LETZTES SPIEL AKTUELLES SPIEL NÄCHSTES SPIEL

19. Spieltag
TSV Crailsheim - 1. FC Nürnberg
0:2 (0:1)

20. Spieltag
FC 08 Ingolstadt - TSV Crailsheim
1:1 (1:0)

21. Spieltag
TSV Crailsheim - ETSV Würzburg
29.04.18, 14:00 Uhr




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TSV erkämpft sich einen Punkt

Bestens motiviert durch das Trainerteam Nußelt, Klärle, Schmitt trat die elf aus Crailsheim ihr Auswärtsspiel gegen den FC Ingolstadt an. Bereits in den ersten Minuten ist die Bereitschaft der beiden Mannschafen trotz heißer Temperaturen zu sehen. Beide wollten alles für die Punkte geben. Eine Ingolstädterin setzte an der Außenlinie zum Laufduell an, gewinnt dies und zieht in die Mitte. Der Schuss geht dann aber am TSV Tor vorbei. Gleich im Gegenzug zog Melike Baki ebenfalls im Sprint an ihrer Gegenspielerin vorbei. Von der Gegenspielerin leicht behindert, konnte sie nicht so kraftvoll abziehen. Die Offensive der Gäste störte früh und kann so den einen oder anderen Ball abfangen. Im Gegenzug konnten jedoch die Gastgeber nichts Gewinnbringendes daraus machen. Doch die „Schanzer“ hatten bis zu diesem Zeitpunkt die besseren Aktionen, die oft nur durch ein Foul durch die Gäste gestoppt werden konnte. Dies hatte einige Freistöße rund um den Crailsheimer Strafraum zur Folge. Diese waren immer gefährlich; keiner davon landete jedoch im Tor der Gäste. Doch in der 25. Minute wird einer kurz zugestellt und Saskia Gieck kann reaktionschnell verhindern, dass die Mannschaft aus Crailsheim in Rückstand gerät. Das Wetter an sich ist schon kraftraubend, aber beiden Mannschaften ist dies nicht anzumerken. Verbissen wird um jeden Zentimeter gekämpft. Es ist ein schnelles Spiel mit vielen Zweikämpfen. Die Mädels aus Hohenlohe bekamen 25 Meter vor dem Tor der Schanzer einen Freistoß zugesprochen. Diesen kann Luisa Scheidel per Kopf nur knapp neben das Tor setzen. Einen Einwurf können die Ingolstädterinnen in der Gästehälfte abfangen. Es folgt der präzise Pass auf die in der zentral stehende Nadine Zenger. Aus gut 30 m zog sie ins lange Eck ab. Der Ball prallte vom Innenpfosten ab und schlug unhaltbar in Saskia Giecks Gehäuse ein. Die wieder sehr lauffreudige Melike Baki wird mehrmals mit weiten Bällen auf die Reise geschickt und ist häufig nur einen Wimpernschlag zu spät, so dass die Torhüterin aus Ingolstadt ihn im Herauslaufen gerade noch wegschlagen kann. Auch Luisa Scheidel schraubt sich im gegnerischen 16-ner immer wieder zum Kopfball hoch. Leider verfehlte sie meist nur knapp das Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkt waren es jedoch die Gastgeber, die das Spiel beherrschten und mit sicheren Kombinationen den Ball in ihren eigenen Reihen halten können. Innerhalb von fünf Minuten bekommt die Außenverteidigerin Meike Bohn zwei Mal gelb und muss somit kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Hälfte das Spielfeld verlassen. Es gilt nun für die Frauen aus Crailsheim mit Rückstand und Unterzahl umzugehen und sie versuchten noch etwas Zählbares aus der Begegnung mitzunehmen. Ihr Debüt feierte in der 58. Spielminute Celia Kirbach. Die frisch Eingewechselte wird kurz darauf mit einem Pass an der Außenlinie bedient und läuft mit dem Ball bis an die Grundlinie. Ihr guter Pass kommt an den Elfmeterpunkt, wo Louisa Scheidel nur minimal zu spät ist, um ungehindert zum Schuss zu kommen. Der daraus folgende Eckball wird dann von der Torhüterin sicher abgefangen. Der anschließende Abstoß der unglücklich direkt in die Füße der Heimelf geschlagen wird bringt mehr Gegfahr. Der Schuss wird abgefälscht und rollt zum Eckball, den hat Gieck dann sicher hält. Ein schnell ausgeführter Freistoß überrascht die Gäste. Von der Torauslinie wird er in den Fünfmeterraum geschlagen und von der Crailsheimer Torhüterin falsch eingeschätzt. Den Schuss aufs leere Tor kann dann die zurückgeeilte Luisa Scheidel mit dem Kopf vereiteln. Überraschend fand die Crailsheimer Elf in den letzten 10 Minuten wesentlich besser ins Spiel. Ein weiter Ball kommt wird auf Melike Baki gespielt. Diese gewinnt auch dieses Mal das Laufduell und setzt sich gegen zwei Verteidigerinnen durch. Ihren platzierten Torschuss kann die Torhüterin der Schanzer zum Eckball klären. Dieser wird von Melike Baki selbst aufgeführt und zielgenau auf die kopfballstarke Scheidel gezirkelt. Diese steigt höher als alle Ingolstädter Verteidigerinnen und rammt ihn mit Vehemenz zum 1:1 Ausgleich ins gegnerische Tor. So wird in den letzten sechs Minuten nochmals richtig Dampf gemacht und es wird auf beiden Seiten hitzig. Ein Freistoß der Heimmannschaft geht direkt in die Mauer und Bianca Uhl schaltet sofort und setzt zum Konter an. Bedient Melike Baki, die mit hohem Tempo auf´s gegnerische Tor zustrebt. Ein Trikotzupfer bringt sie leicht aus dem Konzept. Die Schiedsrichterin läßt Vorteil gelten. Baki verzieht leicht und der Schuss geht über das Tor. Dieses nicht geahndete Foul an Baki bringt dann das Trainierteam aus Crailsheim zum überkochen. Bis zum Schluss war die Stimmung so heiß wie das Wetter. Nach dem Abpfiff war der Jubel auf Seiten der Gelb-Schwarzen, die einen Punkt gegen den Abstieg in Unterzahl feiern konnten, groß.
So spielten sie: Gieck, Hasenfuß, Klärle (74. Schmölz), Herrmann (53. Kirbach), Scheidel, J. Klenk, Bohn, Horwath, Uhl, Specht, Baki;
Torfolge: 1:0 (30.min.) Nadine Zenger, 1:1 (84. min.) Luisa Scheidel

 

Spielbericht B-Juniorinnen TSV Crailsheim – FC Bayern München 0:0

Crailsheims großer Schritt zum Klassenerhalt
Verdientes Unentschieden gegen den Tabellenvierten

Die besseren Chancen waren ganz klar auf Crailsheimer Seite, so der Bayern-Trainer Markus Vizethum nach einer kämpferischen Partie der Gelb-Schwarzen. Trainerin Anika strahlte über das ganze Gesicht. Die Mannschaft hat ihre vorgegebene Taktik zu 100 Prozent umgesetzt und ein überragendes Pressing gespielt – und das in allen Mannschaftsteilen. Bayern hatte zwar im Mittelfeld gute spielerische Elemente, aber sie verstanden es gegen einen vehement kämpfenden Gegner nicht, diese entscheidend auszuspielen.
In den ersten zehn Minuten versuchte Bayern, von hinten mit gefälligem Kurzpassspiel an den Horaffen vorbei zu kommen. Crailsheim verschob die erste Viererkette hervorragend, so dass die Münchner kaum über die Mittellinie gelangten. Für Taktikfachleute ein Genuss, aber Torszenen gab es vorerst kaum. Die erste Chance konnten allerdings die Crailsheimerinnen verbuchen. Julia Specht schlug einen Freistoß von der linken Seite direkt auf die in der Strafraummitte lauernde Maren Schmitt. Diese nahm den Ball, quer in der Luft liegend, volley und verzog nur knapp. Das machte den Gelb-Schwarzen Mut. Sie griffen noch frühzeitiger an und gewannen immer mehr Zweikämpfe. Die Bayern änderten ihre Taktik relativ rasch und versuchten es immer häufiger mit weiten Bällen auf die drei aufgebotenen Stürmerinnen. Crailsheims Abwehr verstand es an diesem Tag wirklich gut, im richtigen Moment die Bayern abseits zu stellen. Die Zusammenarbeit der beiden Assistentinnen mit der Schiedsrichterin war hier auch wirklich hervorragend. Doch wenn mal ein Ball durchkam, doppelte die hintere Viererkette die angreifende Stürmerin und vereitelten vor der Pause so jegliche Chance der Bayern.
Frischer aus der Kabine kamen die Münchnerinnen. Sie erhöhten den Druck und ließen nun Ball und Gegner vermehrt laufen. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Bayern zum Erfolg kommen sollten. Der ohnehin hohe Laufaufwand der Crailsheimerinnen und die große Hitze taten dem konzentrierten Spiel der Horaffen jedoch keinen Abbruch. Die mehr als 100 Zuschauer verstanden es, die unermüdlich kämpfende Heimelf immer wieder auf´s Neue zu motivieren. So überwand man auch diese kritische Phase und kam wieder besser ins Spiel. Insbesondere die laufstarke Maren Schmitt wurde immer wieder mit guten Bällen aus dem Mittelfeld gefüttert und erarbeitete sich drei weitere Chancen, die leider allesamt ihr Ziel nur knapp verfehlten. Eigentlich hatte die Torspielerin Nadine Steiner in der zweiten Halbzeit nur einen Angriff der Bayern zu entschärfen. Dabei verkürzte sie geschickt den Winkel und konnte den scharf getretenen Ball zur Ecke lenken, die dann von Crailsheims vielbeiniger Abwehr souverän geklärt wurde. Der Crailsheimer Elf gebührt ein Gesamtlob. Gegen einen so starken Gegner so gut auszusehen, ist dieser Elf in dieser Saison nur selten gelungen.
Der in diesem Spiel erkämpfte Punkt kann Gold wert sein, da man nun wieder punktgleich vor Karlsruhe steht und aufgrund des besseren Torverhältnisses einen Nichtabstiegsplatz belegt. Diesen Rang möchte man auch nach dem letzten Spiel in Nürnberg einnehmen.

Fotos: oben: Maren Schmitt im Angriff; unten: gleich drei Spielerinnen kümmerten sich um die wieselflinke Kim Feyl

 

Crailsheim kann sich in Ingolstadt keine Niederlage leisten
Ingolstadt schielt insgeheim noch nach dem Relegationsplatz

Beide Mannschaften benötigen eigentlich einen Sieg. Die TSV-Frauen, um noch den Klassenerhalt zu schaffen, die „Schanzer“ einen Heimerfolg, um noch im Aufstiegsrennen in die zweite Frauenbundesliga dabei zu sein.
Blickt man auf das Hinspiel zurück, so waren die Horaffen im Schönebürgstadion das spielbestimmende Team und bekamen lediglich fünf Minuten vor Spielende den K.O. durch Ingolstadts Torjägerin Ramona Meier versetzt. Damals wurde auf beiden Seiten von einem glücklichen Sieg der Ingolstädter gesprochen, hatten doch die Crailsheimerinnen vorher zweimal nur das Aluminium getroffen. Nun können sich die Gelb-Schwarzen in der Audi-Stadt hierfür revanchieren. Die Voraussetzungen sind zwar hierfür nicht ideal, da Simone Klenk im Sturm doch sehr vermisst wird und deren Stelle bisher keine andere Offensivspielerin ganz ausfüllen konnte. So hofft man auf die wiedergenesene Luisa Scheidel, die mit klugen Pässen ihre stürmenden Mitspielerinnen einsetzen sollte oder selbst den Abschluss suchen sollte. Eine auf der rechten Außenbahn wirbelnde Melike Baki mit klugen Hereingaben kann sie hierin durchaus unterstützen. Mit bisher erhaltenen 32 Gegentoren scheint Ingolstadt nicht unverwundbar zu sein. Allerdings muss man neben Ramona Meier auch noch Alina Mailbeck im Sturm fürchten. Beide Ingolstätterinnen zusammen erzielten fast genauso viele Tore wie der gesamte TSV.
Noch nicht sicher ist der Einsatz von Sarah Herrmann, während die zuletzt fehlende Bianca Uhl ihrerseits wieder von der Grippe genesen ist. Es herrscht nach wie vor eine gute Stimmung im Crailsheimer Team und das Trainer-Trio tut das Ihrige dazu, dass auch die Einstellung zum Spiel stimmen wird. Noch sind fünf Spiele in der Runde zu bestreiten. Doch es ist schon verwunderlich, dass plötzlich alle Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel so erfolgreich sind. Selten war eine Liga so ausgeglichen wie dieses Mal. Wohl werden die ursprünglich anvisierten 27 Punkte nicht reichen, um die Regionalliga zu halten. Deshalb wären drei Punkte gegen Ingolstadt wichtig, um auch in die nächsten zwei Heimspiele gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Regensburgerinnen und die fast abgeschlagenen Würzburgerinnen nicht entscheidend ins Hintertreffen zu geraten.
Das Aufgebot: Gieck, Hasenfuß, J. Klenk, Klärle, Herrmann (?), Scheidel, Bohn, Pollak, Istrefaj, Horwath, Baki, Uhl, Schneider.

 

Gegen Bayern gut dagegen halten und auf den Klassenerhalt hoffen
Crailsheim muss Moral und Kampfgeist gegen den Tabellenvierten zeigen

Wähnte man sich vor zwei Spieltagen bereits mit fünf Punkten Vorsprung auf einem sicheren Nichtabstiegsplatz, haben sich die Gelb-Schwarzen durch die zwei Niederlagen gegen Karlsruhe und Wetzlar alles selbst schwer gemacht und stehen am heutigen Tag selbst auf einem Abstiegsplatz.
Hoffentlich gelingt es Trainerin Anika Höß, die verunsicherte Mannschaft so zu motivieren, dass sie die Moral hat, gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner vor heimischem Publikum bestehen zu können. Dass Bayern auch Schwächen haben, zeigte letzte Woche das Unentschieden gegen Sindelfingen. Warum sollte das den TSV-Mädels nicht auch gelingen? Es gilt aus einer stabilen Abwehr heraus auch gegen diesen Gegner Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Immerhin ist Ines Husic nach ihrer Gelb-Rot-Sperre wieder mit dabei und stärkt die Defensive. Vermutlich kann auch die schussgewaltige Maren Schmitt nach ihrer Verletzung ebenso auf einen Einsatz hoffen wie Neele Wedde, so dass die Mannschaft so schlecht nicht aufgestellt ist. Vergessen darf man jedoch nicht, dass mit Hanna Birkner und der Kapitänin Theresa Frech zwei Leistungsträger im Defensivverbund weiterhin fehlen und mit Paula Schwab eine Alternative in der Offensive auch noch längere Zeit pausieren muss.
Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen und neun Punkten Rückstand zu Spitzenreiter SC Freiburg geht es den Bayern nicht mehr um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Mit dem derzeit vierten Platz in der Juniorinnen-Bundesliga ist dieser Zug für die Münchnerinnen schon abgefahren zu sein. Es kann schon sein, dass sie ihre beste B-Juniorin, Vanessa Fudalla – ihres Zeichens Jugendnationalspielerin – eher in der zweiten Mannschaft der Frauen zum Einsatz kommt. Dieser zweite Anzug der Frauen möchte sich für die eingleisige zweite Bundesliga qualifizieren.
Crailsheim benötigt aus zwei Spielen vermutlich nur noch ein Unentschieden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Selbst gegen Bayern scheint dies nicht ganz utopisch zu sein. Aber die Crailsheimerinnen haben ja dann auch noch eine weitere Chance gegen Nürnberg, gegen die sie im Heimspiel mit 2:0 gewonnen haben.

