die Verantwortlichen und die Spielerinnen, ob der schlechten Tabellensituation nicht die Nerven zu verlieren. Noch sind erst neun von 26 Spielen gespielt.
Doch Besserung muss sich in allen Mannschaftsteilen einstellen. Hierauf gilt es in den nächsten Trainingseinheiten zu achten. Genaueres Passspiel, Lauffreudigkeit und der absolute Zug zum Tor wurden von Trainer Wulf Saur in den letzten Spielen schmerzlich vermisst. Ob sich dies über Nacht einstellen kann, ist zumindest fraglich. Nur durch kontinuierliches Training kann dies erarbeitet werden.
Leider sind die Rückenprobleme von Lisa Wich nach wie vor vorhanden und lassen vermutlich einen Einsatz überhaupt nicht zu. Jil Gehder wird aus privaten Gründen für dieses Spiel nicht zur Verfügung stehen. Die Torhüterin Saskia Gieck hat zwar ihre muskulären Probleme weitestgehend überwunden, jedoch fehlt ihr das regelmäßige Training aufgrund ihres neuen Jobs in Frankfurt. Auch ist ein dreimaliges Training in der Woche bei den Studentinnen vorlesungsbedingt oft auch nicht möglich oder verkehrlich aufgrund der vielen Staus auf den Autobahnen nicht machbar.
Dies sind nicht die besten Bedingungen unter denen die Crailsheimer Frauen in das sonntägliche Spiel gegen Ingolstadt gehen. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine Wende zum Besseren.
Spielbeginn: Sonntag, 05. November 14 Uhr Schönbürgstadion
Folgende Spielerinnen stehen Trainer Wulf zur Verfügung: Saskia Gieck, Jil Schneider, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Sarah Herrmann, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj, Meike Bohn, Celine Pollak, Anna Horwath, Melike Baki, Bianca Uhl, Lisa Wich (?.

Frauenfußball Regionalliga
Hohe Niederlage der TSV Frauen in Nürnberg / 1. FC Nürnberg - TSV Crailsheim 5:0 (2:0)

Waren die bisherigen Partien immer hart umkämpft und gingen meist knapp aus, verloren die TSV Frauen gestern in Nürnberg doch sehr deutlich. Die Gründe für diese schmerzliche Schlappe sind sicherlich vielschichtig und bedürfen einer gründlichen Analyse.
Dabei fing das Spiel, das trotz des guten Wetters auf dem Kunstrasen stattfand, nicht so schlecht für die Gastmannschaft an. Die erste Chance nach 4 min. hatte Stürmerin Simone Klenk, die aus 16 m abzog. Mit ein wenig Glück hätte dies die Führung sein können. Doch schon ein schnell vorgetragener Konter leitete in der 10. Spielminute das Führungstor der Gastgeber durch Anna Wachal ein. Crailsheim war in dieser Phase bemüht, besser ins Spiel zu kommen. Meist war jedoch der Gegner einen Schritt schneller als TSV-lerinnen. Bereits in der 24. Spielminute war es dann eine Standardsituation, die Nürnberg 2:0 in Front brachte. Ein platzierter Freistoß aus großer Distanz fand den Weg in den oberen rechten Torwinkel. Dies schien den Crailsheimerinnen etwas den Mut zu nehmen. In der Folgezeit fehlte der entschlossene Zug nach vorne und das Spiel plätscherte bis zur Halbzeit so dahin.
Nach der Pause waren die Spielanteile klar bei den Gastgebern. Nürnberg war ballsicherer und kombinierte einfach flüssiger. Die logische Folge war in der 55. Spielminute der Treffer zum 3:0 wiederum durch Anna Wachal. Das Spiel war damit gelaufen und Nürnberg spielte frei auf und Crailsheim reagierte nur noch, anstatt selbst zu agieren. In der Schlussphase fing sich Crailsheim noch zwei Treffer durch einen Freistoß und einen Konter der Nürnbergerinnen ein, so dass mit dem 0:5 die höchste Niederlage seit langen Jahren eingefahren wurde. Dies macht die Aufgabe im Schönebürgstadion am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr gegen den FC Ingolstadt nicht leichter.
Torfolge: 1:0 Anna Wachal (10.min.), 2:0 Luisa Richert (24.), 3:0 Anna Wachal (55.min), 4:0 Luisa Richert (79.min.), 5:0 Lisa Tietz (85.min).
So spielten sie: Sasika Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle (65. Celine Pollak), Sarah Herrmann, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Meike Bohn (82. Anna Horwath), Melike Baki, Bianca Uhl (82. Djellza Istrefaj), Jil Gehder.

