B-Juniorinnen tun sich gegen Aufsteiger Dortelweil schwer – 2:2 hilft beiden nicht wirklich

Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Aufsteiger Dortelweil (Stadt Bad Vilbel). Schon im Vorfeld war aufgrund der Ergebnisse der Hessinnen klar, dass es kein Selbstläufer im Schönebürgstadion werden würde. So hatten die Gäste auch die erste Torchance. Nach einer schönen Ballstafette über die linke Seite bekam die an diesem Tage unaufhaltsame Josefine Link den Ball und zog aus halblinker Position ab. Crailsheims Torhüterin Carlotta Stark konnte sich zum ersten Mal auszeichnen, in dem sie den Ball sicher hielt. Keine Uhrzeigerumdrehung später die ähnliche Situation bei der Heimelf. Die fleißige Ina Hofelich erkämpfte sich an der Mittellinie den Ball und stürmte auf Halblinks dem Tor zu. Ihren platzierten Schuss konnte die Torspielerin nur zum Eckstoß lenken. Diesen trat Spielführerin Marlen Schmelzle auf den langen Pfosten. Dort sprang Jule Wagner am höchsten und wuchtete das Spielgerät per Kopf zur frühen 1:0 Führung (6. Min.) der Heimelf in die Maschen. Das Training von Standardsituationen hatte offensichtlich gefruchtet. Doch wenige Minuten später zeigte der Gegner auch wieder seine Torgefährlichkeit. Crailsheim verlor im Mittelfeld fahrlässig den Ball, Dortelweil war mit einer schönen Ballkombination über halbrechts in den Strafraum durchgedrungen. Der stramme Schuss landete an der Querlatte und prallte schräg nach links ab zur heranstürmenden Josefine Link, die das Spielgerät  unbedrängt im Tor der Crailsheimerinnen zum 1:1 unterbringen konnte. Sowohl die Hessinnen als auch Crailsheim hatte in der Folgezeit die Gelegenheit in Führung zu gehen, denn das Spiel war nach wie vor offen. Die größte Gelegenheit bot sich jedoch dem TSV. Nachdem die gegnerische Torspielerin Kim Fassbender den Heber von Sofya Midler nur mit großer Mühe ins Spielfeld zurückfausten konnte, schaltete die heranstürmende Marlen Schmelzle am schnellsten und köpfte das Spielgerät über die vor ihr liegenden Torspielerin, aber auch knapp über die Querlatte. So ging man mit einem 1:1 in die Kabinen.

Crailsheim kam  nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel und bestimmte die ersten zehn Minuten klarer das Spielgeschehen. In diese Phase fiel dann auch folgerichtig der erneute Führungstreffer der Heimelf. Crailsheim kombinierte sich des Öfteren bis an den Strafraum der Gäste durch. So auch in der 47. Spielminute als Marlen Schmelzle von  Maren Geschwill maßgerecht an der Strafraumkante den Ball mit dem Rücken zum Tor serviert bekam und mit einer schnellen Drehung um die kompakte Gegenspielerin herum die Kugel nah am Fuß behielt und souverän zum 2:1 einschoss. In der Folgezeit war das Spiel wieder offener. Es wurde auf beiden Seiten vehement um jeden Ball gekämpft. Zwei gute Szenen in Folge erarbeitete sich die pfeilschnelle Maren Geschwill. Sie bekam den Ball im gegnerischen Halbfeld unter Kontrolle und entledigte sich im Laufduell sämtlicher Gegenspielerinnen. Nur die Torspielerin lief geschickt heraus und lenkte Maren´s Schuss zum Eckstoß, der wiederum von Marlen Schmelzle diesmal maßgerecht auf den Kopf von Maren Geschwill getimed wurde. Ihr Kopfball strich nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Vielleicht war die Crailsheimer Elf noch geschockt von der schweren Ellbogenverletzung von Paula Schwab. Jedenfalls war die Abwehr auf der rechten Seite nicht ganz im Bilde als wiederum die laufstarke Josefine Link sich auf dem linken Flügel gleich gegen mehrere Crailsheimerinnen durchsetzte. Sie strebte mit großem Tempo in den Strafraum und zog flach und platziert ab. Die gute Carlotta Stark hatte gegen den Schuss ins lange Eck nicht den Hauch einer Chance.  Bis zum Spielende blieb es dann bei diesem Spielstand, das beiden Mannschaften nicht entscheidend im Kampf um den Klassenerhalt weiterhilft.

So spielten sie: Carlotta Stark, Pia Wolfmeyer (46. Carina Ost), Svea Kollmar (46. Tamara Trumic), Franka Ziegler (64. Paula Schwab; 80. Samina Kuhn), Marlen Schmelzle, Pauline Graf, Jule Wagner, Sofya Midler, Maren Geschwill, Ina Hofelich, Lucy Rüdenauer;

Torfolge: 1:0 Jule Wagner (6.) 1:1 Josefine Link (10.) 2:1 Marlen Schmelzle (47.) 2:2 Josefine Link (68.)


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