 

Regionalliga Frauen, 22. Spieltag
TSV Crailsheim - 1. FC Nürnberg 0:2

Abermals gesundheitlich geschwächt muss das heutige Trainerduo Nußelt Schmitt die Mannschaft erneuert mit geänderter Aufstellung ins Spiel gegen den 1. FC Nürnberg schicken. Das Nürnberger Trainerteam hat in den letzten vier Spielen keinen Dreier für sich gewinnen können. Ob die Bilanz sich diesen Spieltag verlängert?
Es beginnt ein schnelles Spiel und ein Schlagabtausch, in der sechsten Spielminute muss die Torhüterin des TSV eine Flanke abfangen. Aber auch die Torfrau aus Nürnberg muss in den ersten Minuten den Ball in die Hände nehmen. Es zeigt sich schnell, dass die Damen vom Club nicht zu null spielen wollen. Nischler läuft in der 14. Minuten in der eigenen Spielfeldhälfte los und darf sogar ohne große Gegenwehr im Strafraum zum Schuss kommen, geht am Tor vorbei. Aber auch das Heimteam will den Dreier. So setzt sich Melike Baki kurz danach im Laufduell durch, jedoch geht auch dieser Abschluss nicht aufs Tor. Die Stadionuhr zeigt die 21. Spielminute an, als die Defensive aus Crailsheim den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommt. So erkämpft sich Vogel zehn Meter vor dem Gehäuse den Ball, diese schießt unhaltbar ins Tor der Crailsheimerinnen zum 1:0. Zwei Minuten später ist es wieder der Club der zu einer Torchance kommt. Ein langer Ball in die Spitze ist für die sonst gut stehende Anna Horwath und für die herauseilende Torhüterin Gieck zu genau gespielt und so kann die Stürmerin aus Nürnberg zum Schuss kommen, jedoch durch das Abdrängen von Horwath glücklicherweise neben das Tor. Auf der anderen Seite kann sich die von nicht vollends genesene Luisa Scheidel im 16ner zum Torschuss durchsetzen. Paulick, die Torfrau des 1. FC Nürnberg, kann diesen nicht festhalten, es bleibt ihr aber genug Zeit zum nachgreifen. Durch die hohe Temperatur lässt nun auch auf beiden Seiten etwas der Intensität nach.
Wechsel in der Halbzeit, die angeschlagene Scheidel wird nicht mehr auflaufen. Hierfür ist nun Maja Schmölz auf dem Spielfeld. Zwei Minuten sind in der zweiten Halbzeit gespielt und der Club kommt zu einer Großchance. Den Ball von außen bringt Gefahr im TSV Strafraum. Nina Hasenfuß, Maike Bohn und Anna Horwath bringen immer noch einen Fuß in letzter Sekunde dazwischen und Hasenfuß kann dann den befreienden Schlag tätigen. In der 50. Minute ist der TSV am Clubberer Strafraum aber der tödliche Pass bleibt aus. Statt dessen wird er abgefangen und zum Konter eingeleitet. Julia Specht die ein bisher überragendes Spiel geliefert hat, passt auch in dieser Situation auf und kann so den Konter unterbinden. Jetzt spielt sich in der Spielfeldhälfte der Gastgeberinnen das meiste Spielgeschehen ab. Ein Pass der Fränkinnen kommt auf unserer linken Seite in den Strafraum durch. Die einlaufende Richert knallt diesen an die Querlatte, den zurückgeprallten Ball bringen die Nürnbergerinn wieder aufs TSV Tor und Gieck kann den Ball gerade noch abklatschen, die Kugel muss Hasenfuß abermals aus dem Strafraum schlagen. Sechs Minuten später ist die Heimelf am gegnerischen Strafraum. Aber es ist wie ein Spiegelbild der bisherigen Aktionen. Es traut sich keiner den Abschluss auf das gegnerische Tor zu. Es folgt nun wieder ein etwas ausgeglichener Abtausch an Spielanteilen, jedoch ohne gefährliche Szenen. Einen Konter wird von den Gästen sofort unterbunden. So konnte zum Beispiel ein schneller Konter von Baki nur durch ein Foul gestoppt werden. Dafür sah Richert auch berechtigt die gelbe Karte. Aber das bessere Spiel macht nun der 1. FC Nürnberg. In der 82. Spielminute kommt es im heimischen Strafraum zur nächsten Torchance, die Juliane Klenk mit dem Körper gerade noch blocken kann. Der TSV versucht nochmals das Spiel an sich zu reißen und den Ausgleich zu erzielen und lockern ihre Deckung dadurch etwas. Dies wissen aber die Gäste bestens zu nutzen. So kommt in der 88. Minute ein Ball in die Schnittstelle auf Wachal und lässt Gieck keine Chance. So endet das Spiel mit einer 0:2 Niederlage des TSV Crailsheim.
So spielte Crailsheim: Gieck, Hasenfuß, Klärle, Scheidel (46. Schmölz), Baki, J. Klenk, Bohn, Pollak (78. Reuther), Horwath, Uhl, Specht.
Torfolge: 21. Vogel 0:1, 88. Wachal 0:2

 

 

 

Regionalliga Frauen, 21. Spieltag
TSV Schwaben Augsburg - TSV Crailsheim 1:1 (1:1)

Unsere erste Garde des TSV Crailsheim Frauenteams beginnt das Spiel bei sonnigen Wetter mit gezwungenermaßen geänderter Aufstellung wegen der beruflich verhinderten Melike Baki und der aus gesundheitlichen Gründen daheimgebliebenen Bianca Uhl.
Das Trainertrio mit Nußelt, Schmitt und Klärle wussten um die prekäre Lage in der Liga und machten die Mädchen heiß auf die Partie. Jedoch wurde das umformierte Team von den Gastgebern des TSV Schwaben Augsburg gleich mal mit einer Druckphase überrascht und tief in die eigene Hälfte gedrückt. Aus diesem Grund hat das erste Tor des Spiels nicht lange auf sich warten lassen, an der Außenlinie setzte sich Mona Budnick durch und brachte eine Flanke hoch in den Strafraum der TSV Frauen. Nicole Demel stand im Strafraum zu frei und hatte so genug Platz in die Luft zu steigen und den Ball für unsere Torspielerin Saskia Gieck unhaltbar einzuköpfen. Trotz dem unverhofft schnellen Rückstand hat der TSV die Köpfe nicht hängen lassen sondern einen Gang zugelegt. Auch die Offensive der Gäste blieb nicht untätig und erkämpfte sich erste Chancen. In der 10. Spielminute kommt Juliane Klenk nach einem Eckball zu Abschluss. Leider bringt sie diesen nicht auf´s Tor. Häufig kämpfen sich die Mädels des TSV gut vor den gegnerischen Strafraum doch am Schluss scheitert es dies am letzten Pass. Die abgefangen Pässe verwertet die Abwehr aus Augsburg zu weiten Bällen in die Spitze und dadurch entsteht Gefahr, je länger das Spiel läuft, umso sicherer wird die Abwehr um Nina Hasenfuß. Ab der 25. Minute werden die Gäste immer stärker und der Ausgleich liegt in der Luft und im Offensivgang wird stets Luisa Scheidel gesucht und durch ihre Laufstärke auch immer wieder gefunden. Jedoch ist die Abwehr der Schwaben aufmerksam und bringt immer einen Fuß dazwischen. Doch dann zeigt Scheidel in der 35. Minute ihre herausragende Technik und den Willen ihr Team wieder ins Spiel zu bringen. Im Strafraum kommt sie an den Ball und lässt ihre Gegenspielerin stehen. Ihr Schuss ist für den Torwart unhaltbar. Somit ist das Spiel wieder ausgeglichen. Zwei Minuten später läuft Istrefaj alleine Richtung Tor. Doch die Augsburger Torspielerin hat aufgepasst und ist sofort zur Stelle und wird angeschossen, der Nachschuss von Scheidel trifft nicht ins leere Tor, sondern eine herangeeilte Spielerin. Jedoch hat das Gegentor auch die Gastgeber nicht verunsichert und diese kommen nun wieder besser ins Spiel. Es folgen nun wieder mehrere Aktionen vor dem TSV Tor.
Die zweite Hälfte beginnt mit einem Angriff der Schwaben, doch es folgt ein Hin und Her. Beide Mannschaften wollen das Siegtor erzielen; dies merkt man an der Spielweise. Eine Flanke von Sarah Hermann kommt im Strafraum bei Scheidel an und diese kann den Ball behaupten und auf die anstürmende Celine Pollak ablegen. Doch ihr Schuss wird gut von der Schwaben-Torfrau pariert. Auch die positiv auffallende Scheidel kommt vor dem gegnerischen Strafraum immer wieder an den Ball, jedoch wird sie früh gestört und ihre Schüsse gehen ins Toraus. Die Frauen aus Augsburg blieben ebenfalls nicht untätig und so muss Hasenfuß auch des Öfteren Pässe in die Spitze abfangen. In der 70. Minute befinden sich die Mädels des TSV im gegnerischen Strafraum, der weite Befreiungschlag der Gastgeber bringt Gefahr. Die zuerst umschaltende Augsburger Stürmerin Budnick sprintet auf das TSV- Tor von Gieck zu. Sie kann aber nicht die heraneilende Nina Hasenfuß abhängen und bevor diese überhaupt zum Schuss kommt, klärt Hasenfuß mit einem mustergültigen Tackling in letzter Sekunde. Somit bleibt das Spiel offen und es folgt die Fortsetzung des Schlagabtausches vor beiden Strafräumen. In der 72. Minute bringt das Trainertrio neuen Schwung in die Offensive und für Istrefaj kommt die zweite B-Juniorin, Nina Reuther, auf den Rasen. Sie ist lediglich neun Minuten im Spiel, da gelangt diese nach einem hervorragenden Pass von Scheidel in eine gute Abschlussposition. Die Torhüterin der Schwaben kann den Schuss nicht festhalten, jedoch ist niemand der Horaffen zur Stelle, die den Nachschuss verwerten könnte. In der 84. Spielminute wird es nochmals gefährlich vor dem TSV Tor, denn Hasenfuß kann eine Flanke nur zum Gegner klären, den Schuss hält Gieck dann aber sicher. Es folgt, wie bereits die meiste Zeit im Spiel, ein offener Schlagabtausch. Und als die Schiedsrichterin das Spiel abpfeift, können beide Mannschaften sagen sie haben einen Punkt gewonnen, auch wenn im Abstiegskampf beiden Mannschaften die volle Punktzahl wohl lieber gewesen wäre.

 

Ein Alptraum wird wahr – Crailsheim verliert auch in Wetzlar
Tabellenletzter fährt ersten Sieg ein und bringt die Horaffen selbst auf einen Abstiegsplatz

Was vor drei Spieltagen noch unmöglich schien, ist eingetreten. Aus einem sicheren Fünfpunkte-Vorsprung finden sich die Höß-Schützlinge nun einen Punkt hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz wieder.
Ohne die gelb-rot Gesperrte Ines Husic im Abwehrzentrum musste Trainerin Höß die gesamte Defensive umformieren. Sie zog die Spielgestalterin Julia Specht und die sonst auch offensiver operierende Maja Schmölz in die Abwehrkette zurück. Maren Schmitt sollte dafür in die gestaltende Mittelfeldrolle vorrücken und die offensiv aufgestellten Kim Feyl, Marlen Schmelzle, Neele Wedde und Chantal Halici mit Bällen versorgen.
Das Konzept schien aufzugehen. Bereits in der 7. Spielminute erkämpfte sich Kim Feyl kurz vor dem Strafraum den Ball und zog aus 20 m ab und traf genau zum 0:1 in den Torwinkel. Alles schien seinen richtigen Gang zu gehen und die Crailsheimerinnen wollten auch gleich den zweiten Treffer setzen. Doch von Minute zu Minute wurde die Heimelf stärker und drängten die Gelb-Schwarzen ihrerseits in die Defensive. Meist schnell über die linke Außenbahn kommend, brachten die Hessinnen die Gästeabwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit. So auch in der 11. Spielminute, in der Nadine Steiner all´ ihr Können aufbieten musste, um einen scharf getretenen Ball gerade noch zur Ecke abzuwehren. In der 16. Spielminute war es dann soweit. Die schnelle Antonia Rau setzte sich gegen die Crailsheimerinnen auf der Außenbahn durch, sah Anna Efimenko in Mittelstürmerposition. Diese bekam den Ball auf den 11m-Punkt zurückgelegt und hatte aus dieser Distanz keine Mühe mit einem platzierten Flachschuss die gute Nadine Steiner zum 1:1 zu überwinden. Nun wogte das Spiel hin und her und beide Seiten hatten bis zur Pause Gelegenheit ihrerseits das Spiel zu entscheiden. Beide Torspielerinnen waren aber in dieser Phase nicht zu bezwingen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man beiden Mannschaften an, dass sie das Spiel nun endgültig für sich entscheiden wollten. Gute Szenen auf beiden Seiten führten jedoch nicht zum gewünschten Erfolg. So hatte Maren Schmitt zwei gute Freistoßmöglichkeiten aus jeweils ca. 25 m Entfernung. Die erste ging nur knapp über das Tor, den zweiten Freistoß setzte sie nur einen Hauch neben den linken Posten. Die wieselflinke Kim Feyl hatte auch noch eine Möglichkeit, die die Torspielerin mit einem tollen Reflex aus dem Winkel fischte. Mit ihren schnellen Stürmerinnen brachten die Wetzlarer die Gästeabwehr im weiteren Spielverlauf ein um`s andere Mal in Verlegenheit. So setzte sich in der Sturmmitte Anna Efimenko im Laufduell durch und wurde an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Die Schiedsrichterin sah die Aktion auf der Strafraumlinie und gab in der 69. Spielminute den Strafstoß für Wetzlar, den die Gefoulte selbst gegen Nadine Steiner souverän zum 2:1 verwandelte. Crailsheim warf nochmals alles nach vorne, doch die Zeit lief ihnen davon und die Hessinnen feierten nach erfolgreichem Abwehrkampf ihren ersten Sieg in dieser Runde. Crailsheim liegt nun gemeinsam mit Wetzlar auf einem Abstiegsplatz. Doch ein Punkt aus den Spielen gegen Bayern München oder den 1. FC Nürnberg würde reichen, um sich noch vor dem drohenden Unheil zu retten.

 

Regionalliga-Spiel TSV Schwaben Augsburg – TSV Crailsheim
Gibt es auch in Augsburg drei Punkte für die TSV Frauen?
Schwaben Augsburg kämpft auch um den Klassenerhalt und zeigt sich als launische Diva

Geht man von den letzten Resultaten der Augsburgerinnen aus, weiß man nicht, was die Crailsheimerinnen in der Fuggerstadt erwartet. Nach einem 3:1-Sieg im Nachholspiel bei den ebenfalls abstiegsgefährdeten Würzburgerinnen, erlitten die Schwäbinnen herbe Niederlagen in Nürnberg (0:7) und zuhause gegen den SC Sand II (1:5). Letztere hatten die Horaffen ja vor vierzehn Tagen mit 3:2 geschlagen. Indirekte Vergleiche sind jedoch nicht immer zulässig. Das letzte Aufeinandertreffen mit Augsburg erlebten die Crailsheimerinnen im Oktober im Schönebürgstadion. Nach einem frühen Tor durch Luisa Scheidel, musste sich die Heimelf gegen eine wie entfesselt aufspielende Mona Budnick (drei Tore) noch 2:4 geschlagen geben und leitete damit eine ganze Serie von Niederlagen der Hohenloherinnen ein.
Mit drei Siegen in Folge im Rücken, reisen die Gelb-Schwarzen am Sonntag mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein an und wollen auch in Augsburg punkten. Das Trainergespann Nußelt/Klärle und Schmitt hat im letzten Training vor allem Wert auf stabile Deckungsarbeit gelegt. Insbesondere sollte eine so schnelle und wuchtige Spielerin wie Mona Budnick (bisher 12 Tore) in ihren Wegen nach vorne eingeschränkt werden. Auch die Kapitänin Barbara Rauch wird im Mittelfeld mit klugen Pässen versuchen, die nicht immer ganz stabile Abwehr der Horaffen zu knacken.
Trotz des längeren verletzungsbedingten Ausfalls von Mittelstürmerin Simone Klenk, haben die Crailsheimerinnen in der Offensive mehrere Optionen mit Celine Pollak, Sophia Klärle und auch Djellza Istrefaj. Gesellt sich mit schnellem Umschaltspiel dann auch noch die derzeit überragende Spielmacherin Luisa Scheidel und die pfeilschnelle Melike Baki dazu, ist Crailsheim in der Vorwärtsbewegung kaum zu bremsen.
Fotos: Uwe Stöffler

 

B-Juniorinnen Bundesliga FSV Hessen Wetzlar – TSV Crailsheim
Crailsheim muss in Wetzlar gewinnen
Niederlage gegen Karlsruhe muss aus den Köpfen

Das hatten sich die Verantwortlichen des TSV Crailsheim etwas anders vorgestellt. Ein Sieg am vergangenen Samstag gegen Karlsruhe, der durchaus im Bereich des Möglichen war, und die dritte Saison in Folge in der höchsten Liga der B-Juniorinnen wäre gesichert gewesen. Doch nun fährt man zum fast sicheren Absteiger Wetzlar, der nichts zu verlieren hat und muss unbedingt gewinnen, um Karlsruhe noch zu überholen.
Das wird kein leichtes Unterfangen. Dessen sich ist auch Trainerin Anika Höß bewusst, die nach wie vor auf Hanna Birkner und Spielführerin Theresa Frech verletzungsbedingt verzichten muss. Auch ist noch nicht sicher, ob Neele Wedde, die unter der Woche erkrankt ist, zum Einsatz kommen kann. Und die etwas angeschlagene Maren Schmitt ist auch noch nicht 100 prozentig fit. Zudem fehlt die nach Gelb-Rot gesperrte Ines Husic im Spiel gegen den potentiellen Absteiger Wetzlar in der Innenverteidigung. Das sind fünf Leistungsträgerinnen im Team, die nur schwer ersetzt werden können. Ob die jungen Nachrückerinnen dies durch Teamgeist und Kampfkraft kompensieren können, bleibt abzuwarten.
Wetzlar hat nichts mehr zu verlieren. Mit drei Punkten – und damit acht Punkte Rückstand auf Crailsheim bei nur noch drei ausstehenden Spielen – haben sie nur noch eine sehr theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Aber sie besitzen den Ehrgeiz und die Kampfkraft, sich gegen einen angeschlagenen Gegner wie Crailsheim mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu wehren. Dass sie das können, hat man schon im Hinspiel in Crailsheim beobachten können. Nur mühsam brachte der TSV eine 2:1 Führung gegen einen sich mächtig wehrenden Gegner über die Zeit.
Wer die Crailsheimerinnen im Kampf gegen den Abstieg unterstützen möchte, kann noch im großen Mannschaftsbus mitfahren. Abfahrt 8:30 Uhr ab Schönebürgstadion.

 

Crailsheimer Frauen auch in München erfolgreich
Luisa Scheidel belohnt sich und ihr Team per Kopf in der 86. Spielminute – Dritter Sieg in Folge

Crailsheim präsentierte sich auch in München als eingeschworenes Team und konnte sich letztendlich auch gegen den starken Tabellensechsten behaupten. Dabei erarbeiteten sie sich während der gesamten Spielzeit eine Vielzahl von Chancen und ließen den Gegner nur selten vor ihr Gehäuse kommen. Letztendlich belohnten sie sich für ihr engagiertes Spiel fünf Minuten vor Schluss mit dem Siegtreffer. Schade ist, dass die am letzten Sonntag am Knöchel verletzte Simone Klenk (Bänderriss), längere Zeit ihrem Team nur von außen helfen kann.
Schon in der 8. Spielminute entwischte die pfeilschnelle Melike Baki ihrer Bewacherin und tauchte frei vor der gegnerischen Torspielerin auf. Nicht nur in dieser Situation bewies die ehemalige Bayern-Torspielerin Veronika Gratz, dass sie zu den Besten ihres Faches in Deutschland gehört. Ein ums andere Mal scheiterten Luisa Scheidel, Melike Baki und Bianca Uhl an ihr, oder war wie bei Letzterer auch der Pfosten im Weg. Nur einmal in der ersten Halbzeit musste auf der Gegenseite Saskia Gieck ihr ganzes Können zeigen. Nach einem Freistoß fand ein platzierter Kopfball genau den Winkel ihres Gehäuses. Mit einer tollen Parade konnte sie diese Großchance der Münchnerinnen entschärfen, in dem sie mit den Fingerspitzen den Ball gerade noch gegen die Latte lenken konnte. Ansonsten war die Abwehr um Nina Hasenfuß gut aufgestellt und blockte alle Angriffe des Gegners gekonnt ab. So blieb es bis zur Halbzeit beim 0:0.
Man war gespannt, ob die Crailsheimerinnen auch in der zweiten Hälfte das hohe Tempo der ersten Halbzeit weiter werden gehen können. Diese Frage beantworteten die Gäste selbst mit einer Vielzahl von schönen Ballstafetten, die leider meist vor dem gegnerischen Strafraum ihr Ende fanden. Die Landeshauptstädterinnen hielten in der Folgezeit kräftig dagegen und das Spiel fand überwiegend im Mittelfeld statt, in dem auf beiden Seiten um jeden Ball heftig gekämpft wurde. Die eifrige Celine Pollak konnte auf dem Weg zum Tor nur durch ein Foul gestoppt werden. Das Spiel wurde härter und in der Folge wurden von der umsichtigen Schiedsrichterin drei gelbe Karten an die Münchnerinnen und eine an die gute Anna Horwath wegen eines taktischen Fouls verteilt. Gegen Ende des Spiels schienen die Gastgeber etwas nachzulassen. Die Spielanteile der Horaffen wurden nun immer größer und die Torszenen häuften sich zugunsten der Gäste. Man merkte den Gelb-Schwarzen an, dass sie den Sieg wollten. Spielführerin Juliane Klenk erkämpfte sich den Ball an der Außenlinie und flankte mustergültig zur mitgelaufenen Luisa Scheidel, die wiederum keine Mühe hatte, den Ball siegbringend per Kopf zu verwerten.
Drei Siege in Folge halten den TSV im Kampf um den Verbleib in der Regionalliga weiterhin im Rennen. Allerdings gewinnen die anderen Mitstreiter auf den hinteren Tabellenplätzen derzeit auch ihre Spiele, so dass erst am letzten Spieltag wohl endgültig über den Klassenerhalt entschieden werden wird. Bei der ansteigenden Form des Horaffen-Teams wird man sich hoffentlich bald von den hinteren Rängen endgültig verabschieden können.
Torfolge: 85. Min. Luisa Scheidel 0:1
So spielten sie: Gieck, Hasenfuß, Klenk, Klärle, Herrmann, Scheidel, Bohn, Pollak (82. Min. Istrefaj), Horwath, Baki, Uhl.