 

 

Frauenfußball-Regionalliga Süd TSV Crailsheim – TSV Schwaben Augsburg 2:4 (1:2)
Mona Budnick düpiert Crailsheims Abwehr
Augsburger Mittelstürmerin war nicht zu halten

Das Spiel gegen den Tabellenletzten begann verheißungsvoll. Crailsheim spielte konzentriert und machte zu Beginn wenig Fehler. Augsburg spielte zuerst sehr vorsichtig und war um Ballbesitz bemüht. In der 7. Spielminute bereits eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Gäste, die Luisa Scheidel gnadenlos ausnutzte. Die Torhüterin war weit herausgelaufen und spielte den Ball ungenau nach vorne. Luisa ging dazwischen und überwand mit einem „Lupfer“ aus 35 Metern die Torhüterin. Alles schien seinen guten Weg gegen die „Fuggerstädter“ zu gehen. Ein ausgeglichenes Spiel im Mittelfeld ohne prickelnde Torszenen prägte das Spiel die folgenden 20 Minuten. Doch dann änderte sich das Spiel schlagartig. Augsburg erkannte die Schwäche der Crailsheimer Abwehr. Zu oft standen sie zu hoch auf einer Linie. Ein Pass in die Schnittstelle zwischen die Innenverteidigerinnen erlief sich die pfeilschnelle Mona Budnick in der 29. Spielminute und wuchtete die Kugel entschlossen und unhaltbar für Saskia Gieck zum Ausgleich ins Netz. Die Abwehr agierte nach wie vor relativ hoch und anstatt die an diesem Tag schwer zu haltende Stürmerin zu doppeln oder mit einer echten Libera zu agieren, spielte man so weiter wie bisher. Das rächte sich spätestens in der 43. Minute, als Mona Budnick wieder mal durchgebrochen war und erneut die Torspielerin Crailsheims aus kurzer Distanz überwinden konnte. Mit dem knappen Rückstand ging man in die Pause.
Die Pausenansprache von Trainer Wulf Saur muss eindringlich gewesen sein. Es war gleich nach dem Wiederanpfiff zu erkennen, dass die Crailsheimer Mannschaft sich als solche präsentierte und vehement auf den Ausgleich drängte. Eine zu kurze Abwehr der Gäste nahm die junge offensive Mittelfeldspielerin Sophia Klärle dankbar an und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 Ausgleich über die Linie. Crailsheim war kurze Zeit am Drücker und wollte den Sieg. In der 60. Minute ein Konter über rechts. Wiederum lief Mona Budnick den Crailsheimer Abwehrspielerinnen auf und davon, flankte den Ball gefühlvoll in den Strafraum, wo Nicole Demel völlig frei stand und den Ball locker im Tor zum 2:3 unterbringen konnte. Trainer Saur versuchte nun alles und brachte mit Djellza Istrefaj und Lisa Wich zwei frische Offensivkräfte. Doch Augsburg spielte nun ruhig ihr Spiel und versuchte immer wieder ihre schnelle Stürmerin mit weiten Bällen zu versorgen. Dies gelang auch mehrmals und die Crailsheimer Abwehr hatte eben sooft das Glück des Tüchtigen. Torchancen der Crailsheimerinnen blieben in den letzten 20 Minuten Mangelware. In der 80. Minute war es dann wieder Mona Budnick, die mit ihrem dritten Tor der Heimelf nun ganz den Zahn zog. Ein resignierendes Crailsheimer Team konnte froh sein, dass sie nicht noch weitere Treffer der nun frei aufspielenden Gäste einfingen.
Torfolge: 1:0 Luisa Scheidel (7.) 1:1 Mona Budnick (29.) 1:2 Mona Budnick (43.) 2:2 Sophia Klärle (48.) 2:3 Nicole Demel (60.) 2:4 Mona Budnick (80.).
So spielte Crailsheim: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Sarah Herrmann (87. Celine Pollak), Simone Klenk, Luisa Scheidel (67. Djellza Istrefaj), Meike Bohn, Melike Baki, Bianca Uhl (67. Lisa Wich), Jil Gehder.