 

B-Juniorinnen-Bundesliga / Crailsheim verliert Abstiegsduell unglücklich
Zu viele Chancen blieben ungenutzt – Karlsruhe hier wesentlich effizienter

Die ersten 20 Minuten des Spiels dominierten eindeutig die Crailsheimerinnen und Karlsruhe hätte sich nicht beschweren können, wenn sie mit ein oder zwei Toren in Rückstand geraten wären. Bis dahin hatte Karlsruhe nicht eine Torchance. Doch Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel und die erste sich bietende Gelegenheit münzten sie auch gleich in ein Tor um. Eigentlich war der Ball auf Höhe des linken Strafraumecks schon geklärt. Die bissige Außenstürmerin setzte nach und gewann mit viel Körpereinsatz den Ball zurück. Gegen ihren strammen Schuss hatte Torspielerin Nadine Steiner keine Abwehrmöglichkeit und musste den Ball zum 0:1 in der 22. Minute passieren lassen. Drei Zeigerumdrehungen später eine kuriose Szene im Strafraum der Crailsheimerinnen, bei der die Schiedsrichterin und ihre Assistentin an der Außenlinie durch ihr unsicheres Verhalten dazu beitrug, dass Crailsheim in dieser Szene eindeutig benachteiligt wurde. Ein deutlich im Aus geglaubter Ball wurde von einer Crailsheimer Spielerin zur Torhüterin zum Zwecke des Abstoßes zurückgespielt. Diese nahm den Ball am Fünfmeterraum mit der Hand auf. Die Schiedsrichterin wertete dies als Rückpass, nachdem sie von ihrer Assistentin wohl signalisiert bekam, dass diese den Ball nicht im Aus gesehen habe. Im weiten Rund war sie mit dieser Ansicht wohl alleine. Dadurch bekam Karlsruhe am Fünfmeterraum einen indirekten Freistoß zugesprochen, der von Anna Ellen Zehnle humorlos zum 0:2 verwandelt wurde. Diese eindeutige Fehlentscheidung mit Torfolge raubte die Energie der Einheimischen sichtbar und die bis dahin spielerisch dominanten Höß-Schützlinge verloren deutlich an Spiellaune. So blieb es bis zur Pause beim schmeichelhaften 0:2 für die Karlsruher.
Nach der Halbzeit kam mit der nach ihrer Verletzung erstmals wieder eingesetzte Maren Schmitt in der offensiven Mittelfeldposition etwas mehr Druck auf das Tor der Gäste. Bis zum Strafraum kombinierten die Gelb-Schwarzen gefällig, aber im Abschluss waren sie zu harmlos. In der 59. Spielminute wurde von Trainierin Höß eine weitere offensive Mittelfeldspielerin mit Marlen Schmelzle eingewechselt. Sie war es dann auch, die fünf Minuten später den Anschlusstreffer zum 1:2 im Tor der Badener unterbrachte. Der Torjubel war noch nicht verklungen, schlugen die Karlsruherinnen nach dem Anspiel einen hohen Ball in den Strafraum der Heimelf. Torspielerin Steiner schien auf dem Posten zu sein und fing den Ball hart an der Strafraumgrenze ab. Dabei wurde sie von einer Gegenspielerin unterlaufen und ließ den sicher geglaubten Ball fallen. Die Schiedsrichterin ließ weiterspielen und Lena Eichler hatte keine Mühe, den Ball zum 1:3 ins leere Tor zu schieben. Wütende Angriffe der Crailsheimerinnen folgten. Ein Schuss von Julia Specht ging knapp über das Tor. Weitere Versuche von Maren Schmitt und Celia Kirbach konnten von der wachen Gästetorhüterin pariert oder zur Ecke gelenkt werden. Ein Eckstoß von Julia Specht in der 71. Spielminute war es auch, der genau vor die Füße von Maren Schmitt fiel. Diese hatte keine Mühe, aus kürzester Distanz zum 2:3 einzunetzen. Crailsheim baute nun starken Druck auf, Karlsruhe überstand diese Schlussphase mit Glück und durchaus auch mit der nötigen Cleverness. Ob die Horaffen diese Niederlage gut wegstecken können, wird sich schon nächsten Samstag in Wetzlar zeigen. Nur ein Sieg dort könnte noch den Klassenerhalt sichern.
Torfolge: 22. Min. Zeitz 0:1, 25. Min. Zehnle 0:2, 64. Min. Schmelzle 1:2, 65. Min. Eichler 1:3, 71. Min. M. Schmitt 2:3.
So spielten sie: Steiner, Reuther, Husic, Gronbach, Heidinger, Kirbach, Specht, Feyl (59. Schmelzle), Halici (41. M. Schmitt), Schmölz, Wedde.

Fotos: oben: Die junge Marlen Schmelzle brachte nochmals Schwung in's Team, unten: oft konnte sich Crailsheim im Zweikampf behaupten wie hier die Kapitänin Julia Specht.

 

Crailsheimer Sieg hat bitteren Beigeschmack
Simone Klenk schon wieder verletzt – Stürmerin wird in den nächsten wichtigen Spielen fehlen

Offensiver ausgerichtet als in den Spielen zuvor, begann Crailsheim gegen den Tabellensechsten Sand das Spiel. Von Anfang an war deutlich zu erkennen, dass das gesamte Crailsheimer Team um jeden Ball fightete und den spielstarken Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen wollte. In der ersten Viertelstunde war vom SC Sand auch nicht so viel zu sehen und die gefälligeren Spielkombinationen kreierten überwiegend die Crailsheimerinnen. Über die rechte Seite wurden die Angriffe von Melike Baki mit pfeilschnellem Tempo vorgetragen, so dass die Defensivkräfte der Badenerinnen ein ums andere Mal das Nachsehen hatten. Wollte die wieselflinke Pädagogikstudentin die ersten Angriffe noch selbst abschließen, gelang es ihr in der Folge immer besser, ihre mitgelaufenen Mitspielerinnen zu bedienen. Eine flache Hereingabe von Baki fand ihre Abnehmerin in Person der heute sehr starken Celine Pollak. Sie nahm den Ball mit links an und legte ihn mit dem rechten Fuß vorbei an der sehr guten Torspielerin Kristina Kober zum verdienten 1:0 in der 12. Spielminute für die Heimelf. In der Folgezeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ein schön vorgetragener Angriff der Gäste über links bis zur Grundlinie wurde mit einem platzierten Schuss von Natalie Hezel unhaltbar in die linke untere Ecke zum 1:1 abgeschlossen. Dass die Moral der Crailsheimerinnen in Takt ist, bewiesen sie gleich nach dem Wiederanspiel. Wieder war es Melike Baki, die einen schönen Diagonalpass von Luisa Scheidel aufnahm und wiederum bis zur Grundlinie spurtete. Sie bediente mustergültig Celine Pollak, die keine Mühe hatte, aus kurzer Entfernung die Gästekeeperin zum zweiten Mal zum 2:1 zu überwinden (27.). Bis zur Halbzeitpause hatte sowohl Luisa Scheidel als auch Melike Baki die Gelegenheit, frei vor der Torspielerin das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Beide Male war Kristina Kober jedoch die Siegerin.
Ohne die etatmäßige Mittelstürmerin Simone Klenk, die sich vor ihrer Verletzung ganz in den Dienst der Mannschaft stellte, musste die zweite Hälfte angegangen werden. Für sie kam die junge Julia Specht ins Spiel. Sie machte ihre Sache im Mittelfeld sehr gut und konnte durch kluge Pässe in die Spitze immer wieder gefallen. Allerdings zog sich die Crailsheimer Elf nun zu sehr in die Defensive zurück und der Gegner nahm dies dankbar an und ließen ihrerseits Ball und Gegner laufen. Eigentlich war es eine Frage der Zeit, bis Sand den Ausgleich hätte erzielen müssen. Ein ums andere Mal brannte es im Crailsheimer Strafraum lichterloh. Mit Glück und Geschick überstand das Team diese Phase. Ein schlechter Rückpass einer Sander Spielerin war der Anlass für die nimmermüde Melike Baki, diesem nachzusetzen. Was ihr auch aufgrund ihrer immensen Schnelligkeit gelang. Sie schüttelte alle ihre Verfolgerinnen ab und umspielte auch noch überlegt die herauslaufende Torhüterin zum 3:1 in der 76. Spielminute. Ein nie aufgebender Gegner rannte die letzte Viertelstunde auf das Tor der Crailsheimerinnen an . Außer einem Freistoßtor in der 90. Spielminute, bei dem eine Sander Spielerin dem Ball mit dem Kopf eine leichte Richtungsänderung gab, war nichts zählbares für Sand zu erreichen. Mit Glück und Geschick fuhren die Crailsheimerinnen ihren zweiten Heimsieg in Folge ein.
Torfolge: Celine Pollak (12. + 27.), Natalie Hezel (26. + 90.), Melike Baki (76.)
So spielten sie: Gieck, Hasenfuß, J. Klenk, Klärle, Herrmann, S. Klenk (38. Specht), Scheidel, Bohn, Pollak (67. Schmölz), Baki (87. Reuther), Uhl.

Fotos: Uwe Stöffler

 

Crailsheim will auch in Alberweiler punkten
Alberweiler hat noch Chancen auf die Meisterschaft – Crailsheim kämpft gegen den Abstieg

Wenn man auf die Tabelle der Regionalliga Süd sieht, bestehen für den SV Alberweiler durchaus noch Chancen auf die Meisterschaft. Sie liegen zwar 8 Punkte hinter Tabellenführer Eintracht Frankfurt zurück, haben aber auch noch drei Nachholspiele gegen durchaus schlagbare Gegner. Crailsheim hingegen benötigt jeden einzelnen Punkt gegen den Abstieg.
Die TSV-lerinnen reisen am Sonntag nach dem 2:1 Heimsieg gegen Frauenbiburg im Rücken durchaus mit Selbstbewusstsein in das „Fußballdorf Alberweiler“. Immerhin konnte man im Hinspiel gegen diesen Gegner ein nach dem Spielverlauf gerechtes 1:1 im Schönebürgstadion erzielen. Auswärts ein Punkt wäre auch für das neu formierte Trainerteam Nußelt, Klärle und Schmitt das Ziel. Allerdings hat Alberweiler in der gesamten Runde lediglich 9 Gegentore zugelassen und besitzt damit die beste Defensive in der Liga. Zuhause gestatteten sie den Gegnern bisher sogar nur zwei Treffer.
Mit Meike Bohn fehlt aus privaten Gründen der Innenverteidigung in diesem Spiel eine wichtige Spielerin. Dafür kommt mit Anna Horwath wieder eine Defensivspielerin aus dem Lager der vielen Verletzten zurück auf´s Spielfeld. Aber es fehlt weiterhin Sarah Herrmann. Wieder wird das Trainerteam auf den ältesten Jahrgang der B-Juniorinnen zurückgreifen können. Mit Nina Reuther, die ihre Sache gegen Frauenbiburg sehr gut gemacht hat, wird die Verteidigerposition rechts gut besetzt sein. Julia Specht, eigentlich eher eine Aufbauspielerin, wird die linke Defensive verstärken. Nina Hasenfuß wird in der Innenverteidigung sehr viel Arbeit bekommen und hoffentlich wieder, wie am letzten Sonntag, als Turm in der Schlacht sein können. Im Tor wird wiederum Jil Schneider stehen, die gegen Frauenbiburg tadellos gehalten hat. Für die erkrankte Saskia Gieck wird die zuletzt überragende B-Juniorin Nadine Steiner als Torspielerin einspringen, falls es erforderlich sein sollte.
Die Offensive scheint nun besser in Schwung zu kommen. Mit der gegen Frauenbiburg überragenden Spielgestalterin Luisa Scheidel wurden entscheidende Impulse nach vorne gesetzt. In Simone Klenk, die immer besser in Form kommt, hatte sie eine kongeniale Abnehmerin und war zugleich eiskalte Vollstreckerin. Auch Sophia Klärle ist auf einem guten Weg und wird mit ihrer tollen Balltechnik die eine oder andere Gegnerin zur Verzweiflung bringen.
Die Stimmung im Crailsheimer Team um Spielführerin Juliane Klenk ist gut und diese gilt es auch ins Spiel mitzunehmen.
Das Aufgebot: Hasenfuß, J. Klenk, Klärle, S. Klenk, Scheidel, Istrefaj, Pollak, Horwath, Baki, Schneider, Uhl, Specht, Reuther, Steiner.

Bild: Simone Klenk auf dem Weg zum 2:1 gegen Frauenbiburg (Foto: Uwe Stöffler)

 

Crailsheim erzwang durch unbändige Kampfkraft den Sieg
Optimale Chancenausnutzung, Simone Klenk traf gleich doppelt

Mit dem SV Frauenbiburg stellte sich in Crailsheim eine wirklich spielstarke Mannschaft auf dem Crailsheimer Kunstrasen vor. Die Crailsheimerinnen hatten während der ganzen Spielzeit den Spielfluss des Gegners mit Glück, Kampfkraft und Geschick einzudämmen und nutzten ihrerseits die wenigen Chancen fast optimal.
Gleich zu Beginn wollten die Niederbayerinnen zeigen, wer „Frau im Hause“ ist und zeigten im Mittelfeld durchaus gelungene Aktionen. Das neu formierte Trainergespann Edgar Klärle und Marco Schmitt ließen den Gegner bewusst bis kurz nach der Mittellinie kombinieren. Allerdings kam der Gast nicht entscheidend dem erstmals in einem Punktspiel gehüteten Gehäuse von Jil Schneider näher. Dann war die Mittelfeldkette der Gastgeberinnen zur Stelle und störte die Frauenbiburger in der weiteren Vorwärtsbewegung entscheidend. Aber in der 21. Minute versäumten es die Horaffen den Aktionskreis der spielfreudigen Mittelfeldspielerin und Kapitänin Laura Wagenhuber einzuschränken. Über halbrechts setzte sie sich durch, zog von der Strafraumkante ab und ihr Flachschuss ins lange Eck war für Jil Schneider doch zu platziert, um ihn noch abwehren zu können. Wie so oft in dieser Saison lag der TSV schon Mitte der ersten Halbzeit im Rückstand. Doch heute sah man unmittelbar nach dem Gegentor, dass sich die Mannschaft mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln wehren wollte. So war noch keine Zeigerumdrehung vorbei und Crailsheim blies in Person der unermüdlich nach vorne arbeitenden Spielgestalterin Luisa Scheidel zum Gegenangriff. Luisa setzte sich auf der linken Seite gleich gegen drei Gegnerinnen durch. Von der Grundlinie bediente sie Sophia Klärle, die den Ball blitzschnell zur freistehenden Simone Klenk weiterleitete. Diese drosch den Ball aus 5 Metern humorlos zum 1:1 Ausgleich in die Maschen.
Die nun folgenden wütenden Gegenangriffe der Niederbayerinnen konnten meist schon vor dem Strafraum von den sich tapfer wehrenden Gelb-Schwarzen abgefangen werden. Die gesamte Abwehr um Meike Bohn und Nina Hasenfuß stand gut. Auch die erstmals eingesetzte B-Juniorin Nina Reuther hielt ihre rechte Seite sauber. Crailsheim wurde kombinationssicherer und wiederum war es Luisa Scheidel, die in Höhe der Mittellinie Simone Klenk auf die Reise schickte. Präzise kam der Ball in den Lauf von Simone, die die Torhüterin mit einem überlegten Schuss gegen ihre Laufrichtung zum zweiten Mal überwand. Die als Offensivkraft aufgestellte zweite B-Juniorin Maja Schmölz tat sehr viel für ein frühes Forechecking und stellte sich ganz in den Dienst der Mannschaft, so dass es bei der knappen Pausenführung blieb.
In der zweiten Halbzeit rannte fast nur noch Frauenbiburg gegen die stabile Abwehr des TSV an. Dadurch bekamen die Gäste viele Freistöße von der Schiedsrichterin in Strafraumnähe zuerkannt. Bis zur 60. Minute konnte diese alle von der sicheren Abwehr oder durch Keeperin Jil Schneider entschärft werden. Dann ein Pfiff der teilweise sehr kleinlich agierenden Schiedsrichterin. Sie erkannte auf Foulspiel im Strafraum und damit auf Strafstoß für die Niederbayerinnen. Alice Zimmermann konnte jedoch die in die richtige Ecke tauchende Jil Schneider nicht überwinden und schoß vorbei. Das war wohl die entscheidende Aktion im Spiel. Zwar kombinierten die Gäste nach wie vor gefällig, aber nicht mehr so zwingend wie zuvor. Immer wieder konnte der TSV gefährliche Konter setzen. Ausgangspunkt war oft die enorm schnelle und durchsetzungsfähige Melike Baki über rechts. Mit viel Geschick brachten die Crailsheimerinnen den ersten Dreier seit vier Monaten über die Runde und stehen jetzt erstmals wieder auf einem Nichtabstiegsplatz.
So spielten sie: Schneider, Hasenfuß, Reuther, J. Klenk, Klärle (83. Istrefaj), S. Klenk, Scheidel, Bohn, Baki, Schmölz (62.Pollak), Uhl.
Torfolge: 0:1 Laura Wagenhuber (21.), 1:1 Simone Klenk (23.), 2:1 Simone Klenk (31.)

 

B-Juniorinnen Bundesliga Süd SV Alberweiler – TSV Crailsheim
In Alberweiler deutlich unterlegen
0:6 Niederlage auch in dieser Höhe verdient

Mit etwas gemischten Gefühlen fuhr man schon zum Gegner in die 1300 Seelengemeinde in der Nähe von Biberach/Riß. Mit der Trainingsverletzung von Maren Schmitt unter der Woche fehlte eine weitere erfahrene Spielerin des älteren Jahrgangs. Celia Kirbach, die letzte Woche wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen hatte, bekam dadurch gleich ihren ersten Einsatz. Sie war es auch, die gleich in der zweiten Minute nach einem feinen Pass aus dem Mittelfeld in Mittelstürmerposition angespielt wurde. Leicht von der Gegenspielerin abgedrängt, konnte sie nicht frei zum Schuss kommen und ihr Ball wurde von der guten Torhüterin pariert. Dies sollte über lange Zeit die einzige Chance der Crailsheimerinnen auf dem ordentlich bespielbaren Rasen von Alberweiler sein. Nun übernahmen die Hausherrinnen das Kommando und gaben es auch nicht mehr ab. So gab es für Torspielerin Nadine Steiner bereits in der 4. Spielminute bei einem platzierten Schuss aus 16 m in den rechten Torwinkel nichts zu halten. Sechs Minuten später ein Angriff der körperlich weit überlegenen Alberweilerinnen über die linke Seite, der Ball schien schon geklärt, doch die Linksaußen der Gastgeberinnen setzte nach und konnte den Ball in die Mitte zirkeln. Volley wurde diese Flanke abgenommen und Nadine Steiner hatte zum zweiten Mal das Nachsehen. Sie war es aber, die ihre Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel hielt. Kurz von der Pause bekam Alberweiler einen Strafstoß zugesprochen. Nadine Steiner kratzte den platziert getretenen Ball aus der unteren rechten Ecke – eine weitere Glanztat der Crailsheimer Torspielerin.
Nach der Pause kam für die noch nicht ganz fitte Celia Kirbach die ebenfalls rekonvaleszente Ines Husic. Da auch die Kapitänin Theresa Frech wegen erneuter Leistenproblemen ausgewechselt werden musste, bezog Ines die Innenverteidigerposition und machte ihre Aufgabe zusammen mit Cora Heidinger sehr ordentlich. Das spielerischen Übergewicht der Gastgeber bleib bestehen und die Treffer drei und vier folgten in der 45. Und 55. Minute geradezu zwangsläufig. Trotz des deutlichen Rückstandes versuchte die Crailsheimer Elf im Spiel zu bleiben. So war es die gerade eingewechselte Pia Wolfmeyer, die frei vor der gegnerischen Torhüterin auftauchte. Ihr Schuss in die kurze Ecke konnte jedoch gerade noch abgewehrt werden. Gegen Ende des Spiels zeigte sich wiederum die Dominanz der Gastgeber deutlich und so fielen die Tore fünf und sechs geradezu zwangsläufig.
So spielten sie: Steiner, Gronbach, Halici, Schmelzle (58. Krause), Frech (41. L. Schmitt), Kirbach (41. Husic), Feyl (58. Wolfmeyer), Specht, Reuther, Schmölz, Heidinger

 

 

 

WFV-Verbandspokal Achtelfinale
Gegen Regionenligist SGM SV Westernhausen/SV Krautheim eine Runde weiter

Auf einem höchst unebenen Rasen zeigten die Crailsheimerinnen zu jeder Zeit, wer die weitaus klassenhöhere Mannschaft ist und spielten unter diesen Umständen einen durchaus gefälligen Fußball. So landete bei Torspielerin Jil Schneider letztendlich nur ein Ball in ihren sicheren Fängen. Die erste Viertelstunde mussten sich beide Mannschaften zuerst an das holperige Geläuf gewöhnen. Von da an zeigten die Gelb-Schwarzen, dass sie mit diesen Platzverhältnissen ordentlich zurecht kamen und die nach langer Verletzungspause erstmals wieder agierende Simone Klenk setzte mit einer Selbstverständlichkeit die ersten beiden Treffer als hätte sie nie pausiert. Luisa Scheidel, die in der Spielgestalterrolle gut gefiel, schloss ein Solo mit einem vehementen Schuß aus 20 Metern zum 3:0 ab. Die enorm schnelle Melike Baki versetzte gleich mehrere Spielerinnen und konnte kurz vor der Halbzeit zum 4:0 abschließen.
Nach der Pause kam die Zeit von Djellza Istrefaj. Sie setzte die Treffer 5 und 6. Ehe wiederum Luisa Scheidel mit zwei tollen Distanzschüssen auf 8:0 erhöhte. Den Schlußpunkt zum 9:0 zelebrierte wiederum Melike Baki. Außer den Torschützinnen sind auch noch die B-Juniorinnen Julia Specht und Nina Reuther hervorzuheben. Sie passten sich lückenlos in das Spiel ein und gefielen mit klugen Pässen. Meike Bohn agierte in der Innenverteidigung so souverän, als hätte sie nie etwas anderes gespielt. Das Trainergespann Nußelt, Klärle und Schmitt waren mit ihrer Mannschaft durchaus zufrieden und sahen gute Ansätze für die kommenden schweren Spiele in der Regionalliga.
So spielten sie: Jil Schneider, Simone Klenk (46. Juliane Klenk), Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj (70. Maike Hofelich), Meike Bohn, Celine Pollak (62. Julia Wolf), Pia Pooch, Melike Baki, Julia Specht, Nina Reuther, Bianca Uhl.

 

Ein Punkt, der mehr Sicherheit bringt
Crailsheim überzeugt in der ersten Halbzeit, Sindelfingen kann Überlegenheit in zweiter Hälfte nicht nutzen.
TSV Crailsheim – VfL Sindelfingen Ladies 0:0

Auf dem gut bespielbarem Kunstrasen am Volksfestplatz die zahlreichen Zuschauer in der ersten Hälfte eine ängstlich agierende Sindelfinger Elf. Die weitaus besseren Kombinationen bot die Heimelf. Bereits in der 9. Minute hätten die Crailsheimerinnen eigentlich in Führung gehen müssen. Nach einem feinen Pass konnte sich die laufstarke Chantal Halici gegen die gesamte Defensive und auch gegen die Torhüterin durchsetzen. Aus spitzem Winkel traf sie jedoch nur das Außennetz. Crailsheim erarbeitete sich weiterhin mehr Ballbesitz leider waren die Aktionen nach vorne nicht zwingend genug, um das Mehr an Ballsicherheit auch druckvoll in die „Box“ umzusetzen.
In der zweiten Halbzeit hatten dann die Sindelfinger zunehmend mehr vom Spiel und hätten das Match durchaus zu ihren Gunsten entscheiden können. Eine Chance wurde freistehend vor dem Tor fast fahrlässig vergeben. Nach einem Lattenabpraller zeigte Nadine Steiner ihre ganze Klasse, in dem sie einen gefährlich sich senkenden Ball in der Rückwärtsbewegung gerade noch über die Latte lenken konnte. Mit Geschick und einer tollen Teamleistung brachten die Gelb-Schwarzen das torlose Unentschieden dann vollends über die Zeit. Maja Schmölz, die ihr erstes Punktspiel für den TSV Crailsheim bestritt, konnte sich genauso gut wie die zum zweiten Mal eingesetzte Cora Heidinger in das Team einfügen. Die Punkteteilung ist letztendlich ein weiterer guter Schritt zum Klassenerhalt.
So spielten sie: Nadine Steiner, Sophie Gronbach, Chantal Halici, Marlen Schmelzle (57. Selina Clauß) , Theresa Frech, Kim Feyl, Julia Specht, Nina Reuther (49. Lucy Schmitt), Maren Schmitt, Maja Schmölz (80. Paula Schwab), Cora Heidinger.

 

 

 

 

Ein Unentschieden, das keinem nützt
TSV Crailsheim und SpVgg Greuther Fürth trennen sich leistungsgerecht 0:0

Bei eigentlich herrlichem Wetter hätte das Spiel auf dem Kunstrasen einige Zuschauer mehr verdient gehabt. In so einem vorentscheidenden Match hätte die „zwölfte Frau“ von außen einiges auf Crailsheimer Seite bewegen können. Es ist schon fast beschämend, dass der Gegner den überwiegenden Anteil der Zuschauer stellte. Immerhin haben sie die Anreise von 100 km nicht gescheut und ihre Mannschaft, die einen Tabellenplatz hinter Crailsheim steht, auf´s Beste unterstützt.
Die Vorzeichen vor dem Spiel standen für den TSV nicht besonders gut. Musste man doch auf Spielführerin Juliane Klenk aufgrund einer Kapselverletzung verzichten. Celine Pollak ging grippegeschwächt ins Spiel und Sarah Herrmann hatte nach ihrer Fußverletzung verständlicherweise noch ein wenig Probleme ihr Schussbein extrem zu belasten. Auf der Bank saßen dankenswerter Weise Spielerinnen der zweiten Mannschaft, denn sowohl bei Simone Klenk als auch bei Anna Horwath war an einen Einsatz in dem so wichtigen Spiel noch nicht zu denken. So griff Trainer Wulf Saur auf die B-Juniorinnenspielerin Theresa Frech zurück, die ihre Sache gut machte und zu den Aktivposten im Spiel der Crailsheimerinnen zählte.
Anfangs war beiden Teams anzumerken, dass sie keine Fehler machen wollten, um ja nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Mit zunehmendem Spiel bekam die Heimelf dann Spiel und Gegner besser in den Griff, ohne sich in dieser Phase ganz gefährliche Aktionen im Minutentakt zu erarbeiten. Vor dem Strafraum der Gäste waren die meisten gut vorgetragenen Angriffe der Einheimischen dann am Ende. Dies hatten die Gäste der ehemaligen Bundesligaspielerin des TSV Crailsheim, Daniela Held, zu verdanken, die seit Jahren ihre Kickstiefel für die SpVgg Fürth schnürt und deren Defensive auch mit ihren 40 Lenzen noch bestens organisieren kann. Torlos ging man in die wärmenden Kabinen.
Offensichtlich hatten sich die „Kleeblätter“ in der zweiten Halbzeit mehr vorgenommen und bestimmten ihrerseits nun über weite Strecken das Spiel. Immer wieder machten die Horaffen durch Fehlpässe im Vorwärtsgang die Gäste stark und brachten sich dadurch ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Torspielerin Gieck hatte nun weitaus mehr zu tun als ihre Kollegin auf der anderen Seite. Crailsheim beschränkte sich weitestgehend auf Konter. Ein genauer Pass in die Schnittstelle der Abwehr, geschlagen von Luisa Scheidel, erreichte Sophia Klärle, die plötzlich alleine auf die gegnerische Torspielerin zulief. Sie versuchte den Ball über die schon abgetauchte Torhüterin zu heben. Doch Fürths Schlussfrau konnte reflexartig noch ihre Hände hochreißen und dem Ball eine leichte Richtungsänderung geben. So landete dieser nur knapp neben dem Tor. Zum Schluss war man auf Crailsheimer Seite jedoch froh, als die gut leitende Schiedsrichterin die Partie pünktlich abpfiff und man wenigstens einen Punkt aus der Partie mitnehmen konnte.
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Sophia Klärle, Sarah Herrmann, Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj (78. Julia Wolf), Meike Bohn, Celine Pollak, Melike Baki, Bianca Uhl, Theresa Frech.

 

Drei Ecken – drei Tore. Frankfurt gewinnt Luftduell gegen Crailsheim
Crailsheim nur durch Standardsituationen in Verlegenheit zu bringen

Mit gemischten Gefühlen reiste man zum Tabellenzweiten der B-Juniorinnen Bundesliga nach Frankfurt. Fehlten doch nach wie vor verletzungsbedingt die Defensivspielerinnen Hanna Birkner, Neele Wedde und Ines Husic, sowie auch noch Celia Kirbach. Kurzfristig musste sich mit Kim Feyl eine weitere Stammspielerin grippekrank abmelden. So war das Debüt des Neuzugangs Cora Heidinger in ungewohnter Position in der Innenverteidigung gefragt und sie machte ihre Sache wirklich gut. Allerdings war sie mit ihren 1,75m die einzige Spielerin, die gegen die allesamt hochgewachsenen und kopfballstarken Mainstädterinnen halbwegs im Kopfballspiel Paroli bieten konnte.
Bis Mitte der ersten Halbzeit hielten die Mädels von Trainerin Anika Höß gut dagegen und ließen auch hinten nichts anbrennen. Die Taktik der Frankfurter war klar. Sie nutzten die ganze Breite des großen Kunstrasens und schlugen fast schon stereotyp weite Flanken auf den zweiten Pfosten knapp außerhalb des Fünfmeterraums des von Nadine Steiner gut gehüteten Tors. Die dadurch erzwungenen Eckbälle der nun noch druckvoller agierenden Frankfurterinnen häuften sich. In der 22. Spielminute wieder ein scharf nach innen getretener Eckstoß hoch von der Crailsheimer Torspielerin weg und Sophie Trepohl musste den Ball nur noch zum 0:1 eindrücken. Crailsheim hatte nach diesem harten Schlag in dieser Halbzeit danach nur noch eine Chance durch Chantal Halici. Ihr strammer Schuss wurde durch die Frankfurter Torspielerin zur Ecke geklärt, die jedoch von den groß gewachsenen Hessinnen per Kopf leicht geklärt werden konnte. Ein weiterer Wermutstropfen mussten die Horaffen noch schlucken. Mit Maren Schmitt wurde eine weitere erfahrene Spielerin des älteren Jahrgangs wegen einer Verletzung am Knöchel Ende der ersten Halbzeit außer Gefecht gesetzt.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Frankfurt drängte und Crailsheim stemmte sich mit allen Kräften gegen die körperlich weit überlegenen Hessinnen. Diese kamen zu vielen weiteren Eckstößen. Zwei davon fanden den Weg per Kopfball durch Leonie Hitzel und Camilla Kuever ins Crailsheimer Tor zum letztendlich auch in dieser Höhe verdienten 3:0 der Gastgeber.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Verletzung von Maren Schmitt ihren Einsatz im vielleicht vorentscheidenen Spiel gegen den VfL Sindelfingen am kommenden Samstag um 12:30 Uhr im Schönebürgstadion nicht unmöglich macht.
So spielten sie: Nadine Steiner, Sophie Gronbach, Chantal Halici, Marlen Schmelzle (73. Pauline Graf), Theresa Frech, Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt (35. Pia Wolfmeyer), Lucy Schmitt (73. Paulina Krause), Paula Schwab, Cora Heidinger.

 

Mit sehr kleinem Kader in das vorentscheidende Spiel gegen Fürth
Krankheitswelle und Verletzungen schwächt das Team der Crailsheimerinnen enorm

Der 19-köpfige Kader der ersten Frauenmannschaft des TSV Crailsheim hat sich auf neun einsatzfähige Spielerinnen für kommenden Sonntag reduziert. Nun laboriert auch noch die Spielführerin Juliane Klenk an einer Kapselverletzung und kann vermutlich nicht eingesetzt werden. Die Verletzung ihrer Schwester Simone ist auch noch nicht abgeklungen und bei ihrer Sturmpartnerin Lisa Wich entscheidet es sich erst am Saisonende, ob sie überhaupt nochmals gegen den Ball treten kann. Zu allem Unglück ist auch noch Celine Pollak von der Grippewelle erfasst worden, so dass Djellza Istrefaj als einzige Stürmerin im Kader übrig bleibt. Auch der Einsatz von Sarah Herrmann entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn, ob der Physio grünes Licht geben kann. Ähnlich verhält es sich bei der sonst pfeilschnellen Melike Baki. Bei der Defensivspielerin Anna Horwath ist derzeit verletzungsbedingt noch nicht an Fußballspielen zu denken.
Trainer Wulf Saur ist nicht zu beneiden und muss sich wohl Verstärkung aus der zweiten Mannschaft holen. Lediglich in der Torspielerinnenfrage hat er die Qual der Wahl zwischen der erfahrenen Saskia Gieck und der immer besser in Form kommenden Jil Schneider.
Gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete Elf von der SpVgg Greuther Fürth wäre ein Sieg besonders wichtig. Diese haben ihr Nachholspiel am vergangenen Sonntag gegen Würzburg mit 2:0 gewonnen und befinden sich gerade im Aufwind. Nur mit immensem Kampfgeist und einer geschlossenen Teamleistung wird man sich auf dem gut bespielbaren Kunstrasen am Volksfestplatz durchsetzen können. Auch eine kräftige Unterstützung von außen täte dem Crailsheimer Team gut.
Das Aufgebot: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Sophia Klärle, Sarah Herrmann (?), Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj, Meike Bohn, Celine Pollak (?) Melike Baki (?), Jil Schneider, Bianca Uhl, Vanessa Bensch, Pia Pooch, Julia Wolf.

 

Frauen des TSV Crailsheim Württembergischer Vizemeister im Futsal
Im Endspiel mit 0:1 unterlegen

Eigentlich war es nur der Wunsch des Teams noch ein Hallenturnier zu spielen, um so noch etwas Gelegenheit zu haben, sich mit guten Hallenmannschaften zu messen. Über die Zwischenrunde in Ilshofen qualifizierte man sich überraschend so nebenbei für das Finale um den Württembergischen Hallentitel, für das sich insgesamt zwölf Mannschaften aus dem ganzen Ländle am Sonntag in Zuffenhausen stritten. Souverän ging man als ungeschlagener Gruppensieger in die Halbfinals. Dort konnte man den Oberligist VFB Obertürkheim nach überlegen geführtem Spiel besiegen und stand im Finale gegen die Überraschungsmannschaft aus Jebenhausen. Hatte man diese im letzten Gruppenspiel noch geschlagen, sah man sich schon nach zwei Minuten mit 1:0 im Rückstand. Die Ostälbler verstanden es hervorragend, die nun stürmisch angreifenden Crailsheimerinnen von ihrem Kasten fernzuhalten und brachten diese Führung über die Zeit. Jebenhausen war die klassentiefste Mannschaft dieses Endturniers. Sie bewiesen mit ihrer Leistung, dass es auch in niedrigeren Spielklassen gute Hallenmannschaften mit tollen Einzelspielerinnen und spielerischer Cleverness geben kann.