 

B-Juniorinnen Bundesliga Süd TSV Crailsheim – FSV Hessen Wetzlar
Chantal Halici schießt Crailsheim zum ersten Sieg
Starke erste Halbzeit gegen Aufsteiger Wetzlar

Nachdem die Crailsheimer Juniorinnen gegen den Aufsteiger in Karlsruhe mit 0:2 verloren hatten, war nun ein Heimsieg über den zweiten Aufsteiger Wetzlar unbedingt notwendig, wollte man im Rennen um die Nichtabstiegsplätze bleiben. Hoch motiviert durch ihre Trainerin Anika Höß, kam das Heimteam auf den Platz und begannen furios. Wetzlar war sichtlich eingeschüchtert und fand überhaupt nicht ins Spiel. Besonders die nach fünf Spielen Verletzungspause erstmals wieder agierende Chantal Halici sprühte vor Elan und wirbelte die Hessenabwehr oftmals durcheinander. So auch in der 11. Spielminute. Sie ließ gleich zwei Gegenspielerinnen stehen und zog von der Strafraumkante vehement ab. Ihr platzierter Schuss landete unhaltbar für die Gästetorhüterin im Netz. Das 1:0 bedeutete gleichzeitig Crailsheims erstes Tor in dieser Saison. Weiterhin hielt der TSV das Tempo hoch und erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit. Es dauerte jedoch bis zur 39. Spielminute, bis das zweite Tor fiel. Nach einem Lattenknaller der Crailsheimerinnen konnte die Wetzlarer Torspielerin den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Chantal Halici reagierte am schnellsten und brachte das Spielgerät zum zweiten Mal im Kasten der Gäste unter. Mit einer beruhigenden 2:0 Führung ging man in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause kam Wetzlar wie umgewandelt auf den Platz. Sie kämpften um jeden Ball und bekamen weitaus mehr Spielanteile als in der ersten Hälfte. In der 47. Spielminute war es ein Abstimmungsfehler zwischen Mittelfeld, Abwehr und Torhüterin, der die Hessinnen von der rechten Seite gefährlich vors Tor kommen ließ. Diese einzige Schwäche im Abwehrverhalten nutzte der Gegner gnadenlos aus und Ann Kathrin Seiler konnte von halbrechts unbedrängt den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. In der Folgezeit merkte man den Hessinnen an, dass sie mehr wollten. Sie waren aggressiver in den Zweikämpfen und zielstrebiger in Richtung Tor als in der ersten Hälfte. Dennoch hatte Torspielerin Nadine Steiner nicht übermäßig viel zu tun, denn die Horaffen hielten gut dagegen und den Ball möglichst weit vom heimischen Gehäuse fern. In der 68. Spielminute doch einmal Konfusion im Crailsheimer Strafraum. Ein Angriff der Gäste wurde wiederum von rechts schön vorgetragen. Alle Verteidigerinnen und auch die Torhüterin schienen ausgespielt zu sein. Das Spielgerät befand sich scheinbar unaufhaltsam auf dem Weg zum Tor. Celia Kirbach konnte mit allerletztem Einsatz die Kugel von der Linie kratzen. Die Wetzlarer Spielerinnen wähnten den Ball im Tor und feierten schon den Ausgleich. Die gut postierte Linienrichterin erkannte jedoch auf „Weiterspielen“. In den letzten Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer ein zerfahrenes Spiel beider Mannschaften. Wetzlar wollte mehr, Crailsheim stemmte sich erfolgreich dagegen und so feierte die Heimelf nach dem Schlusspfiff mit seinen Fans den ersten Sieg. Das Rennen um den Klassenerhalt bleibt somit spannend.
Torfolge: 1:0 Chantal Halici (11.), 2:0 Chantal Halici (39.), 2:1 Ann Kathrin Seiler (47.).

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Ball- und Einlaufkinder gesucht

Für die Heimspiele der Fußballfrauen in der 2.Bundesliga sucht der TSV Crailsheim Einlauf- und Ballkinder im E- und D-Jugendalter aus der Region. Für ihren Einsatz erhalten die Kinder eine schmackhafte Grillwurst und ein Erfrischungsgetränk. Für die Begleitpersonen steht eine begrenzte Zahl an Freikarten zur Verfügung.
Interessenten melden sich bitte unter info@tsv-crailsheim.de