 

B-Juniorinnen verlieren erstmals Vorbereitungspiel mit 0:1
Frauen von Oberligist Hegnach fordern junge Spielerinnen

Mit einer sehr jungen B-Juniorinnen-Elf traten die Crailsheimerinnen am Sonntag auf dem Kunstrasen gegen den dritten der Frauen-Oberliga Baden-Württembergs an. Lediglich drei der acht Spielerinnen des älteren Jahrgangs konnten gegen die weitaus routinierteren Elf von der Waiblinger Vorstadt antreten. Umso erstaunlicher war es, dass es in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel war und die Heimelf sogar die erste klare Torchance hatte. Chantal Halici lief allein auf die Torhüterin Anke Langwisch zu. Doch die ehemalige Bundesligatorhüterin (früher VfL Sindelfingen) ging im direkten Duell als Siegerin hervor. Auch Hegnach, die den Aufstieg in die Regionalliga noch im Auge haben, hatten Ende der ersten Halbzeit zwei Chancen. Doch der Kasten von Crailsheims Torspielerin Jenny Schmitt blieb bis zur Halbzeit sauber.
In der zweiten Halbzeit machte sich die spielerische Reife und Routine der Oberligafrauen bemerkbar und die Chancen für die Gäste häuften sich. Ein platzierter Schuss von der Strafraumkante der überragenden Spielführerin der Hegnacher, Lena Marie Waldenmaier, war für Jenny Schmitt nicht zu halten. Dennoch war das Spiel über weite Strecken weiterhin offen. Bis zum Schlusspfiff des sicheren Schiedsrichters Koumarapis blieb es jedoch beim 0:1.

 

B-Juniorinnen halten gegen Frauenmannschaft gut mit.
Gegen den Tabellenführer der Landesliga TGV Dürrenzimmern ein 2:2 erzielt

Auf schneebedecktem Kunstrasen begann das Spiel der B-Juniorinnen gegen die körperlich überlegenen und schnellen Spielerinnen vom TGV Dürrenzimmern etwas zurückhaltend. Trainerin Anika Höß setzte zuerst mal auf Ballkontrolle und klare Spielzüge. So waren Torszenen bis Mitte der ersten Halbzeit erst einmal Mangelware. Gefährlich wurde es für Crailsheims Abwehr eigentlich nur selten. Nur wenn der Gegner mit langen Bällen agierte und dann die aufgerückte Abwehr in Verlegenheit bringen konnte, wurde es wenige Male brenzlich. Doch Torspielerin Schmitt musste nur wenige Bälle abwehren. Kurz vor der Halbzeitpause setzte sich die robuste Mittelstürmerin des Gegners gleich gegen drei Crailsheimerinnen durch und zog unhaltbar für die Torhüterin ab. So ging man mit dem 0:1 in die Pause. Gleich nach dem Pausentee legten die Gelbschwarzen einen Zahn zu. Selina Clauß war es vorbehalten, aus halblinker Position einmal stramm abzuziehen und zum 1:1 auszugleichen. Fast im Gegenzug gelang Dürrenzimmern der erneute Führungstreffer. Nun agierten fast nur noch die Horaffen. Ein vehementer Schuss von der Strafraumkante durch Paulina Krause schlug unhaltbar im Gehäuse der Gäste zum 2:2 Endstand ein.

 

Gegen Weinberg Vorbereitungsspiel nur knapp mit 1:2 verloren
Ausgeglichenes Spiel – Weinberg mit Konter zum Erfolg

Das zweite Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten und Tabellenzweiten der Regionalliga Süd SV Weinberg verlangte den Frauen des TSV Crailsheim alles ab. Dennoch zeigte das Horaffenteam auf dem Kunstrasen bei Flutlicht und strömendem Regen am Mittwochabend eine geschlossene Mannschaftsleistung mit den besseren Chancen in der ersten Halbzeit. Wiederum fügten sich die eingesetzten B-Juniorinnen Nina Reuther, Julia Specht und Maja Schmölz nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und vertraten die verletzten Bianca Uhl, Anna Horwath und Simone Klenk außerordentlich gut. Da auch Juliane Klenk aus beruflichen Gründen nicht von Anfang an spielte und sich Sarah Herrmann erst im Aufbautraining befindet, war man gespannt auf das Auftreten des im Durchschnitt nicht einmal 20 Jahre alten Teams.
In der ersten Halbzeit hatte der TSV sogar ein leichtes Chancenplus und vor allem die jungen Spielerinnen des TSV machten den routinierten Weinbergerinnen durch flüssige Kombinationen das Leben schwer. Dennoch war es der SV Weinberg, der mit einem pfeilschnellen Konter über rechts den aufgerückten Crailsheimerinnen kurz vor dem Halbzeitpfiff entwischte und die Weinberger Torgarantin Nina Heisel im Strafraum mustergültig bedient wurde. Sie hatte keine Mühe zum 0:1 Pausenstand einzuschieben.
Leicht verunsichert präsentierten sich die Crailsheimerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit. Ein Fehler im Aufbauspiel leitete einen weiteren Konter von Weinberg ein und die schnelle Nina Heisel ließ der sonst hervorragend haltenden Torspielerin Jil Schneider keine Chance und traf aus 18 m unhaltbar zum 0:2. Die wenigen Zuschauer befürchteten nun einen Einbruch der Heimmannschaft wie im Heimspiel gegen denselben Gegner im Dezember. Doch diesmal spielten sie sicherer aus der Abwehr und kamen auch in der zweiten Halbzeit zu Chancen. Einen lang getretenen Eckstoß nahm die erst 16-jährige Maja Schmölz in ihrem ersten Einsatz bei den Frauen volley und verwandelte aus spitzem Winkel zum 1:2. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten blieb es bei diesem Resultat, das den TSV-Verantwortlichen zu etwas mehr Optimismus für die nächsten schweren Rundenspiele verhalf.

 

Im Testspiel gegen den Karlsruher SC erfolgreich
Gegen den 2. der Oberliga 3:1 gewonnen – drei Juniorinnen fügen sich gut ein.
Die Frauen des TSV Crailsheim zeigten nach nur einer Trainingswoche, dass sie in der Winterpause nicht auf der faulen Haut gelegen haben. Gegen stets wache Badener taten sich die Crailsheimerinnen nur in den ersten zehn Minuten schwer. Danach sah man auf dem Kunstrasen ein gefälliges Kombinationsspiel der Einheimischen und gleich die zweite Chance konnte Djellza Istrefaj zum 1:0 per Kopf einnicken. Einen schönen Angriff über rechts schloss Celine Pollak zehn Minuten später mit einem wunderbaren Bogenschuss von der Strafraumkante zum 2:0 ab. Nach der Pause war das Spiel sehr ausgeglichen und die Karlsruher kamen gar zum Anschlusstreffer. Danach legten die Horaffen gleich mehrere Gänge zu und erarbeiteten sich eine Torchance nach der anderen. Insbesondere Melike Baki sorgte mit ihrer immensen Schnelligkeit ständig für Unruhe in der Karlsruher Hälfte. Ein gefühlvoller Freistoß von Spielführerin Juliane Klenk erreichte Celine Pollak und diese köpfte den Ball, durch eine Gegenspielerin noch abgelenkt, ins gegnerische Tor. Das 3:1 war gleichzeitig der Endstand. Schiedsrichter Arendt und seine Assistenten hatten die Begegnung jederzeit im Griff.
Erwähnenswert ist noch die nahtlose Integration der B-Juniorinnen Nina Reuther, Julia Specht und Theresa Frech in die erste Mannschaft der TSV-Frauen. Auch die eingewechselten Zwillinge Celine und Julia Wolf fügten sich nach ihrer Einwechslung gut ein.
Torfolge: 1:0 Djellza Istrefaj, 2:0 Celine Pollak, 2:1 Lena Ernst, 3:1 Celine Pollak
Es spielten: Schneider (52.min. C. Wolf), Reuther, Klenk, Klärle, Scheidel, Istrefaj, Bohn (52. Min. J. Wolf), Pollak, Baki, Frech, Specht .

 

Jeweils zwei dritte Plätze beim Hallenturnier in Würzburg
Einen Tag nach dem Hallenturnier in Rauenberg (6. Platz) waren die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim schon wieder bei einem gut besetzten Fußballturnier in der S.Oliver Arena in gleicher Formation angetreten. Alle drei Gruppenspiele wurden gegen Bayernliga Mannschaften deutlich gewonnen und man ging als Gruppensieger in das Halbfinale gegen den württembergischen Oberligisten FFV Heidenheim als klarer Favorit. Durch Unkonzentriertheit und wohl auch noch das schwere Turnier des Vortags in den Knochen, konnten die TSV-Mädels nicht mehr an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen und erzielten gegen einen clever spielenden Gegner nur ein 0:0. Das fällige Neunmeter-Schießen wurde gegen die Ostälblerinnen verloren. Im Spiel um Platz drei zeigten die Höß-Schützlinge nochmals guten Kombinationsfußball und gewannen gegen die Kleeblätter aus Fürth mit 3:1.
Für die Frauen des TSV Crailsheim war das Hallenturnier nach nur einer Trainingseinheit im Schnee ein Sprung ins kalte Wasser, denn ein vorheriges Hallentraining war aufgrund der beengten Hallensituation in Crailsheim nicht möglich. Umso erstaunlicher war es, dass sich die TSV-lerinnen gegen die Regionalliga-Konkurrenten Löchgau und Fürth souverän durchsetzen konnten und als Gruppensieger zum Halbfinale gegen Phönix Leipzig antreten musste. Hier zeigten sich leichte konditionelle Schwächen. Mit 1:3 wurde das Spiel verloren. Im kleinen Finale konnten die Crailsheimerinnen nach unentschiedenen Ausgang im Neunmeterschießen gegen Fürth durchsetzen. Den Löwenanteil an diesem Erfolg hatte Torspielerin Jil Schneider, die zwei Neunmeter halten konnte und den letzten für Crailsheim dann selbst verwandelte.

 

B-Juniorinnen schlagen sich hervorragend in Rauenberg
Nur ein Spiel gegen den SC Freiburg mit 0:1 verloren

Trotz weniger Trainingseinheiten in der Halle spielten die TSV-Girls auf Augenhöhe mit den Spitzenteams der Bundesliga und erreichten einen achtbaren 6. Platz in einem hervorragend besetzten Turnier um den Entega-Cup in Rauenberg.
Im ersten Spiel ging es gegen Speyer. Es schien so, als müssten sich die Crailsheimerinnen erst an den mit Kunstrasen ausgelegten Hallenboden gewöhnen. Speyer spielte munter auf und ging auch gleich mit 1:0 in Führung. Crailsheim setzte seine wenigen Chancen sehr gut um und kam doch noch zu einem knappen 2:1 – Sieg über die Domstädter. Gegen den Ligakonkurrenten Karlsruhe war man die dominante Mannschaft, vergab jedoch selbst einen Strafstoß und kam letztendlich nur zu einem torlosen Remis. Das beste Spiel zeigte der TSV sicherlich gegen den Gastgeber Hoffenheim. Spielerisch war man der Heimmannschaft deutlich überlegen. Dass es am Ende lediglich 1:1 stand, war in diesem spannenden Match der mangelhaften Chancenverwertung auf Crailsheimer Seite zuzuschreiben. Im letzten Gruppenspiel gegen den SC Freiburg benötigte man nur einen Punkt, um in die Halbfinals zu kommen. Es war ein von Taktik geprägtes Spiel, bei dem Crailsheim durchaus gleichwertig war. Knapp eine Minute vor Schluss ein fataler Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und die agilen Breisgauerinnen nutzten diesen einzigen Fehler der Crailsheimerinnen gnadenlos aus. So belegte man in der Gruppe lediglich den 3. Platz. Ein anschließendes Strafstoßschießen um Platz 5 gegen den anderen Gruppendritten Saarbrücken verloren die Horaffen nur knapp. Trainerin Anika Höss war mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge dennoch sehr zufrieden, konnte man doch in allen Spielen zeigen, dass man gegen alle Gegner technisch und taktisch auf hohem Niveau mitgehalten hat.

 

Die Vorbereitung der U17-Juniorinnen läuft auf vollen Touren

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Turniersieger in Weikersheim
Als Gruppenerster qualifizierte sich der TSV Crailsheim souverän für das Halbfinale. Bis dahin waren die Horaffen spielerisch den Gegnern klar überlegen und erzielte in den drei Spielen der Gruppenphase 24 Tore.
Hier tat sich das Team gegen eine taktisch gut ausgerichtete Mannschaft des Gastgebers lange schwer und konnte sich mit einem knappen Sieg für das Finale qualifizieren. In einem stets spannenden Finale ging man früh mit 1:0 in Führung, lag dann nach zwei Kontern prompt mit 1:2 im Hintertreffen. Paula Schwab war es dann, die noch in der regulären Spielzeit den Ausgleich schaffte. Sie wurde auch als beste Spielerin des Turniers geehrt. Im Neunmeterschießen war Crailsheim über die "Clubberer" dann die glücklichere Mannschaft.

 

 

FV Löchgau – TSV Crailsheim 2:2 (0:0)
Ein Unentschieden, das Crailsheim kaum weiterhilft
Nach der Führung zu wenig Druck aufgebaut und Gegner stark gemacht

Wieder mussten die wenigen Anhänger im letzten Rundenspiel des Jahres durch ein tiefes Wellental der Gefühle gehen. Auf dem gut bespielbaren Kunstrasen des FV Löchgau sahen sie zuerst die verdiente Führung des TSV Crailsheim, dann viele Nachlässigkeiten im Aufbauspiel der Horaffen. Anstatt das mögliche 2:0 zu machen kassierten sie zwei vermeidbare Gegentore, dass letztendlich das 2:2 fünf Minuten vor Schluss schon als Geschenk angesehen werden musste.
Nach einer kurzen Abtastphase zu Beginn hatten die Crailsheimerinnen mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen. So war es ein Lattenaufsetzer von Luisa Scheidel und ein scharf nach innen getretener Freistoß von Juliane Klenk, der die Löchgauerinnen schon früh ins Hintertreffen hätte bringen können. Löchgau lauerte auf die zweiten Bälle, die von Crailsheim viel zu oft verloren wurden. Crailsheim gefiel sich zu sehr im Kombinationsspiel im Mittelfeld. Aber außer diesen beiden Chancen tat sich vor den wenigen Zuschauern in der ersten Hälfte wirklich nicht viel.
Anders in der zweiten Hälfte. Ein schöner Pass von Sophia Klärle aus dem Halbfeld öffnete plötzlich den Weg für Luisa Scheidel, die den Ball schön annahm, noch eine Gegnerin austanzte und den Ball aus 20 Meter unhaltbar über die Torhüterin hinweg ins rechte obere Eck schlenzte. Eigentlich sollte nun der Knoten geplatzt sein. Doch das Gegenteil war der Fall. Viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung machten den Gegner von Spielzug zu Spielzug stärker. Konnte man bis zur 60. Spielminute mehrmals die Konter des FV Löchgau noch in letzter Not klären, war es nach einem unbedrängten Fehlpass im Mittelfeld die sonst sehr unauffällige Meike von Elten, die den tödlichen Konter zum 1:1 setzte. Nun waren die Gelb-Schwarzen erst recht nervös und es dauerte keine zehn weitere Zeigerumdrehungen, als wiederum Meike von Elten nach einem katastrophalen Fehlpass im Mittelfeld den Ball aus 28 m auf den rechten Fuß bekam und Torspielerin Saskia Gieck zum zweiten Mal überwand. Das Spiel der Crailsheimerinnen wurde nun wieder etwas zwingender, ohne dass man sich große Torchancen erspielen konnte. Trainer Wulf löste fünf Minuten vor Schluss die Viererkette auf und schickte für Anna Horwath mit Pia Pooch noch eine weitere Stürmerin auf´s Feld. Ein von Bianca Uhl nah an´s Tor getretener Eckstoß brachte letztendlich noch das 2:2, resultierend aus dem einzigen Fehler der gegnerischen Torhüterin, die diesen scharf getretenen Ball in´s eigene Tor beförderte.
Torfolge: 46. min. 1:0 Luisa Scheidel, 61. und 71. min. Meike von Elten 1:1 und 1:2, 86. Min Bianca Uhl 2:2.
So spielten sie: Gieck, Hasenfuß, Horwath (85.Pooch) , Bohn, Baki, Klenk, Scheidel, Uhl, Klärle, Istrefaj (71. Frech), Pollak

 

 

 

Verdienter Sieg der Eintracht
TSV Crailsheim - Eintracht Frankfurt 0:3 (0:0)

Als hätte der TSV nicht schon Verletzungssorgen genug, war nach kurzem Aufwärmen klar, dass neben der Langzeitverletzten Stürmerin Lisa Wich auch die zweite Offensivkraft der Heimmannschaft, Simone Klenk, passen musste. Noch war das Spiel nicht auf dem von der Mannschaft selbst komplett vom Schnee geräumten Kunstrasenplatz angepfiffen, stellte man auch bei Stammtorhüterin Sasika Gieck eine Fingerverletzung fest. Ein Einsatz war somit auch von ihr nicht möglich und Jil Schneider musste kurzfristig für sie zwischen die Pfosten.
Ihr wurde auch von Eintracht Frankfurt gleich mächtig eingeheizt und machte ihre Sache wirklich gut. Mehrere gefährliche Bälle fing sie ab, hatte ein gutes Stellungsspiel und rettete mehrmals vor den einschussbereiten Hessinnen. Frankfurt hatte von Anfang an wesentlich mehr vom Spiel. Sie waren ballsicherer und schneller kombinierend als die Einheimischen. Den ersten Torschuss gab Bianca Uhl in der 42. Spielminute auf das Tor der Frankfurter ab. Bis dahin hatten die Frauen vom Main schon mehr als das zehnfache an Offensivaktionen. Dennoch stand es zur Pause 0:0.
In der Halbzeitpause wurde der grüne Kunstrasen von Frau Holle in ein weißes Feld verwandelt. Es sah ganz so aus, als dass die Crailsheimerinnen die ganz in Weiß gekleideten Frankfurterinnen nun nicht mehr vom Spielfeld unterscheiden hätten können. Die Fehlpässe der Einheimischen mehrten sich und es war kein Wunder dass Kaho Fushiki in der 51. Minute nach einem Gewühle im Strafraum den Ball das erste Mal über die Linie brachte. Kurz danach wurde Sophia Klärle mit dem Ellbogen direkt ins Auge geschlagen. Sie blieb minutenlang im Strafraum benommen liegen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Anstatt eines Strafstoßes ging es mit Abstoß weiter. Durch diesen Ausfall sichtlich geschockt, war die Abwehr von allen guten Geistern verlassen und passte in der 69. Minute den Ball kurz vor dem Strafraum zur aufgerückten Inga Joest. Diese bedankte sich mit dem 0:2. Nach diesem Treffer hatte die Crailsheimerinnen für kurze Zeit ihre einzige Drangphase, in der sie den Gegner so in die Defensive trieben, dass sie mehr als einmal kurz vor der Torlinie retten mussten. In dieser Phase hätte der Anschlusstreffer eigentlich fallen müssen.
Kurze Zeit später war dieses verzweifelte Anrennen auch verpufft und völlig abgeklärt spielten die Hessinnen ihr Spiel weiter. Rosalie Sirna war es in der 80. Spielminute mit dem 3. Tor, das der Heimelf den endgültigen K.o. gab.

 

Mehr Ballbesitz macht keine Siege
TSV Frauen verlieren deutlich gegen Tabellenführer

Die vielen Zuschauer sahen auf dem Kunstrasen eine bis zum Strafraum überlegen spielende Crailsheimer Mannschaft. Die Chancenverwertung der Gäste lag bei 100%, fünf Chancen – fünf Tore, während die Heimmannschaft derer viele benötigte und daraus lediglich ein Tor machte.
Crailsheim fand relativ gut in das Spiel und ließ in der ersten Viertelstunde deutlich erkennen, dass sie das Spiel gewinnen wollte. Es wurde schön kombiniert, man ließ Ball und Gegner laufen. Allerdings nur bis zum zum Strafraum der Weinberger gelang dies gut. Der letzte Zug zum Tor war jedoch bei den Crailsheimerinnen auch schon in dieser Phase des Spiels nicht so deutlich zu erkennen. Anders die Weinbergerinnen, sie machten aus keiner Chance in der 20. Minute das 0:1. Ein unnötiger Rückpass brachte anscheinend Torsteherin Saskia Gieck so in Verlegenheit, dass sie die anlaufende Stürmerin Nina Heisel anschoss und diese sich auf ihre Art für dieses Geschenk bedankte. Dies brachte die Heimelf offensichtlich so durcheinander, dass sie Weinberg auf Linksaußen unbedrängt flanken ließ. Vorbei an Freund und Feind fiel der Ball exakt vor die Füße von Maren Haberecker, die aus kurzer Entfernung den Ball nur noch einschieben musste. Dieses Tor weckte offensichtlich die Geister der Crailsheimerinnen etwas und aus schönen Spielzügen heraus ergaben sich für die Horaffen tatsächlich drei gute Torchancen. Luisa Scheidel bekam den Ball kurz vor der Strafraumgrenze schön zugespielt. Ihr strammer 20 m Schuss wurde von der gut reagierenden Torhüterin gerade noch an die Latte gelenkt. Die zweite gute Möglichkeit hatte Simone Klenk nach einem schönen Sololauf über halbrechts. Sie kam frei zum Schuss, scheiterte aber wiederum an der Gästetorhüterin. Auch Sophia Klärle konnte, technisch versiert wie ihre Spielweise nun mal ist, sich an der Strafraumkante gleich gegen drei Gegenspielerinnen durchsetzen. Ihr Schuss war zu unplatziert, als dass sie die Weinberger Torfrau hätte in Verlegenheit bringen können.
Nach der Pause wollte man es auf Crailsheimer Seite wissen und erarbeitete sich noch mehr Ballbesitz. Nur noch gelegentlich gelang es den Weinbergerinnen sich von dem Druck der Heimelf zu befreien. So auch in der 51. Spielminute nach einemabgefangenen Freistoß für Crailsheim kamen die Weinbergerinnen zu einem Konter. Dieser konnte nur durch ein Foul der Horaffen an der Außenlinie gestoppt werden. Der Ball war lange unterwegs in den Fünfmeterraum. Die Weinbergerin Nina Heisel sah sich von zwei Gegenspielerinnen und der Torhüterin umgeben. Trotzdem gelang es ihr, den Kopf eher an den Ball zu bekommen als ihre Kontrahentinnen. Das Ergebnis erhöhte sich auf 0:3. Trotz dieses deutlichen Rückstandes kam nun die stärkste Phase der Crailsheimer Elf. Meike Bohn startete über halblinks durch und verfehlte das Tor nur äußerst knapp. Kurz darauf war die gute Weinberger Torhüterin schon geschlagen, aber der Ball wurde von einer Mitspielerin per Kopf auf der Linie geklärt. Crailsheim drückte weiter und bekam aus halblinker Position an der Strafraumkante einen Freistoß zugesprochen. Juliane Klenk zirkelte den Ball unhaltbar zum 1:3 in die Maschen. Nun verloren die Weinbergerinnen völlig den Faden. Crailsheim bestimmte ganz klar das Spiel, jedoch war nach wie vor zu wenig Zug zum Tor zu erkennen. Trainer Wulf versuchte alles und brachte mit Lisa Wich und Celine Pollak zwei Stürmerinnen neu ins Spiel. Weinberg reagierte clever und wartete nur auf die Fehler der Crailsheimerinnen und konterten diese gnadenlos in der 88. Minute und in der Nachspielzeit aus. Das 1:5 ist sicherlich vom Ergebnis her zu hoch ausgefallen, aber Ballbesitz allein macht halt keine Siege. Bereits am kommenden Wochenende können es die Crailsheimerinnen im Schönebürgstadion gegen Eintracht Frankfurt besser machen.
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Meike Bohn, Anna Horwath (81. Celine Pollak), Melike Baki, Bianca Uhl ( 71. Lisa Wich).
Torfolge: 0:1 Nina Heisel (20.), 0:2 Maren Haberäcker (26.), 0:3 Nina Heisel (51.), 1:3 Juliane Klenk (61.), 1:4 Nina Heisel (88.), 1:5 Annika Kömm (90+2)

 

B-Juniorinnen Bundesliga TSV Crailsheim – SC Freiburg 0:1
Großartige Leistung des TSV gegen Tabellenführer SC Freiburg
Mit achtbarem 7. Tabellenplatz geht es in die Winterpause

Crailsheim fand sofort ins Spiel und ließ erkennen, dass sie vor dem Tabellenführer überhaupt keinen Respekt hatten. Sie gewannen viele Zweikämpfe und bauten ihr Spiel gut auf, während Freiburg etwas gehemmt wirkte. Nach einem Viertel der Spielzeit sah auch der neutrale Zuschauer keinen Unterschied zwischen dem Tabellenführer und den Höß-Schützlingen. Im Gegenteil, die größeren Spielanteile waren auf Seiten der Crailsheimerinnen. Ines Husic hatte die sonst so gefährliche Nationalspielerin Ivana Fuso im Griff und gewann sogar die meisten Laufduelle gegen die pfeilschnelle Freiburgerin. Sie und Theresa Frech sprachen sich in der Innenverteidigung hervorragend ab und konnten den Strafraum bis zu diesem Zeitpunkt sauber halten. Auch alle anderen im Crailsheimer Team arbeiteten gut gegen den Ball und beherrschten das Umschaltspiel hervorragend. Die Breisgauerinnen erhöhten ab der 20. Spielminute den Druck und nutzten nun die Räume etwas besser. Durch eine Unachtsamkeit auf der linken Seite bekam Freiburg an der Strafraumkante den Ball, eine schöne Ballstafette an deren Ende Marie Philipzen plötzlich frei vor dem Crailsheimer Tor stand. Für sie war es dann keine Schwierigkeit, den Ball aus 10 m unhaltbar für die gute Nadine Steiner im Gehäuse der Gastgeber unterzubringen. Die erste gefährliche Aktion führte gleich zum Führungstor der Gäste. Eine weitere Chance der Breisgauerinnen machte Nadine Steiner durch gutes Stellungsspiel souverän zunichte. Danach fanden die Horaffen sehr schnell wieder zu ihrem Spiel. Wieder war es gutes Pressing, das den Einheimischen viele Ballgewinne brachte. Bis zur Pause tat sich in den Strafräumen dann nicht mehr viel. Dennoch konnten die Zuschauer wirklich hochklassigen Fußball beider Mannschaften bewundern.
In Halbzeit zwei wollten die Freiburgerinnen das Heft besser in die Hand nehmen. Das erkannte man schon an den ersten Spielszenen. Crailsheim musste noch kompakter stehen, um nicht von den nun stürmischen Attacken überrannt zu werden. Doch sie blieben ihrer Linie treu und doppelten rasch die jeweilige Gegenspielerin, so dass es weiterhin wenige brenzliche Situationen vor dem Tor der Einheimischen gab. Anders in der 60. Spielminute. Da herrschte totale Konfusion im Crailsheimer Strafraum. Mit viel Glück und Geschick konnte die vielbeinige Abwehr nach mehreren Versuchen den Ball aus der Gefahrenzone bringen. Drei Minuten später konnte sich Nadine Steiner durch zwei herrliche Torwartparaden auszeichnen und so den knappen Ergebnisstand halten. Nach dieser kleinen Drangperiode der Gäste konnte Crailsheim wieder mehr Ruhe ins Spiel bringen. Beunruhigt wurden zumindest die einheimischen Zuschauer dann durch eine Verletzung der Abwehrstrategin Ines Husic, die sich bei einer gelungenen Abwehraktion das Knie verdrehte und verletzt ausscheiden musste. Das Team konnte die von Trainerin Anika Höß notwendige Umstellung in der Defensive gut umsetzen und sogar noch den einen oder anderen Konter fahren. In einem Spiel auf Augenhöhe blieb es beim 0:1. Mit dieser Leistung dürfen die Crailsheimerinnen optimistisch in die Zukunft schauen und sich auf die restlichen Spiele der Rückrunde im neuen Jahr freuen.
So spielten sie: Nadine Steiner, Ines Husic (66. Pauline Graf), Sophie Gronbach, Chantal Halici (73. Pia Wolfmeyer), Theresa Frech, Celia Kirbach, Kim Feyl (78. Marlen Schmelze), Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt, Paula Schwab (60. Lucy Schmitt).
Torfolge: 28. Min. 0:1 Marie Philipzen

 

TSV Crailsheim – SV Weinberg
Wer hätte das zu Beginn der Saison gedacht, dass dieses Regionalliga-Derby zwischen dem TSV Crailsheim und dem SV Weinberg unter diesen Vorzeichen stattfinden wird. Hier Crailsheim mitten im Abstiegskampf – dort Weinberg von der Tabellenspitze der Regionalliga grüßend.
Dass die Crailsheimer nicht so schlecht wie ihr Tabellenplatz sind, haben sie schon in einigen Spielen dieser Saison bewiesen. Insbesondere gegen Mannschaften aus vorderen Tabellenhälfte schlugen sich die Horaffen immer ganz gut. Der Sieg in Regensburg war zusätzlich Balsam für die Moral des Teams. Immerhin hat Weinberg als Tabellenführer auch schon drei Niederlagen hinnehmen müssen. Das zeigt, dass in dieser Liga Jeder Jeden schlagen kann.
Besonders achten müssen die Gastgeber am Sonntag im Schönebürgstadion sicherlich auf den agilen Sturm der Weinberger. Die Mittelstürmerin Nina Heisel führt die Torschützenliste der Regionalliga nach zwölf Spieltagen mit bereits 13 Treffern an. Crailsheim hat insgesamt kaum mehr Treffer erzielt als diese Ausnahmestürmerin der Mittelfranken. Das zeigt schon das ganze Dilemma des Offensivspiels der Crailsheimerinnen auf. Allerdings kommt TSV-Stürmerin Simone Klenk nach und nach zu ihrer alten Form zurück und konnte im Spiel gegen Regensburg aufgrund ihrer verbesserten Grundschnelligkeit die Laufduelle gewinnen und dadurch beide Treffer zum Sieg setzen. Auch bei Offensivspielerin Lisa Wich ist wieder ein fast schmerzfreies Lauftraining möglich. Ob Trainer Wulf sie gleich in die Startelf stellen wird, ist noch fraglich. Unsicher ist auch noch der Einsatz von Spielführerin Juliane Klenk. Sie ist in Regensburg nach einem Schlag auf das Knie noch nicht schmerzfrei. Sophia Klärle konnte in Regensburg überzeugen und wird sicherlich auch im Schönebürgstadion ihre Einsatzzeiten erhöhen können. In Celine Pollak und Djellza Istrefaj hat Trainer Wulf zwei hoffnungsvolle Alternativen auf der Bank, die in so einem wichtigen Spiel durchaus in der Lage sind, das Spiel in der Endphase mit zu entscheiden.
Stimmt die Einstellung zum Spiel bei den Hausherrinnen, so ist auch ein Sieg gegen den Tabellenersten im Bereich des Möglichen. Allerdings ist hierzu auch ein hohes Maß an Konzentration in allen Mannschaftsteilen notwendig, um diesen schwierigen Gegner 90 Minuten in Schach halten zu können.
Das Aufgebot: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk (?), Sophia Klärle, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj, Meike Bohn, Celine Pollak, Anna Horwath, Melike Baki, Bianca Uhl, Lisa Wich (?), Jil Gehder, Jil Schneider

 

B-Juniorinnen Bundesliga
Spitzenreiter der B-Juniorinnen Bundesliga zu Gast in Crailsheim
Crailsheim will Freiburg nichts schenken und verspricht großen Kampf

Mit bereits 10 Punkten und dem derzeit 7. Tabellenplatz können die Mädels von Anika Höß völlig ohne Druck in das Spiel gegen den Tabellenführer SC Freiburg gehen. Ziel wird es sein, besser mitzuspielen als im Vorspiel, wo die Nationalspielerin Ivana Fuso allein für sieben der acht Gegentore mit verantwortlich zeichnete. Fuso wird derzeit in der 2. Bundesliga für die zweite Mannschaft von Freiburg eingesetzt. Aber mit Greta Stegemann, Victoria Ezebinyuo, sowie mit Jule Kleymann werden drei aktuelle Nationalspielerinnen der U-17 im samstäglichen Spiel im Einsatz sein. Letztere ist derzeit mit 11 Treffern in in 10 Spielen auch an der Spitze der Torjägerinnenliste der B-Juniorinnen Bundesliga zu finden.
Die Crailsheimer Mannschaft ist durchaus in der Lage, mit kämpferischem Einsatz starken Teams Paroli zu bieten und mit guten spielerischen Ansätzen auch noch druckvoll nach vorne zu spielen. Dies haben sie eindrucksvoll gegen Hoffenheim und Nürnberg bewiesen. Natürlich wartet mit Freiburg ein ganz anderer Gegner im Schönebürgstadion auf die Gastgeberinnen. Auswärts sind die Breisgauerinnen in dieser Runde noch ungeschlagen und wollen dies auch bleiben. Crailsheim wird sich sicherlich nicht nur hinten reinstellen und mit Zähnen und Klauen verteidigen. Auf schnelles Umschaltspiel wurde von Trainerin Anika Höß im Training gezielt geachtet. Alle Spielerinnen freuen sich auf das letzte Feldspiel in diesem Jahr und gehen hochmotiviert in diese Partie.

 

Crailsheim erzwingt Sieg in Regensburg
Gutes Pressing bringt Gegner in Schwierigkeiten

Mit einem absoluten Siegeswillen ging das Crailsheimer Team in das schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Regensburg. Das merkte man in jeder Phase dieses Spiels. Auch der Gegner war nicht gewillt, das Spielfeld kampflos dem Gegner zu überlassen und so entwickelte sich ein Spiel, das die ersten 20 min. weitestgehend zwischen den Strafräumen ablief. Viele Ballverluste auf beiden Seiten waren ein deutliches Zeichen, dass für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand und die Nervosität legte sich eigentlich während des ganzen Spiels nicht völlig.
So waren Torraumszenen in der ersten halben Stunde eher Mangelware. Die Crailsheimerinnen setzten die Vorgabe von Trainer Wulf weitestgehend um und spielten bei Ballbesitz des Gegners ein konzentriertes Pressing. So auch in der 32. Spielminute, als Jil Gehder im Mittelfeld einen Angriff des Gegners stören konnte. Ihr weiter Ball kam präzise auf Halblinks zu der rechtzeitig gestarteten Simone Klenk. Unwiderstehlich zog sie ihrer Gegnerin davon und schloss erfolgreich aus 16 m flach unten rechts ab. Die Torhüterin hatte keine Chance und Crailsheim ging in Führung. In den Folgeminuten erhöhte Regensburg den Druck und die Horaffen mussten zwei kritische Situationen überstehen. Aus zentraler Position bekamen die Domstädterinnen einen Freistoß zugesprochen. Dieser wurde jedoch von der vielbeinigen Abwehr abgefangen. Dann musste Saskia Gieck in einer 1:1-Situation ihr ganzes Können aufbieten, um eine durchgebrochene Stürmerin gerade noch abzufangen. Kurz vor der Pause war wieder Konfusion in den Reihen der Crailsheimer Abwehr. Nina Hasenfuß konnte den Ball so gerade noch für ihre schon geschlagene Torhüterin von der Linie schlagen. Mit der Führung im Rücken ging man in die Pause.
Gestärkt durch die motivierende Ansprache des Trainers Wulf Saur, kam man auf den Platz und wollte das Spiel nun endgültig entscheiden. Das Pressing klappte noch besser und die Gelb-Schwarzen ließen vor dem Tor nicht mehr viel zu. In der 64. Spielminute wieder ein Ballgewinn der Crailsheimerinnen durch Sophia Klärle im zentralen Mittelfeld. Sie schickte mit einem klugen Pass Simone Klenk auf die Reise und diese gewann wiederum eindeutig das Laufduell mit ihrer Gegenspielerin. Frei vor dem Tor konnte sie überlegt an der Torhüterin vorbei einschieben.
Mit einer beruhigenden 2:0 Führung im Rücken spielt es sich normalerweise etwas leichter. Aber die Gäste machten sich das Leben selbst noch schwer, in dem sie den Ball oft zu spät abspielten und so den Gegner ein ums andere Mal wieder ins Spiel brachten. Doch mit Geschick und auch etwas Glück brachte man auch die letzte halbe Stunde ohne Gegentor über die Runden und sammelte so drei wichtige Punkte.
Um den Anschluss an das Mittelfeld zu gewinnen, wird es auch kommenden Sonntag gegen Weinberg im heimischen Schönebürgstadion notwendig sein zu punkten. Anpfiff Sonntag 14:00 Uhr.

Torfolge: 0:1 und 0:2 Simone Klenk (33., 64.min.)
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle (72. Celine Pollak), Simone Klenk (76. Lisa Wich), Luisa Scheidel, Meike Bohn, Anna Horwath, Melike Baki (82. Djellza Istrefaj), Bianca Uhl, Jil Gehder;

 

TSV B-Juniorinnen holen sensationell drei Punkte in Hoffenheim
Tabellendritten mit Teamspirit und Einsatzfreude niedergekämpft

Wer hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass die B-Juniorinnen nach dem ersten Spieltag der Rückrunde mehr Punkte auf dem Konto haben würden als das Team in der gesamten letzten Saison in der Bundesliga beim Klassenerhalt ergattert hatte. Durch einen sensationellen Auswärtssieg in Hoffenheim stehen sie nun auf dem 7. Tabellenplatz und haben schon vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
Gleich nach wenigen Minuten erkannte Hoffenheim, dass Crailsheim nicht gewillt war, auf dem Rasenplatz in St. Leon-Rot die Punkte freiwillig abzugeben. Im Gegenteil, die Crailsheimerinnen gingen energisch dazwischen und erkämpften sich viele zweite Bälle und zwangen die Blauen, mehr als ihnen lieb war, zu reagieren. So auch in der 6. Spielminute, in der Maren Schmitt mit langen Schritten unaufhaltsam in den gegnerischen Strafraum eindrang und nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Der gut leitenden Schiedsrichterin blieb überhaupt nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu entscheiden, den die erst 14-jährige Defensivspielerin Ines Husic eiskalt verwandelte. Der Schock der Hoffenheimerinnen war nur kurz und es folgten wütende Attacken auf das Crailsheimer Tor. Alle Angriffe wurden sicher abgefangen oder von der souveränen Torspielerin Nadine Steiner pariert. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Horaffen sogar mehr und mehr von dem Angriffsdruck befreien und kamen ihrerseits wieder öfters vor das gegnerische Tor, ohne sich jedoch ganz zwingende Torchancen zu erarbeiten.
Es bedurfte keiner lauten Ansprache der Trainerin Anika Höß, um weiterhin eine aggressive Zweikampfführung und hohe Laufbereitschaft zu fordern. Mannschaftsdienliches Spiel, Kampf um jeden Ball, das zeichnete die Höß-Schützlinge auch in den nun folgenden 40 Minuten aus. Wenn auch die „1899-iger“ die besseren Einzelspieler (zwei stehen im Kader der Nationalelf) auf dem Feld hatten, konnten sie wenig gegen deren mannschaftlichen Geschlossenheit und die taktisch klug eingestellten Crailsheimerinnen ausrichten. Mit zunehmender Spielzeit gewannen die in Rot spielenden Gäste mehr Sicherheit und so war es eigentlich am Ende keine Zitterpartie, in der man noch um die Punkte fürchten musste. Dennoch löste der Schlusspfiff einen befreienden Jubel aller Spielerinnen und deren Anhang aus. Seit mehr als 10 Jahren hatte man erstmals wieder gegen Hoffenheim einen Sieg erzielen können.
Ganz entspannt darf die Höß-Elf am kommenden Samstag um 14 Uhr im Schönebürgstadion nun gegen den Tabellenführer SC Freiburg antreten. Die Breisgauerinnen können sich ihrer Sache nicht so sicher sein, dass der heimische TSV die Punkte kampflos abgeben wird.
Torfolge: 0:1 Ines Husic (FE 6. Min).
So spielten sie: Nadine Steiner, Ines Husic, Sophie Gronbach, Chantal Halici (77. Pia Wolfmeyer), Theresa Frech, Celia Kirbach (51. Marlen Schmelzle), Kim Feyl ( 77.Pauline Graf), Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt, Paula Schwab (77. Lucy Schmitt)

 

 

Regionalliga Süd SC Regensburg – TSV Crailsheim
Wende in Sicht? Crailsheim ist Ernst der Lage bewusst.
Mit schmalem Kader gegen Tabellennachbarn nach Regensburg

Tief enttäuscht über ihr Spiel nach der 0:1 Niederlage in Würzburg fuhren die Frauen des Regionalligisten Crailsheim nach Hause. Jede einzelne Akteurin konnte mit sich und der Leistung des Teams nicht zufrieden sein. Trainer Wulf ist in dieser Situation nicht zu beneiden. Muss er doch den tiefen Fall in den Tabellenkeller abfangen und sein Team für das schwere Spiel gegen den Tabellennachbarn Regensburg neu motivieren. Da hat es seine Trainerkollegin aus Regensburg, Birgit Fellner, schon etwas leichter. Immerhin gewannen die Domstädterinnen ihr letztes Heimspiel gegen Frauenbiburg und haben auch die zwei Spiele zuvor gegen Würzburg und gegen Wacker München gepunktet, so dass sie drei Spiele in Serie ungeschlagen sind. Mit einem Sieg über Crailsheim würden sich die Donaustädterinnen von den Abstiegsrängen vorübergehend verabschieden können.
Dies kann Crailsheim selbst nach einem Sieg in Regensburg nicht gelingen. Aber es wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Noch muss man vier Spiele vor der Winterpause bestreiten. Eigentlich sehnt man diese schon jetzt herbei und hofft danach wieder voll durchstarten zu können. Erst nach der Winterpause kann hoffentlich wieder auf einen größeren Kader zurückgegriffen werden. Dann werden vermutlich auch die verletzten Sarah Herrmann, Ann-Kathrin Huber und auch Linda Megerle mit dabei sein können. Neuverpflichtungen in der Winterpause sind noch nicht in Sicht. Vielleicht kann nach Beendigung der B-Juniorinnen-Runde die eine oder andere talentierte Spielerin der Frauenmannschaft aushelfen.
Ob Lisa Wich gleich am Sonntag wieder als Joker auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Sie will es zwar mit aller Macht versuchen und mit ihrer Erfahrung der Mannschaft mit ihrem Einsatz aktiv beistehen. Ob das langfristig für ihre Rückenproblematik gut ist, wird sich herausstellen. Jedenfalls stimmt es nach wie vor im Mannschaftsgefüge. Allerdings hat auch der neutrale Beobachter in Würzburg fehlenden Einsatzwillen in allen Mannschaftsteilen und Abstimmungsprobleme in der Abwehr erkennen können. Dies gilt es bis Sonntag abzustellen.
Fans haben Mitfahrgelegenheit mit dem Bus nach Regensburg, um ihre Mannschaft in diesem richtungsweisenden Spiel zu unterstützen. Abfahrt 9:00 Uhr ab Schönebürgstadion. Voranmeldung auch tel. kurzfristig über Günther Herz (0151/12524353) möglich.

 

B-Juniorinnen Bundesliga
In Hoffenheim gut mithalten
Am Samstag gegen den aktuell Tabellendritten

Am Samstag treten die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim zum letzten Auswärtsspiel der B-Juniorinnen Bundesliga dieses Jahr in Hoffenheim an. Dies ist zugleich die erste Begegnung in der Rückrunde. Die Badener gaben sich in dieser Saison zumindest gegen die Mannschaften der zweiten Tabellenhälfte noch keine Blöße und siegten jeweils immer, ohne ein Gegentor zu bekommen. Nur gegen Tabellenführer Freiburg und den Tabellennachbarn Bayern München mussten sie sich knapp geschlagen geben. Auch gegen Crailsheim streben sie einen klaren Sieg an.
Die Crailsheimerinnen wollen sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften dagegen wehren und gehen nach dem Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg mit etwas mehr Selbstvertrauen ins Spiel. Wenn auch mit Hanna Birkner und Neele Wedde zwei hervorragende Defensivkräfte verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen werden, wollen sie das Spiel lange offen halten. Die Horaffen werden gut daran tun, mit einer etwas defensiveren Grundeinstellung als gegen die Bayern oder Freiburg ins Spiel zu gehen. Und je länger ein torloses Unentschieden gehalten werden kann, desto eher ist dann auch eine Überraschung möglich.
Hoffenheim hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit einem tiefen Kader ohne herausragende Stürmerinnen. Auch ihre Mittelfeldspielerinnen oder die flinken Außenverteidigerinnen schalten sich abwechselnd ins Angriffsspiel mit ein und sind somit nicht ganz so ausrechenbar wie ihre Kontrahenten. Auch eine knappe Niederlage wäre für die Moral der Crailsheimerinnen nicht abträglich. Und mit dem 0:2 im ersten Heimspiel der Saison war man gegen die Hoffenheimerinnen auch nicht ganz unglücklich. Man sollte schon jetzt das Torverhältnis im Auge behalten, das durchaus am Ende der Saison über Abstieg oder Klassenerhalt eine Rolle spielen könnte.
Am Samstag, den 25. November um 14 Uhr findet dann das letzte Heimspiel diesen Jahres im Schönebürgstadion gegen Tabellenführer Freiburg statt.

 

Crailsheim enttäuscht auf der ganzen Linie
Verdienter Sieg der Würzburgerinnen bei irregulären Bedingungen

War die knappe Heimniederlage gegen Ingolstadt wirklich unglücklich, ist die Niederlage gegen einen nicht übermächtigen Gegner aus Würzburg auf der ganzen Linie verdient. Wenn sie auch mit 0:1 sehr knapp ausfiel.
Doch zuerst muss über die Platzverhältnisse etwas gesagt werden. Der frisch eingeweihte Kunstrasen in Erlabrunn (15 km nördlich von Würzburg) stand zentimeterhoch unter Wasser. Die Linienrichter mussten im Spielfeld ihre Aufgabe verrichten, weil sie am Spielfeldrand eher Schwimmbewegungen hätten machen müssen, als dass sie die Außenlinie hätten auf und ablaufen können. Im Vorfeld wollten beide Mannschaftsverantwortlichen einen Heimrechttausch, den der Süddeutsche Fußballverband jedoch aus Wettbewerbsverzerrungsgründen kategorisch ablehnte. In Crailsheim hätte man auf dem Kunstrasen unter regulären Bedingungen spielen können.
Offensichtlich tief beeindruckt von den katastrophalen Platzverhältnissen, fand die Crailsheimer Mannschaft nie zu ihrem Spiel. Die Würzburger machten das Beste daraus und kombinierten, soweit es möglich war, sicherer. Auch verloren die Horaffen viele Zweikämpfe in allen Mannschaftsteilen. Keine der Gästespielerinnen erreichte Normalform. Dennoch waren auf beiden Seiten Torszenen in der ersten Hälfte Mangelware und man ging mit einem bis dahin gerechten Unentschieden in die wärmenden Kabinen.
Das fahrige Spiel setzte sich in Halbzeit zwei fort. Viel Krampf im Mittelfeld – wenig Szenen vor beiden Toren. Doch eine Viertelstunde vor Schluss witterten die Würzburger ihre Chance. Ein weiter Ball über rechts, wurde von der Außenspielerin in die Strafraummitte gepasst. Die Konfusion im Crailsheimer Strafraum war groß. Man brachte den Ball nicht weit genug weg und Marie-Christine Seeger konnte aus 8 m unbedrängt flach in die rechte Ecke schießen. Die Torhüterin Saskia Gieck traf hier die wenigste Schuld, denn der Ball hätte schon viel früher aus der Gefahrenzone sein müssen. Nun wurden die Uni-Städterinnen mutiger und kamen wesentlich häufiger vor`s Tor als den Gästen lieb war. Gegenangriffe der verzweifelt anrennenden Crailsheimerinnen verpufften kläglich. Letztendlich war deshalb auch der Sieg für die Würzburgerinnen verdient.

 

B-Juniorinnen Bundesliga TSV Crailsheim – 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0)
Mit viel Elan den zweiten Sieg errungen

Wie verwandelt gegenüber dem Bayernspiel traten die B-Juniorinnen auf dem heimischen Kunstrasen gegen die Nürnberger auf. Von Anfang an wurde der Zweikampf angenommen und zielgerichtet den Weg zum Tor gesucht. Gleich in der Anfangsminute erzwang man den ersten Eckstoß und bei der Hereingabe sah man schon, dass die Abwehr der Franken merklich ins Wanken kam. So auch wenige Minuten später, als die Crailsheimerinnen wieder tief in den Strafraum eingedrungen waren und eigentlich fast unbedrängt zum Abschluss kommen konnten. Das erste Mal klärte die Torfrau, das zweite Mal stand nur der Pfosten im Weg. Die Nürnbergerinnen waren sichtlich beeindruckt von der Anfangsoffensive und fanden nur selten zu flüssigem Kombinationsspiel. Erst Mitte der ersten Hälfte kamen sie etwas besser auf. Immer war jedoch ein Bein der in Rot spielenden Crailsheimerinnen dazwischen und konnte klären. In der 30. Spielminute brachten die Clubberer wieder nicht den Ball energisch genug aus dem Sechzehner. Aus 8 m kam dieser zur Maren Schmitt, die kaum Mühe hatte, das Spielgerät flach rechts ins gegnerische Tor zu wuchten. Wütende Angriffe der Nürnbergerinnen folgten. Crailsheim konnte jedoch die verdiente Führung gut verteidigen.
Die Pausenansprache in der Nürnberger Kabine dauerte länger. Jedoch schienen die Mädels den Trainer verstanden zu haben. In den ersten zehn Minuten spielten die Franken durchaus gefällig. Jedoch konnte Crailsheim den Spielfluss des Gegners mit zunehmender Dauer besser stoppen und man merkte den Fränkinnen an, dass ihnen das nicht schmeckte. Mehrmals zeigten sie sich von der unangenehmeren Seite und die Schiedsrichterin tat gut daran, die härtere Gangart der Lebkuchenstädterinnen mit gelben Karten zu ahnden. Die Hohenloher Franken ließen sich hiervon jedoch nicht beeindrucken und spielten konzentriert weiter. Ein schön vorgetragener Angriff über die rechte Seite wurde konsequent zu Ende gespielt und fand den Weg in den Strafraum zu Maren Schmitt. Diese wurde unsanft von den Beinen geholt und der gut leitenden Schiedsrichterin blieb nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu erkennen. Dieser wurde von Ines Husic in der 74. Spielminute ausgeführt und ins rechte untere Toreck zum 2:0 verwandelt. Die restlichen sechs Minuten brachten die Crailsheimerinnen dann sicher über die Zeit. Das ganze Team hat an diesem Tag gut gespielt und sich als ganze Einheit präsentiert. Mit nun sieben Punkten stehen die Mädels erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz. Diesen gilt es die nächsten zwei Spiele zu halten, wenngleich dies in Hoffenheim und zu Hause gegen Frankfurt kein Spaziergang werden wird.
Torfolge: 1:0 Maren Schmitt (31.) 2:0 Ines Husic (74. FE).

 

 

Frauenfußball Regionalliga Süd
Sehr unglückliche 0:1 Niederlage für Crailsheim
Bessere Mannschaft über das ganze Spiel – Zwei Lattentreffer und kein Glück dazu

Die wenigen Zuschauer sahen bei strömenden Regen eine gute Partie. Insbesondere die Gastgeberinnen hatten sich an diesem Tag viel vorgenommen und wollten auch ohne Sarah Herrmann (Mittelfußbruch) und Jil Gehder zeigen, dass sie wesentlich besser sind als ihr derzeitiger Tabellenplatz. Dies ist ihnen aufgrund ihres tollen kämpferischen Einsatzes hervorragend gelungen. Leider hatten sie nicht das notwendige Glück, das Ingolstadt über das ganze Spiel hinweg gepachtet zu haben schien.
Crailsheim kam, bedingt durch genaues Passspiel und eines hohen läuferischen Einsatzes, gut ins Spiel. Bereits in der siebten Minute traf Luisa Scheidel, aus 25 m vehement abgezogen, lediglich die Latte. Auch in der Folgezeit war Crailsheim am Drücker. Ingolstadt hatte in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance, während Luisa Scheidel in der 28. Minute aus ähnlicher Distanz wieder nur die Unterkante der Latte traf. Crailsheims Abwehr um Nina Hasenfuß und Bianca Uhl stand sicher. Insbesondere muss jedoch die junge Anna Horwath hervorgehoben werden, die ihre Rolle als Innenverteidigerin hervorragend ausfüllte und auch noch für das präzise Spiel nach vorne sorgen konnte. Das Mittelfeld mit Meike Bohn, Juliane Klenk und Luisa Scheidel kämpfte um jeden verlorengegangenen Ball und ging weite Wege. Melike Baki gewann viele Laufduelle und auch Simone Klenk zeigte, dass sie wieder zu alter Form gefunden hat und lief ihrer Gegnerin das eine oder andere Mal davon. Trotzdem gingen die Crailsheimerinnen nur mit einem 0:0 in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause dasselbe Bild. Die Gelb-Schwarzen ließen den Ball laufen und machten das Spiel. Die „Schanzer“ machten ihrem Namen alle Ehre und verschanzten sich eher in ihrer eigenen Hälfte als dass sie gefährlich vor das Crailsheimer Tor kamen. In der 57. Spielminute hätte eigentlich die Entscheidung fallen müssen. Simone Klenk hatte mal wieder ein tolles Laufduell gewonnen und stand plötzlich frei vorm Tor. Ihr Schuss strich um Haaresbreite am rechten Torpfosten vorbei. In der 68. Spielminute zog ihre Schwester Juliane aus 20 m ab. Ihr platzierter Schuss wurde eher zufällig von einer Gegenspielerin noch zur Ecke abgelenkt. In der letzten Viertelstunde drehte sich das Spiel dann etwas. Plötzlich fingen die Ingolstädter an, mit schnellen Kombinationen das Mittelfeld zu überbrücken und hatten nun eher den Zug zum Tor. Alle Angriffe wurden von der Crailsheimer Abwehr mit Übersicht und Geschick abgewehrt. So auch in der 85. Minute, als eine Ingolstädterin abgelaufen und der Ball vermeintlich zum Eckstoß geklärt wurde. Bei diesem eigentlich geglückten Abwehrversuch wurde sie auch noch leicht am Schuh getroffen und bekam hierfür einen Freistoß an der linken Strafraumkante zugesprochen. Dieser Freistoß wurde scharf nach innen getreten ausgeführt und prallte von einer Mitspielerin unhaltbar in das von Saskia Gieck bisher tadellos gehütete Tor.
Anstatt die Köpfe hängen zu lassen, starteten die Crailsheimerinnen den nächsten Angriff. Die eminent antrittsschnelle Melike Baki gewann das finale Laufduell und sprintete alleine auf die Torhüterin zu. Überhastet setzte sie den Ball neben den linken Posten. Bereits in der Nachspielzeit bekam die Heimelf noch einen Freistoß zentral 17 m vor dem gegnerischen Tor zugesprochen. Die junge Sophia Klärle übernahm Verantwortung, konnte jedoch den Ball nicht im Gehäuse der Audi-Städter unterbringen. So blieb es beim überaus glücklichen 0:1 der Gäste. Trotzdem können die Crailsheimerinnen erhobenen Hauptes vom Platz gehen, zeigten sie in diesem Match eines ihrer besten Spiele der Saison.
So spielten sie: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Meike Bohn, Celine Pollak (69. Djellza Istrefaj), Anna Horwath, Melike Baki, Bianca Uhl.
Torfolge: 0:1 Ramona Maier (85.min.)

 

B-Juniorinnen Bundesliga
Deutscher Meister schlägt Crailsheim deutlich
Crailsheim hält nur phasenweise mit

Mit viel Optimismus fuhren die Crailsheimerinnen mit mehr als 30 Fans nach München, um sich mit dem amtierenden Deutschen Meister zu messen. Man merkte der Mannschaft die Nervosität zu Spielbeginn schon etwas an und sie konnten die aggressive Spielweise der letzten Woche nicht so auf den Platz bringen. Dennoch war in den ersten zehn Minuten nicht zu erkennen, wer denn die eindeutig spielbestimmende Mannschaft sei. Maren Schmitt hatte in dieser Phase sogar das Führungstor der Gäste auf dem Fuß. Ihr Torschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei.
Nach dieser Abtastphase zog München doch das Tempo etwas an und erkannte, dass Crailsheim vor allem mit langen Bällen in die Schnittstelle der hochstehenden Abwehr anfällig war. Ein Pass erreichte die schnelle Nationalspielerin Vanessa Fudalla über halblinks. Diese zog von der Strafraumkante ab. Torspielerin Nadine Steiner hatte gegen den strammen Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Zehn Minuten später dann große Konfusion im Crailsheimer Strafraum. Die Abwehrspielerinnen brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und schossen sich gegenseitig an. Laura Donhauser bedankte sich auf ihre Weise und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie.
Danach folgte die stärkste Phase der Crailsheimerinnen. Sie hielten nun ordentlich dagegen und gaben keinen Ball verloren. Maren Schmitt wurde in der 24. Spielminute schön freigespielt, hätte vielleicht noch einige Schritte laufen können, anstatt gleich zu schießen. Die Torhüterin konnte ihren nicht sehr platzierten Schuss jedoch abwehren. Besser hätte sie es fünf Zeigerumdrehungen machen können. Wieder kam sie am Elfmeterpunkt frei vor dem Tor stehend zum Schuss, verzog aber knapp. In diese Phase, in der die Spielanteile ausgeglichen waren, fiel durch einen schön vorgetragenen Konter das 3:0 der Bayern durch Laura Donhauser. Noch vor der Pause wollten die Bayern die endgültige Entscheidung und erhöhten den Druck. Einen schnellen Vorstoß über die rechte Flanke konnte Nadine Steiner, geschickt herauslaufend, gerade noch entschärfen.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Nach anfänglich ordentlichen Beginn bekamen die Gelb-Schwarzen in regelmäßigen Abständen vier weitere Gegentore immer nach dem gleichen Muster. Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, die aufgerückte Abwehr wurde von den präzis angespielten Stürmerinnen der Bayern überlaufen und diese konnten eiskalt verwandeln. Crailsheim war nicht um sieben Tore schlechter, aber unerfahrener.
Trainerin Anika Höß wird unter der Woche alles versuchen, um die Moral des zweifellos talentierten Crailsheimer Teams wieder zu heben. Am nächsten Samstag um 14:00 Uhr im Schönebürgstadion will man gegen den 1. FC Nürnberg wieder zu Punkten zu kommen.
So spielten sie: Nadine Steiner, Neele Wedde (55. Marlen Schmelzle), Ines Husic, Sophie Gronbach, Chantal Halici (70. Pauline Graf), Theresa Frech, Celia Kirbach (45. Paula Schwab), Kim Feyl (55. Lucy Schmitt), Julia Specht, Nina Reuther, Maren Schmitt.

 

Spielvorschau Frauenfußball Regionalliga TSV Crailsheim – FC Ingolstadt
Mit dem Rücken zur Wand gegen Ingolstadt
„Schanzer“ seit fünf Spielen ungeschlagen

Mit großem Selbstvertrauen werden sich die Audi-Städter in Crailsheim präsentieren. Immerhin haben sie sowohl gegen Nürnberg als auch gegen Augsburg in den letzten Spielen Siege eingefahren, gegen diese Crailsheim deutlich Niederlagen bezogen hat. Doch diese indirekten Vergleiche sind nicht immer aussagekräftig. Und gerade die Crailsheimerinnen können mit Druck gut umgehen und sind in diesen Situationen unberechenbar. Dies haben sie schon in vielen Spielen bewiesen. Wichtig ist nun für die Verantwortlichen und die Spielerinnen, ob der schlechten Tabellensituation nicht die Nerven zu verlieren. Noch sind erst neun von 26 Spielen gespielt.
Doch Besserung muss sich in allen Mannschaftsteilen einstellen. Hierauf gilt es in den nächsten Trainingseinheiten zu achten. Genaueres Passspiel, Lauffreudigkeit und der absolute Zug zum Tor wurden von Trainer Wulf Saur in den letzten Spielen schmerzlich vermisst. Ob sich dies über Nacht einstellen kann, ist zumindest fraglich. Nur durch kontinuierliches Training kann dies erarbeitet werden.
Leider sind die Rückenprobleme von Lisa Wich nach wie vor vorhanden und lassen vermutlich einen Einsatz überhaupt nicht zu. Jil Gehder wird aus privaten Gründen für dieses Spiel nicht zur Verfügung stehen. Die Torhüterin Saskia Gieck hat zwar ihre muskulären Probleme weitestgehend überwunden, jedoch fehlt ihr das regelmäßige Training aufgrund ihres neuen Jobs in Frankfurt. Auch ist ein dreimaliges Training in der Woche bei den Studentinnen vorlesungsbedingt oft auch nicht möglich oder verkehrlich aufgrund der vielen Staus auf den Autobahnen nicht machbar.
Dies sind nicht die besten Bedingungen unter denen die Crailsheimer Frauen in das sonntägliche Spiel gegen Ingolstadt gehen. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine Wende zum Besseren.
Spielbeginn: Sonntag, 05. November 14 Uhr Schönbürgstadion
Folgende Spielerinnen stehen Trainer Wulf zur Verfügung: Saskia Gieck, Jil Schneider, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Sarah Herrmann, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj, Meike Bohn, Celine Pollak, Anna Horwath, Melike Baki, Bianca Uhl, Lisa Wich (?.

Frauenfußball Regionalliga
Hohe Niederlage der TSV Frauen in Nürnberg / 1. FC Nürnberg - TSV Crailsheim 5:0 (2:0)

Waren die bisherigen Partien immer hart umkämpft und gingen meist knapp aus, verloren die TSV Frauen gestern in Nürnberg doch sehr deutlich. Die Gründe für diese schmerzliche Schlappe sind sicherlich vielschichtig und bedürfen einer gründlichen Analyse.
Dabei fing das Spiel, das trotz des guten Wetters auf dem Kunstrasen stattfand, nicht so schlecht für die Gastmannschaft an. Die erste Chance nach 4 min. hatte Stürmerin Simone Klenk, die aus 16 m abzog. Mit ein wenig Glück hätte dies die Führung sein können. Doch schon ein schnell vorgetragener Konter leitete in der 10. Spielminute das Führungstor der Gastgeber durch Anna Wachal ein. Crailsheim war in dieser Phase bemüht, besser ins Spiel zu kommen. Meist war jedoch der Gegner einen Schritt schneller als TSV-lerinnen. Bereits in der 24. Spielminute war es dann eine Standardsituation, die Nürnberg 2:0 in Front brachte. Ein platzierter Freistoß aus großer Distanz fand den Weg in den oberen rechten Torwinkel. Dies schien den Crailsheimerinnen etwas den Mut zu nehmen. In der Folgezeit fehlte der entschlossene Zug nach vorne und das Spiel plätscherte bis zur Halbzeit so dahin.
Nach der Pause waren die Spielanteile klar bei den Gastgebern. Nürnberg war ballsicherer und kombinierte einfach flüssiger. Die logische Folge war in der 55. Spielminute der Treffer zum 3:0 wiederum durch Anna Wachal. Das Spiel war damit gelaufen und Nürnberg spielte frei auf und Crailsheim reagierte nur noch, anstatt selbst zu agieren. In der Schlussphase fing sich Crailsheim noch zwei Treffer durch einen Freistoß und einen Konter der Nürnbergerinnen ein, so dass mit dem 0:5 die höchste Niederlage seit langen Jahren eingefahren wurde. Dies macht die Aufgabe im Schönebürgstadion am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr gegen den FC Ingolstadt nicht leichter.
Torfolge: 1:0 Anna Wachal (10.min.), 2:0 Luisa Richert (24.), 3:0 Anna Wachal (55.min), 4:0 Luisa Richert (79.min.), 5:0 Lisa Tietz (85.min).
So spielten sie: Sasika Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle (65. Celine Pollak), Sarah Herrmann, Simone Klenk, Luisa Scheidel, Meike Bohn (82. Anna Horwath), Melike Baki, Bianca Uhl (82. Djellza Istrefaj), Jil Gehder.

 

 

Frauenfußball-Regionalliga Süd TSV Crailsheim – TSV Schwaben Augsburg 2:4 (1:2)
Mona Budnick düpiert Crailsheims Abwehr
Augsburger Mittelstürmerin war nicht zu halten

Das Spiel gegen den Tabellenletzten begann verheißungsvoll. Crailsheim spielte konzentriert und machte zu Beginn wenig Fehler. Augsburg spielte zuerst sehr vorsichtig und war um Ballbesitz bemüht. In der 7. Spielminute bereits eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Gäste, die Luisa Scheidel gnadenlos ausnutzte. Die Torhüterin war weit herausgelaufen und spielte den Ball ungenau nach vorne. Luisa ging dazwischen und überwand mit einem „Lupfer“ aus 35 Metern die Torhüterin. Alles schien seinen guten Weg gegen die „Fuggerstädter“ zu gehen. Ein ausgeglichenes Spiel im Mittelfeld ohne prickelnde Torszenen prägte das Spiel die folgenden 20 Minuten. Doch dann änderte sich das Spiel schlagartig. Augsburg erkannte die Schwäche der Crailsheimer Abwehr. Zu oft standen sie zu hoch auf einer Linie. Ein Pass in die Schnittstelle zwischen die Innenverteidigerinnen erlief sich die pfeilschnelle Mona Budnick in der 29. Spielminute und wuchtete die Kugel entschlossen und unhaltbar für Saskia Gieck zum Ausgleich ins Netz. Die Abwehr agierte nach wie vor relativ hoch und anstatt die an diesem Tag schwer zu haltende Stürmerin zu doppeln oder mit einer echten Libera zu agieren, spielte man so weiter wie bisher. Das rächte sich spätestens in der 43. Minute, als Mona Budnick wieder mal durchgebrochen war und erneut die Torspielerin Crailsheims aus kurzer Distanz überwinden konnte. Mit dem knappen Rückstand ging man in die Pause.
Die Pausenansprache von Trainer Wulf Saur muss eindringlich gewesen sein. Es war gleich nach dem Wiederanpfiff zu erkennen, dass die Crailsheimer Mannschaft sich als solche präsentierte und vehement auf den Ausgleich drängte. Eine zu kurze Abwehr der Gäste nahm die junge offensive Mittelfeldspielerin Sophia Klärle dankbar an und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 Ausgleich über die Linie. Crailsheim war kurze Zeit am Drücker und wollte den Sieg. In der 60. Minute ein Konter über rechts. Wiederum lief Mona Budnick den Crailsheimer Abwehrspielerinnen auf und davon, flankte den Ball gefühlvoll in den Strafraum, wo Nicole Demel völlig frei stand und den Ball locker im Tor zum 2:3 unterbringen konnte. Trainer Saur versuchte nun alles und brachte mit Djellza Istrefaj und Lisa Wich zwei frische Offensivkräfte. Doch Augsburg spielte nun ruhig ihr Spiel und versuchte immer wieder ihre schnelle Stürmerin mit weiten Bällen zu versorgen. Dies gelang auch mehrmals und die Crailsheimer Abwehr hatte eben sooft das Glück des Tüchtigen. Torchancen der Crailsheimerinnen blieben in den letzten 20 Minuten Mangelware. In der 80. Minute war es dann wieder Mona Budnick, die mit ihrem dritten Tor der Heimelf nun ganz den Zahn zog. Ein resignierendes Crailsheimer Team konnte froh sein, dass sie nicht noch weitere Treffer der nun frei aufspielenden Gäste einfingen.
Torfolge: 1:0 Luisa Scheidel (7.) 1:1 Mona Budnick (29.) 1:2 Mona Budnick (43.) 2:2 Sophia Klärle (48.) 2:3 Nicole Demel (60.) 2:4 Mona Budnick (80.).
So spielte Crailsheim: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Sarah Herrmann (87. Celine Pollak), Simone Klenk, Luisa Scheidel (67. Djellza Istrefaj), Meike Bohn, Melike Baki, Bianca Uhl (67. Lisa Wich), Jil Gehder.

 

B-Juniorinnen Bundesliga Süd TSV Crailsheim – FSV Hessen Wetzlar
Chantal Halici schießt Crailsheim zum ersten Sieg
Starke erste Halbzeit gegen Aufsteiger Wetzlar

Nachdem die Crailsheimer Juniorinnen gegen den Aufsteiger in Karlsruhe mit 0:2 verloren hatten, war nun ein Heimsieg über den zweiten Aufsteiger Wetzlar unbedingt notwendig, wollte man im Rennen um die Nichtabstiegsplätze bleiben. Hoch motiviert durch ihre Trainerin Anika Höß, kam das Heimteam auf den Platz und begannen furios. Wetzlar war sichtlich eingeschüchtert und fand überhaupt nicht ins Spiel. Besonders die nach fünf Spielen Verletzungspause erstmals wieder agierende Chantal Halici sprühte vor Elan und wirbelte die Hessenabwehr oftmals durcheinander. So auch in der 11. Spielminute. Sie ließ gleich zwei Gegenspielerinnen stehen und zog von der Strafraumkante vehement ab. Ihr platzierter Schuss landete unhaltbar für die Gästetorhüterin im Netz. Das 1:0 bedeutete gleichzeitig Crailsheims erstes Tor in dieser Saison. Weiterhin hielt der TSV das Tempo hoch und erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit. Es dauerte jedoch bis zur 39. Spielminute, bis das zweite Tor fiel. Nach einem Lattenknaller der Crailsheimerinnen konnte die Wetzlarer Torspielerin den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Chantal Halici reagierte am schnellsten und brachte das Spielgerät zum zweiten Mal im Kasten der Gäste unter. Mit einer beruhigenden 2:0 Führung ging man in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause kam Wetzlar wie umgewandelt auf den Platz. Sie kämpften um jeden Ball und bekamen weitaus mehr Spielanteile als in der ersten Hälfte. In der 47. Spielminute war es ein Abstimmungsfehler zwischen Mittelfeld, Abwehr und Torhüterin, der die Hessinnen von der rechten Seite gefährlich vors Tor kommen ließ. Diese einzige Schwäche im Abwehrverhalten nutzte der Gegner gnadenlos aus und Ann Kathrin Seiler konnte von halbrechts unbedrängt den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. In der Folgezeit merkte man den Hessinnen an, dass sie mehr wollten. Sie waren aggressiver in den Zweikämpfen und zielstrebiger in Richtung Tor als in der ersten Hälfte. Dennoch hatte Torspielerin Nadine Steiner nicht übermäßig viel zu tun, denn die Horaffen hielten gut dagegen und den Ball möglichst weit vom heimischen Gehäuse fern. In der 68. Spielminute doch einmal Konfusion im Crailsheimer Strafraum. Ein Angriff der Gäste wurde wiederum von rechts schön vorgetragen. Alle Verteidigerinnen und auch die Torhüterin schienen ausgespielt zu sein. Das Spielgerät befand sich scheinbar unaufhaltsam auf dem Weg zum Tor. Celia Kirbach konnte mit allerletztem Einsatz die Kugel von der Linie kratzen. Die Wetzlarer Spielerinnen wähnten den Ball im Tor und feierten schon den Ausgleich. Die gut postierte Linienrichterin erkannte jedoch auf „Weiterspielen“. In den letzten Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer ein zerfahrenes Spiel beider Mannschaften. Wetzlar wollte mehr, Crailsheim stemmte sich erfolgreich dagegen und so feierte die Heimelf nach dem Schlusspfiff mit seinen Fans den ersten Sieg. Das Rennen um den Klassenerhalt bleibt somit spannend.
Torfolge: 1:0 Chantal Halici (11.), 2:0 Chantal Halici (39.), 2:1 Ann Kathrin Seiler (47.).

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Ball- und Einlaufkinder gesucht

Für die Heimspiele der Fußballfrauen in der 2.Bundesliga sucht der TSV Crailsheim Einlauf- und Ballkinder im E- und D-Jugendalter aus der Region. Für ihren Einsatz erhalten die Kinder eine schmackhafte Grillwurst und ein Erfrischungsgetränk. Für die Begleitpersonen steht eine begrenzte Zahl an Freikarten zur Verfügung.
Interessenten melden sich bitte unter info@tsv-crailsheim.de